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Heldengeschichten zum Vorlesen

Bürgermeister Radermacher las zur Aktion „Lesestart“ im Familienzentrum Kall – Spaß und Freude an Büchern wecken – Nur sechs von zehn Eltern lesen ihren Kindern vor

Kall – Bei Familie Hund geht es rund. Alle sind damit beschäftigt, das Abendessen vorzubereiten. Also bleibt nur der kleine Pitzi, um eine Flasche Apfelsaft zu holen – aus dem Keller. „Apfelsaft holen“ heißt auch das Buch, aus dem Bürgermeister Herbert Radermacher den Dreijährigen im Kindergarten und Familienzentrum in der Kaller Hüttenstraße vorlas. Die Vorlesestunde ist Teil der Aktion „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“. Das Programm zur Sprach- und Leseförderung soll bei den Kindern den Spaß am Lesen und bei den Eltern das Interesse am Vorlesen wecken.

Ganz schön aufregend: Bürgermeister Herbert Radermacher las den Kindern die Heldengeschichte des kleinen Pitzi vor, der ganz alleine in den Keller gehen muss, um eine Flasche Apfelsaft zu holen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Ganz schön aufregend: Bürgermeister Herbert Radermacher las den Kindern die Heldengeschichte des kleinen Pitzi vor, der ganz alleine in den Keller gehen muss, um eine Flasche Apfelsaft zu holen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Rund um Bürgermeister Herbert Radermacher und Büchereileiterin Sabine Züll hatten sich knapp 20 Kinder um das bunte Sofa versammelt und lauschten gespannt der Heldengeschichte um den kleinen Pitzi. Kinderängste rund um den dunkel-gruseligen Keller werden in dem Bilderbuch aufgegriffen und weckten sofort das Interesse der Kinder.

Das mulmige Gefühl kannten sie scheinbar gut, erzählten doch viele von ihnen stolz, dass sie auch schon einmal „ganz alleine“ im Keller waren. Unheimliche Geräusche und Dunkle-Ecken-Gespenster jagen dem mutigen Helden Pitzi einen Schrecken ein, doch die Kinder entdeckten auf den Bilderbuchseiten noch viele andere gruselige Dinge, zum Beispiel einen gespenstischen „Schrank mit Augen“.

Mit Begeisterung schnappten sich die Kinder ihre Lesestart-Sets mit jeweils einem Bilderbuch und einer mehrsprachigen Informationsbroschüre für die Eltern. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Mit Begeisterung schnappten sich die Kinder ihre Lesestart-Sets mit jeweils einem Bilderbuch und einer mehrsprachigen Informationsbroschüre für die Eltern. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Zum Abschluss der Vorlesestunde bekamen alle Kinder eine Tüte der Aktion „Lesestart“, die neben dem besagten Buch auch eine mehrsprachige Informationsbroschüre für Eltern mit Tipps zum Vorlesen enthält. Damit sollen bei den Kindern möglichst früh Spaß und Freude an Büchern geweckt werden, denn „in Deutschland gibt es ganz viele Kinder, die nicht richtig lesen lernen“, erzählte Sabine Züll von der Gemeindebücherei Kall.

„Es lesen immer weniger Eltern vor“, bestätigte auch Kindergartenleiterin Gaby Müller. Tatsächlich ergab die wissenschaftliche Begleitung der Aktion „Lesestart“, dass vier von zehn Eltern keine Bücher mit ihren Kindern lesen. Auch deshalb wird inzwischen viel im Kindergarten „Grünschnabel“ gelesen. Für die Adventszeit ist geplant, jede Woche eine Weihnachtsgeschichte vorzulesen.

Ziel der Aktion Lesestart ist es, bei den Kindern möglichst früh Spaß und Freude an Büchern zu wecken und auch die Eltern zum Vorlesen zu animieren. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Ziel der Aktion Lesestart ist es, bei den Kindern möglichst früh Spaß und Freude an Büchern zu wecken und auch die Eltern zum Vorlesen zu animieren. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Die Vorlesestunde im Familienzentrum entspricht der zweiten Stufe der Aktion Lesestart, die sich an Kindergartenkinder richtet. In der ersten Stufe sollen Babys und Kleinkinder über ein Lesestart-Set bei den Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt erreicht werden, während die dritte Stufe sich an Schulkinder richtet.

Deutschlandweit nehmen 4500 Bibliotheken an dem Projekt teil, die jeweils die Hälfte aller den Altersgruppen entsprechenden Kinder mit den Lesestart-Sets versorgen sollen. Finanziert wird das ganze vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, während die Durchführung von der Stiftung Lesen übernommen wird.

In Kall hat Sabine Züll fast alle der 150 Bücher-Sets verteilt. „Unsere Bücherei ist sehr bemüht, eine Vorreiterrolle zu übernehmen“, berichtete Bürgermeister Radermacher. Die Büchereileiterin ergänzte: „Je früher man anfängt, desto größer ist der Langzeiteffekt. Lesen ist wichtig für die kindliche Entwicklung, denn es fördert die Neugier und die Fantasie.“

pp/Agentur ProfiPress

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