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Heißes „Topf an Topf“-Rennen

Im Möbelhaus Brucker den besten Koch des Rheinlandes ermittelt – Ex-Fußballmanager und Gourmet Reiner Calmund in der Jury – „Am Teller besser als am Herd“ – Raimund Musar aus dem Kölner „La Vita“ errang die rheinische Koch-Krone

Kall – Den „Besten Koch des Rheinlandes“ kürte eine hochkarätige Jury jetzt im Möbelhaus Brucker in Kall. Der Kölner „Express“ hatte Profiköche zu dem Wettbewerb aufgerufen. In einer Vorauswahl waren die drei Finalisten ermittelt worden, die in der Showküche des Kaller Familienunternehmens, das in diesem Jahr das 65-jährige Bestehen feiert, um die Koch-Krone wetteiferten. Im Mittelpunkt dieses Wettbewerbes mit dem Titel „Neue rheinische Küche“ standen die rheinische Küche sowie die Verwendung von Produkten von lokalen Anbietern aus der Region.

Jurymitglieder und Teilnehmer in der Showküche. Von links: Helmut Gote, Reiner Calmund, Frank Marliani, Sieger Raimund Musar, Sternekoch Hermann Donnik, Firmenchef Andreas Brucker und Alexander Elbertzhagen. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Jurymitglieder und Teilnehmer in der Showküche. Von links: Helmut Gote, Reiner Calmund, Frank Marliani, Sieger Raimund Musar, Sternekoch Hermann Donnik, Firmenchef Andreas Brucker und Alexander Elbertzhagen. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Die drei Finalisten, die im Möbelhaus Brucker an den Töpfen zauberten, sind allesamt erfolgreiche Köche. Hermann Donnik („Der Topf ist rund, damit das Kochen die Richtung ändern kann“) ist Sternekoch in der Gastronomie der Klosterküche Hennef. Er kochte schon für Tatort-Kommissare, er begleitete Stargeiger André Rieu bei einigen Konzerten, er kochte für Howard Carpendale bei dessen Abschiedskonzert und auch für DJ Bobo agierte er als Starkoch. Beim Staatsempfang von Kronprinzessin Victoria von Schweden fungierte er als Chef-Pâtissier.

Der 50-jährige Küchenchef im Kölner „La Vita“, Raimund Musar, hat 30 Jahre Kocherfahrung aus weltweit besten Restaurants in London, Bangkok, Tunesien, der Schweiz, in Frankreich, in Moskau und auf Sizilien gesammelt. Er kochte in großen Häusern wie im „Colombi Hotel“ in Freiburg, im „Gogärtchen“ auf Sylt, bei Käfer in München und im Adlon in Berlin.

Reiner Calmund zeigte sich in Kall als fachkundiger und kritischer Gourmet. Er war voll des Lobes über die Finalisten. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Reiner Calmund zeigte sich in Kall als fachkundiger und kritischer Gourmet. Er war voll des Lobes über die Finalisten. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Dritter Finalist war der 49-jährige Küchenchef Frank Marliani („Ich weiß am Morgen noch nicht was ich am Abend koche“) aus dem Düsseldorfer Restaurant „Marli“. Er kochte schon im Aachener Spielcasino, in Spitzen-Restaurants in München, Aschau, Konstanz, Köln und auf Ibiza. Er war 2013 der Sieger bei der Kabel-eins-Sendung „Mein Lokal, dein Lokal“.

Calmund, Gote und Elbertzhagen in der Jury

Hochkarätig war auch die Jury, die im Möbelhaus Brucker über den Ausgang des „Topf an Topf“-Rennens“ entscheiden musste. Es waren der Ex-Fußball-Manager und Gourmet Reiner Calmund („Am Teller bin ich besser als am Herd“), der Starkoch und Food-Journalist Helmut Gote sowie Alexander Elbertzhagen, der Vorstandsvorsitzende der Kick-Media AG, die das Management von bekannten Starköchen wie zum Beispiel Frank Rosin oder Cornelia Poletto betreibt.

