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Herzen mit und ohne Beleuchtung

Traditionelles Maibrauchtum im Stadtgebiet Mechernich geht mit der Zeit und verändert sich allmählich

 

Steffi Meyer will einmal Bäuerin auf dem Milchviehbetrieb ihrer Eltern in Bescheid werden. Angeblich haben es junge Damen mit diesem Berufswunsch ja nicht immer ganz einfach, einen Freund zu finden. Diese Sorge muss die Teenagerin aus dem Westen der Stadt Mechernich offenkundig nicht teilen. Christoph Dederichs, der auf einem Nachbarhof tätig ist, hat ihr nicht nur ein Herz aus Papierrosen ans Haus gehängt, er hat es mit Hilfe elektrischer Energie und Glühbirnchen sogar zum Leuchten gebracht. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Ein Herz ohne Beleuchtung aus Lückerath, ein Herz mit Beleuchtung aus Bescheid und ein „Dorfmaien“ aus Glehn markieren das auch in diesem Jahr ausgeprägte Maibrauchtum im Stadtgebiet Mechernich. Traditionsgemäß machen die jungen Männer ihren heimlich oder auch offen verehrten jungen Damen solcherart ihre Aufwartung. Der allein seligmachende Maibaum mit bunten Krepppapierstreifen, der noch bis in die achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts vorherrschte, hat längst Konkurrenz in der Gestalt von Maisträußen und Maiherzen aus Papier-Rosen bekommen.

Neuerdings gibt es in Schaltjahren den Brauch, dass auch die Mädchen umgekehrt dazu aufgefordert sind, ihren Schätzen vom andern Geschlecht Herz oder Maibaum an die Hausfassade zu hängen.

Der erste Maibaum im Umfeld der Eifel wurde bereits im 13. Jahrhundert in Aachen aufgestellt, Maifeuer im Dorf und Maibaumstecken an den Häusern der Holden weisen die Volkskundler für die Region spätestens im 19. Jahrhundert nach. Tanz unter dem Maibaum, Maiball oder auch Mailehenversteigerungen scheinen jüngeren Datums zu sein und nahmen erst zur Nazizeit, aber auch noch nach dem Zweiten Weltkrieg weiter an Fahrt auf. Und auch im dritten Jahrtausend wandeln sich die Bräuche weiter.

pp/Agentur ProfiPress

 

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