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Heinrich Böll zu Ehren: „Open eyes“

„VielTier“ alias Mona Dia, Jörg Erbar und Katia Franke interpretiert Bilder und Texte von Chargesheimer und Böll

Schleiden-Gemünd – Die Künstlergruppe „VielTier“, Mona Dia (Malerei), Jörg Erbar (Fotos) und Katia Franke (Texte), freut sich auf ihre Ausstellung „Open Eyes“ vom 5. bis 26. August im Kunstforum Eifel (2. Etage, Dreiborner Str. 22, 53937 Schleiden-Gemünd) anlässlich des 100. Geburtstages von Heinrich Böll. Zu sehen sind durch Böll und Chargesheimer inspirierte Ölarbeiten und Fotos. Zu hören ist eine Köln-Klangcollage, auf die Katia Franke live Heinrich Böll Zitate rezitiert.

Die Malerin Mona Dia, gebürtig aus Köln, beschäftigt sich seit 25 Jahren mit den Fotografien Chargesheimers. Die abgebildeten Menschen und Städte sind Teil ihres Lebens geworden, sie atmen in ihrem Atelier, sind Parallelwelten, die sie umschweben. Mona Dia gibt ihnen mit ihrem Pinsel Identitäten, gerät in die Welt der Kneipen und Straßen Kölns, sieht sich selbst, ihre Zeit in der Stadt, das Leben mit all seiner Lust und Last.

Die Künstlergruppe „VielTier“ mit der Malerin Mona Dia, dem Fotokünstler Jörg Erbar und der Radiomoderatorin Katia Franke widmet ihre Ausstellung „Open Eyes“ im Kunstforum Eifel dem 100. Geburtstag von Heinrich Böll. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Die Schwarz-Weiß-Fotografien übersetzt sie in Farbe sowohl informell als auch realistisch, verschiedene Techniken greifen dabei ineinander. Einige Romane Heinrich Bölls haben sie zu ihren jüngsten Werken inspiriert, wie „Wo warst du Adam“ oder „Der Zug war pünktlich“.

Der Fotokünstler Jörg Erbar ist durch Mona Dias Chargesheimer-Interpretationen auf dessen Fotografien gestoßen. Sofort war er fasziniert von den schonungslosen Portraits der Bewohner Kölns, des Ruhrgebiets und ihrer Wohngebiete und stellte Parallelen zur eigenen Arbeit fest.

Das Vorwort zu Chargesheimers Bildband „Unter Krahnenbäumen“, der eine Kölner Straße in all ihren Facetten zeigt, verfasste Heinrich Böll. In dessen Beschreibung eines Viertels findet sich Erbar in seiner eigenen Kindheit wieder, er kennt solche Straßen und ihre Gesetze. Sowohl in den Fotos Chargesheimers als auch in der Beschäftigung Bölls mit ihnen fühlt er seine Arbeit gespiegelt.

Flankiert werden die beiden von Mona Dias Zwillingsschwester, der Radiomoderatorin Katia Franke. Die ihr wohlbekannte Funkhauswelt in Bölls „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“ wird sie neben weiteren Auszügen aus seinen Romanen und Texten auf einer Köln-Klangcollage zur Ausstellungseröffnung zitieren. Dazu sind alle Interessierten am Samstag, 5. August, 17 Uhr eingeladen.

pp/Agentur ProfiPress

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