Zeigt stolz die Siegerehrung: Raimund Musar wurde zum besten Koch des Rheinlandes gekürt. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Zeigt stolz die Siegerehrung: Raimund Musar wurde zum besten Koch des Rheinlandes gekürt. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Zuschauer waren willkommen in der Showküche, wo drei Stunden lang ein emsiges Treiben herrschte. Alle drei Finalisten waren begeistert von den Voraussetzungen, die sie in der Vorführküche vorfanden. „Tolle Geräte und alles auf dem neusten Stand“, freute sich Sternekoch Hermann Donnik.

Die Jury war angetan von dem, was die drei Köche ihnen zur Entscheidungsfindung auftischten. „Es ist unglaublich, was die hier leisten“, war Gourmet „Calli“ schon während des Wettbewerbs voll des Lobes über die rheinischen Gerichte.  „Wenn ich im Rheinland essen gehe, will ich nichts Japanisches auf dem Teller haben“, so der Ex-Fußballmanager, der gleichzeitig mit der Gastronomie in Köln haderte: „Solch regionale Gerichte hätte ich auch mal gern in einem Restaurant in Köln auf dem Tisch.“

Die Jury und die Zuschauer beim Verkosten der Wettbewerbsgerichte. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Die Jury und die Zuschauer beim Verkosten der Wettbewerbsgerichte. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Auch die zahlreichen Zuschauer kamen auf ihre Kosten, als die Jury die aufgetischten Gerichte bewertete und entsprechende Kommentare abgab. „Das hier ist kein Kaugummi, was auf dem Teller liegt“, lobte Reiner Calmund den schön rosa gebratenen Hennefer Damwildrücken auf Apfel-Linsenrisotto, den Sternekoch Hermann Donnik mit den Zugaben Cranberrycrunch, Preiselbeer-Gewürz-Ragout und Barolojus zubereitet hatte.

„Himmel & Ääd“ überzeugte die Juroren

„Ich bekomme jetzt zum vierten Mal in dieser Woche Linsen aufgetischt, obwohl ich Linsen nicht gern esse“, reagierte Reiner Calmund, der Donniks Apfel-Linsenrisotto trotzdem ein großes Lob aussprach. Reiner Calmund, Schwergewicht in Sachen Gaumenfreuden, wirkt seit 2013 in der beliebten Fernseh-Promi-Kochshow „Grill den Henssler“ in der Jury mit.

Mit geschmorten Schweinepfötchen und Kalbsbrust mit Graupen-Spargelgemüse und Schwarzbrotsoße versuchte Küchenchef Frank Marliani die Jury zu überzeugen. Der äußerst kritische Starkoch und Food-Journalist Helmut Gote geriet ins Schwärmen: „Das ist sensationelle Kochkunst, eine echte Gewürzexplosion“, lobte der Restaurantkritiker Marlianis Wettbewerbsgericht.

Den Titel des besten Kochs des Rheinlandes sprach die Fachjury jedoch am Ende dem Kölner Raimund Musar zu. Er hatte Calmund, Gote und Elbertzhagen mit einer neuen „Himmel & Ääd“-Kreation mit gebratener Flönz auf Kartoffel-Schnittlauch-Creme mit gebratenem Apfel und knusprigen Zwiebelringen in einer Rotweinsauce überzeugt.

Zwei Freunde von Schokolade: Brucker-Sohn Maxi und „Calli“.  Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Zwei Freunde von Schokolade: Brucker-Sohn Maxi und „Calli“. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Bei der Urkundenüberreichung an den besten Koch des Rheinlandes gratulierte auch Firmenchef Andreas Brucker dem Sieger Raimund Musar. Reiner Calmund, der im Jubiläumsjahr das Werbegesicht des Möbelhauses Brucker ist, regte an, eine solche Veranstaltung in der Showküche noch in diesem Jahr zu wiederholen, wobei dann auch Nichtprofis ihre Kochkünste unter Beweis stellen sollen. Die Vorführküche biete beste Voraussetzungen dafür.

