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HJK-Schüler übten sich in Redekunst

Packende Argumente beim Rhetorik-Wettbewerb des Rotary Clubs Euskirchen-Burgfey

Kall-Steinfeld – Mit der Kunst, wirksam zu reden und zu überzeugen beschäftigten sich Oberstufenschüler des Steinfelder Hermann-Josef-Kollegs (HJK). Um junge Menschen in Sachen Rhetorik zu fördern, hatte der Rotary-Club Euskirchen-Burgfey kürzlich zum dritten „Euskirchener Rhetorik-Wettbewerb“ eingeladen. Bereits in den vergangenen beiden Jahren überzeugten Schülerinnen des HJK mit kreativen Beiträgen.

Wie überzeugt man Menschen und wie hält man Reden, denen die Zuhörer gerne zuhören, ohne gleich alles wieder zu vergessen? Um diese Kunst ging es nun beim schulinternen Vorentscheid. Vier Schülerinnen der Jahrgangsstufe Q2 hatten sich gemeldet und in den vergangenen Wochen ihre Vorträge zu frei gewählten Themen erarbeitet und erprobt.

Teilnehmer und Juroren beim schulinternen Rhetorik-Vorentscheid des Hermann-Josef-Kollegs: Referendar Christian Krämer (hinten) sowie (v.l.) Elisabeth Araujo, Sarah Widdau, Sarah Hönig, Leonie Trösch, Laura Haas, Diana Hoch und Frank Weimbs. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Teilnehmer und Juroren beim schulinternen Rhetorik-Vorentscheid des Hermann-Josef-Kollegs: Referendar Christian Krämer (hinten) sowie (v.l.) Elisabeth Araujo, Sarah Widdau, Sarah Hönig, Leonie Trösch, Laura Haas, Diana Hoch und Frank Weimbs. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Während Sarah Hönig über die Vorteile und Nachteile von Computerspielen aus Elternsicht philosophierte, setzte sich Leonie Trösch das Ziel, die Zuhörerschaft von einer vegetarischen Welt zu überzeugen. Laura Haas hielt als Anwältin vor Gericht ein Plädoyer, in dem das Urteil des unschuldig inhaftierten Jens Söring hinterfragt und mit der Gerichtswelt in Kafkas „Der Prozess“ verglichen wurde. Sarah Widdau widmete sich den Straftaten, die im „Horrorhaus von Höxter“ geschehen sind. In Form eines Monologes aus der Sicht des Angeklagten stellte sie seine persönliche Wahrnehmung den psychologischen und gerichtlichen Instanzen gegenüber.

Keine leichte Entscheidung für die Jury-Mitglieder Diana Hoch und Elisabete Araújo, Lehrerinnen am HJK, Referendar Christian Krämer und Rotarier Frank Weimbs, da alle Vorträge die Kriterien Originalität, Sprachniveau, Aussprache, Zuhörerorientierung und Überzeugungskraft erfüllten. Nach langer Beratung stand fest, dass Sarah Widdau und Leonie Trösch voraussichtlich an der nächsten Auswahlrunde im Frühjahr teilnehmen dürfen. „Es hat richtig Spaß gemacht, die Entwicklung der Vorträge zu verfolgen und das Endprodukt präsentiert zu bekommen“, sagte Lehrer Michael Schmitz, der allen vier Schülerinnen für ihre großartigen Vorträge dankte.

pp/Agentur ProfiPress

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