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Hochwald stellte Pläne vor

International tätiges Molkerei-Unternehmen will einen neuen Produktionsstandort im Obergartzemer Gewerbegebiet errichten – Mehr als 250 Arbeitsplätze werden mit der Ansiedlung geschaffen

Mechernich – Da ist der Stadt Mechernich ein großer Coup gelungen:  Hochwald, ein international tätiges Molkerei-Unternehmen, will einen neuen Produktionsstandort für haltbare Milchprodukte im Gewerbegebiet III in Obergartzem errichten. In dem neuen Werk sollen künftig rund 800 Millionen Liter Milch von mehr als 250 Mitarbeitern zu hochwertigen Milchprodukten verarbeitet werden.

„Für uns ist das ein enorm wichtiges Projekt, um die Weichen für die Zukunft zu stellen“, sagte Thorsten Oberschmidt, Geschäftsführer der Hochwald Food GmbH, im Stadtentwicklungsausschuss.

Das Unternehmen hatte das Mechernicher Gewerbegebiet nach einer umfassenden Analyse des Produktionsnetzwerkes, des Milcherfassungsgebietes und der Absatzkanäle ausgewählt. Flächen in der Eifel wie auch am Niederrhein seien zuvor in den Fokus genommen worden.

In Obergartzem will Hochwald einen modernen und hocheffizienten Standort bauen. Foto: Hochwald/pp/Agentur ProfiPress

Bei der Suche nach dem optimalen Standort habe man durchaus strenge Kriterien angesetzt, verriet Oberschmidt. Eine direkte Anbindung an eine Autobahn und die Nähe zu großen Ballungszentren, aber auch günstige Produktionsbedingungen, spielten demnach eine große Rolle.

Der Chef des Molkerei-Unternehmens berichtete, dass nach dem ersten Aussieben nicht viele potentielle Standorte übrig geblieben sind. Nur vier schafften es in die engere Wahl – darunter auch einer in der Kreisstadt Euskirchen, der auch in der Raumplanung des Landes NRW als sogenannte LEP VI-Fläche die Nase vorn hatte.

Eine Ansiedlung in Euskirchen war schließlich wegen der vom Land erwarteten Mindestgröße (50 Hektar) nicht möglich. Anders in Mechernich: Die Stadt konnte im Gewerbegebiet Obergartzem III den Platzbedarf der Molkerei erfüllen und machte das Rennen um die Hochwald-Ansiedlung.

Die Verantwortlichen bei Hochwald sind glücklich: „Wir sind froh, in der logistisch von uns bevorzugten Lage einen guten Standort in Mechernich gefunden zu haben“, so Oberschmidt. Schon bei den Vorgesprächen mit der Stadt hätte man schnell einen guten Draht zueinander gefunden.

Die Verhandlungen zwischen Unternehmen und Stadt hatten über Fronleichnam zu einem erfolgreichen Abschluss geführt, so Erster Beigeordneter Thomas Hambach. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick verwies darauf, dass die Bereitstellung der für den laufenden Molkereibetrieb erforderliche Wasserbedarf mit Trinkwasserqualität in Höhe von rund 700.000 m³/Jahr noch eine größere Herausforderung sei.

„Für uns ist das ein enorm wichtiges Projekt, um die Weichen für die Zukunft zu stellen“, sagte Thorsten Oberschmidt, Geschäftsführer der Hochwald Food GmbH, im Stadtentwicklungsausschuss. Das genossenschaftliche Unternehmen hatte das Mechernicher Gewerbegebiet nach einer umfassenden Analyse des Produktionsnetzwerkes, des Milcherfassungsgebietes und der Absatzkanäle ausgewählt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Dass Hochwald solche Projekte stemmen kann, hat das Unternehmen im hessischen Hünfeld bewiesen. Nach nur zwei Jahren Bauzeit wurde dort 2016 ein neues Werk zur Herstellung von Vorprodukten für die Baby- und Kindernahrungsindustrie eröffnet. Das Obergartzemer Werk soll etwa zweieinhalb Jahre nach Baubeginn in Betrieb gehen.

