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„Hier fühle ich mich zu Hause“

Tagesstrukturraum für demenziell veränderte Menschen im „Haus Effata“ der Communio in Christo eröffnet – Alltag der Bewohner durch Freude und Glücksempfinden bereichern

Blankenheim/Mechernich – Heinos Schallplatten, Porzellan mit Goldrand, gestickte Kissen und Muttis Wasserkocher – sie rufen Erinnerungen wach an vergangene Zeiten. Die Ruheoase mit Patchwork-Sesseln lädt zum gemütlichen Verweilen ein. „Oh wie schön“ oder „Hier fühle ich mich zu Hause“, freuen sich die Bewohner und genießen die wohltuende Atmosphäre im neuen Tagesstrukturraum für demenziell veränderte Menschen im Haus Effata der Communio in Christo. Dieser wurde jüngst mit einer kleinen Feier eingeweiht.

Sonja Plönnes (Einrichtungsleiterin Communio in Christo) und Norbert Arnold (Geschäftsführer des Sozialwerks Communio in Christo) bei der feierlichen Eröffnung des neuen Tagesstrukturraums im Haus Effata in Blankenheim. Foto: Zarlasht Azimi/CIC/pp/Agentur ProfiPress

Der Tagesstrukturraum ist ein großer lichtdurchfluteter Wohnraum und bietet für rund ein Dutzend Bewohner Platz. Er ist ganz bewusst wie früher eingerichtet. „Durch das Aufgreifen alter Erfahrungen und Fähigkeiten, gelingt es uns, in der Demenzbetreuung, den Bewohnern Sicherheit, Vertrauen und Erfolgserlebnisse zu vermitteln. Für uns steht der Erhalt der Alltagskompetenzen im Focus“, erläutert Norbert Arnold, Geschäftsführer des Sozialwerks der Communio in Christo, das zugrundeliegende Fach- und Betreuungskonzept.

Liebevoll, mit Erinnerungsstücken an vergangene Zeiten eingerichtet wurde der Wohnraum, damit sich die Bewohner wohlfühlen können. Gemütliche Patchwork-Sessel laden zum Verweilen ein. Foto: Zarlasht Azimi/CIC/pp/Agentur ProfiPress

Intensive Zuwendung

„Wir möchten die Lebensqualität unserer Bewohner verbessern durch feste Bezugspersonen, intensive Zuwendung und Wertschätzung“, so Zarlasht Azimi, Pflegedienstleiterin im Haus Effata. Wert wird auch gelegt auf gemeinsame Mahlzeiten, musikalische Angebote wie Singkreis mit Gitarrenspiel oder Gedächtnistrainings durch Spielenachmittage. „Durch gemeinsames Kochen und Backen werden die Sinne gestärkt und der Appetit ist doch auch gleich viel größer, wenn man zusammen am Tisch sitzt und isst“, berichtet Zarlasht Azimi über die kleinen und großen Erfolge und das Ziel den Alltag der Bewohner durch Freuden und Glücksempfinden zu bereichern. Geburtstagskinder zum Beispiel werden deshalb gerne mit festlich gedecktem Tisch empfangen.

Gemeinsames Essen an schön gedeckten Tischen lässt Wohlfühlen. Auf Wertschätzung der demenziell veränderten Menschen legen das Haus Effata und seine Mitarbeiter großen Wert. Foto: Zarlasht Azimi/CIC/pp/Agentur ProfiPress

Einen weiteren Schwerpunkt in der Seniorenbetreuung bildet die gezielte Förderung der Aktivität und Mobilität durch Sport im Sitzen, Ballspiele, Tanzen sowie Spaziergänge im Park. Malen, dekorieren, handwerkliches Gestalten und Basteln versüßen ebenso die Zeit wie Leinwandmalerei, Tonarbeiten, stricken, sticken und häkeln. Der Geruchssinn wird durch Kräuter- und Aromatherapien angeregt.  Fürs Wohlfühlen sorgen eine eigene Küche sowie Beamer, DVD-Player und Musikanlage.

Das Service mit Goldrand weckt Erinnerungen und lässt Demenzkranke heimisch fühlen. Foto: Zarlasht Azimi/CIC/pp/Agentur ProfiPress

Der Wohnraum befindet sich im Erdgeschoss Richtung Süden und der Sonne ausgerichtet, neben der Hauskapelle und dem Speisesaal der Einrichtung, ist barrierefrei und umfasst etwa 60 Quadratmeter. Geöffnet ist der Wohnraum für die Bewohner von montags bis freitags, jeweils 8 bis 18 Uhr – einzige Ausnahme bildet der Mittwoch, da reicht die Öffnungszeit von 8 bis 15 Uhr.

pp/Agentur ProfiPress

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