Nach der Siegerehrung bekundete der bekennende Familienmensch Reiner Calmund, der in jungen Jahren selbst Möbelverkäufer war, erneut seine jahrelange Verbundenheit zum Möbelhaus Brucker. Die ganze Familie sei seit jeher Kunde des Kaller Familienunternehmens, wo es auch noch familiär zugehe.

pp/Agentur ProfiPress

Das Sieger-Gericht zum Nachkochen

Mit einer neuen Kreation des rheinischen Gerichtes „Himmel & Ääd“ hat der Kölner Küchenchef Raimund Musar den Wettbewerb „Bester Koch des Rheinlandes“ der Kölner Tageszeitung „Express“ und des Kaller Möbelhauses Brucker gewonnen. Musar siegte mit „Flönz auf Kartoffel-Schnittlauchcreme“ mit gebratenem Apfel und knusprigen Zwiebelringen in einer Rotweinzwiebelsauce.

Das Sieger-Gericht von Raimund Musar: Flönz auf Schnittlauchcreme-Sauce mit Apfelringen und gerösteten Zwiebeln. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Das Sieger-Gericht von Raimund Musar: Flönz auf Schnittlauchcreme-Sauce mit Apfelringen und gerösteten Zwiebeln. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Die Zutaten:

Ein Flönzring

Äpfel

4 bis 6 kleine, in kleine Würfel geschnittene Zwiebeln aus der Region

2 bis 3 Esslöffel Zucker

1 Flasche Rotwein von der Mosel oder aus dem Rheingau

½ Liter dunkle Fleischbrühe

Etwas Butter

4 Wacholderbeeren

1 Lorbeerblatt

Die Zubereitung:

Den Zucker in einem Topf karamellisieren lassen, die Zwiebelwürfel dazu geben und leicht anrösten. Dann ¼ Liter Rotwein dazu geben.

Alles einkochen lassen und die Gewürze und wieder Rotwein hinzugeben und einkochen lassen. Dann die Fleischbrühe zugeben und alles zusammen einkochen lassen, bis eine sämige Konsistenz erreicht ist. Fertig ist die Rotwein-Zwiebelsauce.

Weiter geht’s mit dem Schälen und Weichkochen von 4 bis 5 großen Kartoffeln der Sorte Annabelle. Das Wasser erst später salzen, weil es beim Kochen teilweise verdampft und dann zu salzig wird. Die gekochten Kartoffeln zweimal durch die Kartoffelpresse und zurück in den Topf geben.

Etwa ¼ Liter Milch und ¼ Liter Sahne gemeinsam erhitzen und 125 Gramm Butter hinzugeben. Wenn die Butter geschmolzen ist, das Gemisch vorsichtig unter die Kartoffelmasse rühren. Dabei beachten: Zu starkes Rühren setzt Kartoffelstärke frei und lässt das Püree zäh und klebrig werden. Das Püree mit Muskatnuss und Salz abschmecken und fein geschnittenen Schnittlauch unterrühren. Es sollte eine cremige Konsistenz erreicht werden.

Die Flönz und die Äpfel in dicke Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben in Butter anbraten und herausnehmen, in der gleichen Pfanne die Flönzscheiben kurz anbraten.

Zur Zubereitung auf dem Teller einen großen Klecks Rotwein-Zwiebelsauce verteilen. Darüber etwas von der Kartoffel-Schnittlauchcreme geben. Die angebratenen Flönz- und Apfelscheiben auf den Püree geben. Zum Schluss das Ganze mit kross gebratenen Zwiebelringen garnieren und servieren.

pp/Agentur Profipress

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