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Hand in Hand beim Sommerfest

Menschen aus aller Herren Länder, mit und ohne Behinderung, Geistliche und Laien, Frauen und Männer, Kinder und Erwachsene feierten im Parkgelände zwischen den Pflegeeinrichtungen des Sozialwerks der Communio in Christo in Mechernich

Zum Ende des Gottesdienstes: der Kinderchor "Adelgundis-Spatzen" aus Jülich-Koslar und die international mit Priestern aus Afrika, Asien und Europa besetzte Geistlichkeit. Foto: ml/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Petrus hatte am Sonntag Sympathien für die Veranstalter und Gäste des Sommerfestes auf dem Parkgelände des Sozialwerks der Communio  in Christo in Mechernich. Es nieselte zwar ganz schön, aber ihre gute Laune ließen sich die Menschen nicht verderben.

Schließlich lautete das Motto des Tages: „Hand in Hand auf dem Weg“. Das galt für Behinderte und Nichtbehinderte, Kranke und Gesunde, Geistliche und Laien, Deutsche und Polen, Europäer, Asiaten und Afrikaner, die allesamt beim Sommerfest der Communio gesichtet wurden. Durch das Programm führten Tatjana Kolb und Heimleiterin Ulrike Müller. Trotz dräuender Regenwolken füllte sich das Gelände frühzeitig und reichlich mit Menschen.

„Die kleinen Regen-Schäuerchen, die pusten wir jetzt weg“, meinte Christian Waßong, der Dirigent der BigBand der Prinzengarde Mechernich, trotzig beim Blick in den wolkenverhangenen Himmel. Und dann bliesen und spielten er und sein Ensemble, was das Zeug hielt. In einer großen Besetzung und mit Gesang gab es Swing, Evergreens, aber auch Interpretationen aktueller Chart-Songs zu hören. Der Himmel klarte zusehends auf.

Frühschoppen und begeisterndem Konzert der Prinzengarde voraufgegangen war ein Freiluftgottesdienst mit internationaler Besetzung am Altar und im Publikum. Priester aus drei Kontinenten feierten mit einer nicht minder internationalen Gemeinde ein Fest der unbeschwerten Freude, an dem auch zahlreiche Bewohner der Langzeitpflege der Communio in Christo und deren Angehörige teilnahmen.

Auch die polnische Delegation aus Skarszewy, die zur Zeit auf Gegenbesuch in Mechernich weilte, und eine Menge Politiker und Verwaltungsleute aus Mechernich selbst feierten beim Gottesdienst und beim Sommerfest mit. Hauptzelebrant war Father Jaison Thazhathil aus Indien, die Festpredigt hielt Pfarrer Karl-Heinz Haus, der Generalsuperior der Communio in Christo. Er widmete sich dem Motto des Tages, „Hand in Hand auf dem Weg“, das man sinngemäß dem Galaterbrief des Apostels Paulus entlehnt hatte.

In der Anrede dieses Schreibens hebt der Apostel alle gesellschaftlichen, ethnischen und religiösen Schranken zwischen den Menschen auf, indem er erklärt, nicht mehr Juden und Griechen, Sklaven und Freie, Männer und Frauen unterscheiden zu wollen. Alle seien nur noch Brüder, „alle EINER in Christus Jesus“.

Genau so sei es in den Pflegeinrichtungen der Communio in Christo wie im Orden selbst, die alle von Mutter Marie Therese gegründet und erbaut worden seien, so Karl-Heinz Haus, „um aller Welt zu zeigen, dass es heute in unserer Gesellschaft auf die Nächstenliebe ankommt, auf die Mitmenschlichkeit und auf das Gemeinsame zwischen Mann und Frau, Jude und Heide, Behinderten und Nichtbehinderten, zwischen Kranken und Gesunden, Jugendlichen und Älteren, denn ihr seid alle Einer in Christus.“

„Was ich gegründet habe“, so habe es Mutter Marie Therese einmal gesagt, sei das Gelebte: „Die gelebte Liebe, die gelebte Einheit von Gottesliebe und Nächstenliebe nach dem Wort Jesu »Einer trage des Anderen Last«“, so der Generalsuperior. „Communio in Christo“, so Karl-Heinz Haus, „das heißt Hand in Hand auf dem Weg zu sein“.

Nach der beeindruckenden Freiluftmesse spielte die Big Band der Prinzengarde auf – und gleichzeitig die Wolken davon. Der Gang zum Grillstand mit leckeren Koteletts und Würstchen, Pommes Frites, zu den Reibekuchen, Waffeln, Kaffee und Kuchen: Wohin auch immer es die vielen Besucher zog, unterwegs wurde mitgetanzt, gewippt,  gesungen und geschunkelt. In nahezu jedem Stück gab es eines oder mehrere Soli, und die BigBand überzeugte mit einer hochklassigen und zugleich sympathischen Darbietung über zwei Stunden Bewohner, Mitarbeiter und Gäste des Festes.

Zum zweiten Mal in Folge traten beim Sommerfest der Communio in Christo in Mechernich die Westerntänzer „Linedancers“ auf. Diese 20köpfige Formation, die auch die Gäste zum Mitmachen animiert, wird von Gisela Latz geleitet, die im Nachtdienst des Hospizes Stella Maris als Krankenschwester tätig ist.

Diesmal durften auch die Mitglieder der polnischen Delegation aus Skarszewy mitmachen, die für mehrere Tage offizielle Gäste der Stadt Mechernich waren und in Begleitung des stellvertretenden Bürgermeisters Robert Ohlerth und des Stadtkämmerers Ralf Claßen das Sommerfest besuchten.

„Linedance ist international“, so Giesela Latz am Mikrofon bei der Erklärung der Schrittfolge: „Nur keine Angst! Hier tritt keiner dem anderen auf die Füße.“ Und so war es auch: Die „Linedancer“  schnappten sich jeweils einen polnischen Gast sowie die Vertreter aus dem Mechernicher Rathaus, und nach kurzer Einleitung tanzten 15 Paare, als befände man sich in einem Western-Saloon.

Ein weiteres musikalisches Highlight mit Bonbon sollte um 15 Uhr beginnen: Die Mundartband „De Fruende“ betraten die Bühne, um das Publikum zu begeistern. Vor der Bühne füllte sich rasch der Raum mit tanzenden und schunkelnden Besuchern. Während in der ersten Stunde bekannte kölsche Lieder von Sascha, dem neuen Sänger der Band, fetzig präsentiert wurden, wurde es in der zweiten Stunde rockig mit Sängerin Martina und Cover-Songs von Tina Turner, Amy Winehouse und Alannah Miles.

Mit ihrer rockigen Bluesstimme und stets einem Lachen im Gesicht lagen ihr die Besucher buchstäblich zu Füßen. Und um 17 Uhr, als der Aufritt inklusive Zugabe eigentlich zu Ende ging, kam die Ansage von  Bandleader Pitter: „Passt auf: Wir machen jetzt mal zehn Minuten Pause und dann spielen wir nochmal eine halbe Stunde für Euch – weil Ihr es seid.“

Und so kam es, dass um 18 Uhr immer noch mit Livemusik auf dem Parkgelände gefeiert wurde, und zum Schluss Verantwortliche des Veranstalters mit Gästen am Getränkepavillon auf ein stimmungsvolles Fest anstoßen konnten.

pp/Agentur ProfiPress

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