Detlef Latka, ebenfalls Geschäftsführer der Hochwald Food GmbH: „Der Standort bietet gute Bedingungen. Wir wollen auf der grünen Wiese einen modernen und hocheffizienten Standort bauen.“ Mit dem Neubau setze Hochwald seine Entwicklung zu einem internationalen, vermarktungsorientierten Milchspezialisten fort.

Das Unternehmen, das seinen Hauptsitz im rheinland-pfälzischen Thalfang hat, ist die zweitgrößte deutsche Genossenschaftsmolkerei mit einem Gesamtumsatz von rund 1,5 Mrd. Unter seinem Dach bündelt Hochwald bekannte Marken wie Bärenmarke, Lünebest und Glücksklee, aber auch Eigenmarken für Supermärkte und Discounter als auch internationale „Brands“.

Das Unternehmen vertreibt seine Produkte weltweit. Geliefert wird auch nach China und Nordafrika. „Wir sind sogar Marktführer für Kondensmilch in Saudi-Arabien“, verriet Oberschmidt.

Die Rohmilch, die im neuen Werk verarbeitet wird, stammt von den genossenschaftlichen Eigentümern. Etwa 1.250 Landwirte der insgesamt 3.000 Mitgliedslieferanten liegen im Einzugsgebiet des Obergartzemer Werkes. Hochwald zahle gut, sagte Oberschmidt: „Wir liegen oberhalb des bundesdeutschen Milchpreis-Durchschnitt.“

Mit der Zustimmung des Stadtrates könnten jedenfalls in Kürze die Grundstückskaufverträge unterzeichnet werden. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und sein Stellvertreter äußerten sich glücklich über den zu erwartenden Zugewinn von zunächst mehr als 250 Arbeitsplätzen in der Stadt Mechernich.

Thorsten Oberschmidt, Geschäftsführer der Hochwald Food GmbH, stellte nach den ersten positiv verlaufenden Vorgesprächen mit der Verwaltung dem Stadtentwicklungsausschuss die Planungen vor für das neue Werk im Gewerbegebiet Obergartzem. Das Projekt traf auf breite Zustimmung. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Auch wenn ein großer Teil dieser Arbeitskräfte bereits heute bei Hochwald im Werk Erftstadt beschäftigt ist, werden zusätzliche Arbeitsplätze aus der Region folgen und der ein oder andere auch seinen Wohnsitz hier suchen.

Das Unternehmen setze gerne auf qualifiziertes Personal. „Um eine hohe Automatisation und Effizienz erreichen zu können, müssen Fachkräfte die Maschinen und Anlagen bedienen“, so Oberschmidt.

Anteilsmäßig seien die gewerblichen Arbeitnehmer am stärksten vertreten, eine begrenzte Anzahl Mitarbeiter gebe es im kaufmännischen Bereich. Typische Berufsfelder bei Hochwald seien etwa Molkereitechnologe, Fachkraft für Lebensmitteltechnik, Mechatroniker oder Programmierer. Aber auch Mitarbeiter fürs Labor seien gefragt, weil in Obergartzem auch Qualitätssicherung betrieben werde.

Zusätzlich wird im neuen Werk auch ausgebildet, versicherte Oberschmidt. Das Unternehmen zähle insgesamt 1850 Mitarbeiter. Davon seien allein etwa 100 in einer Ausbildung.

Für Mechernich, aber auch im Weiteren für den ganzen Kreis Euskirchen, ist der Zuzug eines prominenten milchverarbeitenden Betriebes ein großer Gewinn, so der stellvertretende Stadtverwaltungschef Thomas Hambach. Denn sicher werden weitere Firmen oder Zulieferer im Umfeld folgen. Weitere Informationen unter: www.hochwald.de

pp/Agentur ProfiPress

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