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Ideales Grundstück gefunden

Geplanter Waldkindergarten kommt auf ein Areal bei Bergheim – Stadt suchte mit Elterninitiative gemeinsam nach geeigneten Flächen – Schutzhütten sollen sich „futuristisch“ und „mit viel Liebe zum Detail“ in Landschaft einbetten – Bunte und vielfältige Kita-Landschaft in Mechernich

Mechernich-Bergheim – Als seltener Glücksgriff, als traumhafte Wald-Wiesen-Kombination oder kurz gesagt als idealer Standort für den Waldkindergarten entpuppt sich das gefundene Areal am Ortseingang von Bergheim. Für Eva Becker, Mit-Initiatorin des Waldkindergartens, ist es gar die perfekte „eierlegende Wollmilchsau“.  

Der neu gegründete Verein, der im Sommer mit seinem eigenen Kindergarten „Bunter Wald“ unter freiem Himmel an den Start gehen will, ist also auf Mechernicher Stadtgrund glücklich fündig geworden und damit an einem enorm wichtigen Etappenziel auf dem Weg zur Realisierung angekommen. In ihrem Engagement wurde der gemeinnützige Verein, mit dem Vorsitzenden Michael Fingel und Eva Becker als zweite Vorsitzende, von der Stadtverwaltung tatkräftig unterstützt.

Auf diesem Areal bei Bergheim soll der neue Waldkindergarten seine Bleibe finden, v.l.: Thomas Hambach (Erster Beigeordneter Stadt Mechernich), Michael Fingel (Vereinsvorsitzender „Bunter Wald“), Ralf Claßen (Dezernent Stadt Mechernich), Eva Becker (Zweite Vorsitzende „Bunter Wald“) und Uwe Lasch (Ortsbürgermeister Bergheims). Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die Verantwortlichen des Vereins waren erst im November 2020 mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Dezernent und Kämmerer Ralf Claßen, dem zuständigen Fachbereichsleiter Holger Schmitz, dem Teamleiter Willi Göbbel sowie Dennis Müller, dem Sachbearbeiter Liegenschaften im Rathaus zusammengesessen, um gemeinsam auf die Suche nach geeigneten Grundstücken im Mechernicher Sprengel zu gehen. Alternativen zwischen Lessenich und Bergbuir wurden gezielt unter die Lupe genommen. Zwischenzeitlich erhielt der von Eltern im Herbst 2020 gegründete Verein als Träger der Einrichtung dann auch die so wichtige Anerkennung durch den Kreis.

Wichtiger Meilenstein

Mit dem gefundenen Standort ist nun ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht. „Die Lage ist optimal, die Fläche groß genug und der Standort gut erreichbar“, resümiert Claßen einige Vorteile des Bergheimer Fundstücks. Den Kindern bietet sich dort ein riesengroßer Bolzplatz als freie Fläche mit gepflegtem, fast schon englisch anmutendem Rasen, direkt angrenzend an einen urigen Wald, in dem sich phantastisch spielen, lernen oder die Natur erkunden lässt. Auch Becker gerät angesichts der Möglichkeiten vor Ort ins Schwärmen: „Es wird auf jeden Fall einmalig.“

Statt traditionell üblicher Waldkindergarten-Bauwagen werden zwei Schutzhütten für 20 „wilde Wildhörnchen“, wie die Kindergartengruppe zukünftig heißen soll, errichtet. Die Bauten sollen sich laut Fingel und Becker „futuristisch“ in die Landschaft einbetten und mit „einem begrünten Dach und mit viel Liebe zum Detail“ ausgestattet werden.

Zwei Schutzhütten

In Zusammenarbeit mit einem Architekten wurden zwei Schutzhütten à la „Tiny House“ auf dem Reißbrett entworfen. „Sie werden etwas in die Höhe gebaut, eine Empore wird eingezogen und von außen mit Holz verkleidet“, erklärt Fingel das gewünschte Design und fügt hinzu: „Wir sind noch auf der Suche nach einem Zimmereibetrieb, der sich vorstellen kann bis Anfang Juli unsere Schutzhütten zu errichten.“

Bergheims Ortsbürgermeister Uwe Lasch freut sich auf den „Zuwachs“ im Dorf. „Kinder sind die Zukunft“, sagt er. Dass der marode Weg als Zubringer zum Kindergarten auf Kosten der Stadt in Schuss gebracht wird, ist für den Ortsbürgermeister ein angenehmer Nebeneffekt. Ihm und der Dorfgemeinschaft sprachen Claßen und Hambach ihren Dank für ihr Mitwirken aus, ebenso wie dem Förster Reiner Fuchs und dem Bund, die das Waldstück zur Verfügung stellen.

Bisher wurde die freie Grünfläche hauptsächlich für Feste und Feierlichkeiten des Dorfes genutzt. Das soll weiterhin möglich sein, lautet die Vereinbarung zwischen Stadt und Ortsbürgermeister. „Aktuell sind wir dabei, die Infrastruktur für den Waldkindergarten zu klären“, berichtet Hambach. Man arbeite mit Volldampf daran, damit der Betrieb zum Sommer an den Start gehen könne.

Von Stunde eins an unterstützt

Fingel dankbar: „Von der Stunde eins, sind wir von der Stadt prima unterstützt worden. Jetzt nehmen wir auch noch gemeinsam die restlichen Hürden bis zum Start.“ Das notwendige Fachpersonal für den Betrieb der eingruppigen Einrichtung sei bereits gefunden und die Nachfrage nach dem Waldkindergarten groß.

In Bergheim wird es mit der AWO-Kita „In den Benden“ dann also eine zweite Einrichtung für die jüngsten Bürger geben. Sorgen um Konkurrenz müsse sich keiner machen, vielmehr sei es als eine Ergänzung des Angebots für junge Familien im Stadtgebiet zu sehen, betont Claßen. In den kommenden zwei Jahren plane die Stadtverwaltung in Absprache mit dem Kreis Euskirchen insgesamt 220 neue Kita-Plätze durch Neubauten, Aufstockungen oder Gruppenerweiterungen zu schaffen. Hambach mit Blick auf die zukünftige Entwicklung: „Die Kita-Landschaft in Mechernich wird nochmal vielfältiger und bunter.“

pp/Agentur ProfiPress

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