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„Ich melde mich ab!“

Kommandeurswechsel am Bleiberg: Lars Rauhut geht, Dirk Hagenbach kommt – Logistik-Obrist Stefan Hüller lobt den scheidenden „Alten“ als „unaufgeregten Profi, der den Gesamtprozess im Auge hat“

Mechernich – Große Zapfenstreiche im Eifelstadion, Regimentsappelle auf dem Rathausplatz, Fahnenzug und Heeresmusikkorps in der Peterheide: Das alles gehört der Vergangenheit der Garnisonsstadt Mechernich an. Die Streitkräfte vor Ort sind leiser und unauffälliger geworden, aber nicht weniger ins Stadtbild integriert.

Oberst Stefan Hüller (m.) übergibt das Kommando in Mechernich von Lars Rauhut (l.) an Dirk Hagenbach. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Das wurde auch Mitte September deutlich, als Oberstleutnant Lars Rauhut, der Leiter des Bundeswehrdepots West und Standortälteste der militärischen Einrichtungen in Mechernich, dem Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick seinen Abschiedsbesuch abstattete und seinen Nachfolger, Oberstleutnant Dirk Hagenbach, im Rathaus vorstellte.

Während drinnen in der Depotkantine Corona-bedingt nur ein knappes Dutzend Militärs und Zivilisten am Übergabeappell teilnehmen durfte, baute sich draußen auf dem Vorplatz ein zumindest „kleiner Bahnhof“ aus Lars Rauhuts engsten militärischen und zivilen Mitarbeitern auf, um dem beliebten „Alten“ Tschüs zu sagen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Eine gute Woche später wurde das Kommando in Mechernich jetzt durch Oberst Stefan Hüller, dem Kommandeur „olE“ (Ortsfeste logistische Einrichtungen der Bundeswehr) von Rauhut auf Hagenbach übergeben. Gerademal ein knappes Dutzend Soldaten einschließlich zweier Zivilisten wohnten dem Zeremoniell in der früheren Depotkantine bei. Lars Rauhut beendete seine Abschiedsrede mit einem schlichten „Ich melde mich ab!“

Oberstleutnant Lars Rauhut (r.) geht, Dirk Hagenbach kommt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Herzlicher Abschied der engsten Mitarbeiter

Am Wachwechsel-Appell in der Depotkantine durften nur knapp zehn Soldaten teilnehmen. Draußen auf dem Vorplatz allerdings baute sich ein auf Corona-Abstand gestelltes Karree aus Stabsangehörigen auf, Lars Rauhuts engsten militärischen und zivilen Mitarbeitern. Und sie bereiteten ihrem scheidenden „Alten“ einen herzlichen inoffiziellen Abschied. Unter anderem bekam Rauhut eine Ruhebank, Wein, ein Depotwappen – und viel Applaus… Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Draußen auf dem Vorplatz allerdings baute sich ein auf Corona-Abstand gestelltes Karree aus Stabsangehörigen auf, Lars Rauhuts engsten militärischen und zivilen Mitarbeitern. Und sie bereiteten ihrem scheidenden „Alten“ einen herzlichen inoffiziellen Abschied. Unter anderem bekam Rauhut eine Ruhebank, Wein und ein Depotwappen verehrt.

Unter anderem bekam Depotleiter und Standortältester Lars Rauhut von seinem Stab eine Ruhebank, kistenweise Wein und ein Depotwappen verehrt. Er wechselt zum Logistikkommando der Bundeswehr in Erfurt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Oberst Hüller lobte den fast auf den Tag genau vor drei Jahren in Mechernich angetretenen Depotleiter und Standortältesten über den grünen Klee. Unter anderem nannte er ihn „unbändig engagiert“, „intelligent“, „besonnen“ und „professionell“: „Rauhut ist ein unaufgeregter Profi, der den Gesamtprozess im Auge hat.“

Oberst Stefan Hüller, der Kommandeur „olE“ (Ortsfeste logistische Einrichtungen der Bundeswehr) nannte Oberstleutnant Lars Rauhut „unbändig engagiert“, „intelligent“, „besonnen“ und „professionell“. Er meinte, Rauhut sei ein „unaufgeregter Profi, der den Gesamtprozess im Auge hat.“ Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Darüber hinaus war und ist Rauhut bei seinen Leuten ausgesprochen beliebt. Ein sehr guter Chef. Oberst Hüller wünschte dem mehrfachen Familienvater „neue Chancen und Perspektiven“. Rauhut wechselt zum Logistikkommando der Bundeswehr in Erfurt. Sein Nachfolger Dirk Hagenbach wurde 1971 in Marburg geboren, ist verheiratet, Vater zweier Kinder und wohnt in Billig.

Seinen Stellvertreter Oberstleutnant Winfried Schreiber nannte Lars Rauhut zum Abschied „ein Phänomen“: „Oftmals habe ich Aufträge noch gar nicht angedacht, da kommen sie auch schon mit ersten Ergebnissen um die Ecke.“ Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich kennt er von einer früheren Verwendung als Zugführer im Luftwaffenversorgungsregiment 8 und später als S3-Offizier im Materialdepot 81. Hagenbach hat mehrere Auslandseinsätze in Afghanistan und in der Türkei absolviert. Er bringe sehr gute Voraussetzungen für seine Depotleitertätigkeit in Mechernich mit, so Oberst Stefan Hüller.

Sichtlich gerührt nahm der beliebte „Alte“ des Bundeswehrdepots West in Mechernich Geschenke seiner engsten Mitarbeiter entgegen.

60 Neueinstellungen, 37 Azubis

An dem Übergabezeremoniell nahmen neben Hüller, Hagenbach und Rauhut auch Rauhuts Stellvertreter Oberstleutnant Winfried Schreiber und die Chefs der externen zum Depot West gehörenden Materiallager, Diepholz und Straelen, sowie dem Sanitätsmateriallager Epe teil.

Dirk Hagenbach wurde 1971 in Marburg geboren, ist verheiratet, Vater zweier Kinder und wohnt in Billig. Mechernich kennt er von einer früheren Verwendung als Zugführer im Luftwaffenversorgungsregiment 8 und später als S3-Offizier im Materialdepot 81. Hagenbach hat mehrere Auslandseinsätze in Afghanistan und in der Türkei absolviert. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mit von der Partie war auch Hauptmann Mark Vehoff, der Chef des von Oberstleutnant Lars Rauhut 2018 außer Dienst gestellten und zur Zeit wieder aufgebauten Materiallagers Königswinter. Die Reaktivierung des Materiallagers Königswinter und 60 Personalneueinstellungen in drei Jahren bezeichnete Lars Rauhut als die größten Herausforderungen seiner Amtszeit

Drei Jahre diente Oberstleutnant Lars Rauhut der Garnison in Mechernich als Depotleiter West und Standortältester. Jetzt kommt das Wappenschild seiner Einheit in die Sammlung seiner bisherigen Verwendungen. Ihm ist eine weitere militärische Karriere zuzutrauen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Insbesondere sei eine deutliche Verjüngung des Personalkörpers erreicht worden, nicht nur, aber auch durch die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte in den Lehrberufen Fachkraft für Lagerlogistik und Fachlagerist. Zur Stunde würden in Mechernich 37 Azubis ausgebildet.

pp/Agentur ProfiPress

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