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Großes Lob für Bergleute

Besucherbergwerk „Grube Günnersdorf“ in Mechernich: Sicherheitsbefahrung unter Tage erbrachte keine Mängel, im Gegenteil: Bergbauingenieur Werner Schaub attestiert der ehrenamtlichen Crew Umsicht, Verantwortungsbewusstsein und ein Besucherbergwerk mit „sehr gutem Gesamteindruck“, obwohl es wegen Corona seit Monaten nicht in Benutzung ist

Mechernich – Noch hat keiner so genau hingeguckt, aber das Bergbaumuseum Mechernich – genau gesagt, sein oberirdischer Ausstellungsteil – würde sich sehr gut als Veranstaltungsraum für Auditorien knapp über 100 Zuschauer/Zuhörer eignen.

Bei der Arbeit im oberirdischen Ausstellungskomplex des Mechernichjer Besucherbergwerks „Grube Günnersdorf“ (v.l.): Doris Beckel, Günter Nießen, Toni Reitz, Ulla Zens und Waltraud Fitzner schraubten Rollen unter 18 der Ausstellungsvitrinen. Sie können so für Veranstaltungen zur Seite geschoben werden. Foto: Franz-Josef Caster/pp/Agentur ProfiPress

So sah es unlängst vor der Corona-Krise bei einer Autorenlesung des aus der Mechernicher Bergstraße stammenden früheren Regierungssprechers und Buchautos Klaus Vaters zum Bersten voll aus. „Das lag zum Teil auch daran, dass wir die Publikumsstühle um einen Großteil der frei im Raum stehenden Ausstellungsvitrinen herum lavieren mussten“, berichtete Museumzerberus Günter Nießen dem städtischen „Bürgerbrief“.

Über 100 Zuschauer ohne störende Vitrinen

Doch der ehrenamtliche Museumschef wusste inzwischen Abhilfe zu schaffen: Zusammen mit einer Crew von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schraubte er seit Anfang Januar Rollen unter 18 der Ausstellungsvitrinen. „Jetzt können wir sie bei Veranstaltungen aller Art – Vorträgen, Lesungen, Kleinkunst und Musik – einfach an die Seite schieben und bekommen im Kern einen hindernisfreien Publikumsraum“, so der Vorsitzende des Museumsfördervereins.

Drangvolle Enge herrschte bei einer Autorenlesung Klaus Vaters vor Corona. Der in Mechernich geborene ehemalige „Vorwärts“-Redakteur, Buchautor und stellvertretende Regierungssprecher von Angela Merkel & Co las aus seinen Kindheitserinnerungen aus der Bergstraße. Nach Corona sollen vermehrt Lesungen und Kleinkunst im Museum stattfinden, so Günter Nießen, der Vorsitzende des Museumsfördervereins, auf diesem Bild rechts neben dem Autor. Foto: Archiv ProfiPress

Am letzten Arbeitstag der Rollenaktion gingen Nießen am heutigen Donnerstag Doris Beckel, Waltraud Fitzner und Ulla Zens sowie Toni Reitz zur Hand. Karoline Schommer, die im vergangenen Sommer ihr 25jähriges „Betriebsjubiläum“ als Finanzministerin des Bergbaumuseums feierte, war zugleich mit der Ordnung des umfangreichen Archivs beschäftigt.

Willi Göbbel von der Stadtverwaltung Mechernich teilte dem „Bürgerbrief“ ebenfalls am Donnerstag mit, dass die Sicherheitsbefahrung des unterirdischen Besucherbergwerks durch den Baesweilerner Diplom-Ingenieur Werner Schaub unlängst stattgefunden habe und nicht nur zu keinen Beanstandungen, sondern zu einer ausdrücklichen Belobigung der Mechernicher Museumscrew geführt habe.

Günter Nießen (l.), hier mit dem Mechernicher Verwaltungschef und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, freut sich über viel Lob für das Mechernicher Besucherbergwerk und die ehrenamtliche Crew, die es betreut und in Schuss hält. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

In einem Schreiben Schaubs vom 24. Januar an die Stadtverwaltung Mechernich heißt es, die Sicherheitsbefahrung laut Hauptbetriebsplan zur Prüfung der Betriebssicherheit habe am 18. Januar stattgefunden. Er, Günter Nießen und Toni Reitz hätten daran teilgenommen.

Der Ingenieur: „Obwohl das Besucherbergwerk in den vergangenen Monaten wegen der Pandemie nicht besucht wird, ist die Grube vorbildlich gepflegt und sicherheitstechnisch in vorbildlichem Zustand. Unterstützungsausbau, Hangendes, Streckenstöße und Liegendes befinden sich in gutem Zustand. Der abfallende Streckenabschnitt am Eingang hat sich nicht verändert. Rostanhaftungen haben keine sicherheitsrelevante Bedeutung!“

Alles unterhalb der Grenzwerte

Und weiter: „Wettermessdaten, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit wurden von Toni Reitz während der Befahrung mittels Dräger-Messgerät kontrolliert und in einem gesonderten Protokoll festgehalten. Sämtliche Daten liegen deutlich unter den vorgeschriebenen Grenzwerten.“

Museumskassiererin Karoline Schommer sortiert im publikumslosen Januar 2021 das Archiv des Mechernicher Bergbaumuseums. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Der Baesweilerner Diplom-Ingenieur schreibt, alle zur Kontrolle angebrachten Gipsbänder hätten keinerlei Rissbildungen aufgewiesen. Beleuchtung und Elektrik seien professionell verlegt und verteilt. Die vorhandenen Sicherheitsmittel befänden sich an den im Hauptbetriebsplan ausgewiesenen Stellen und würden immer auf dem aktuellen Stand gehalten.

Alle Fluchtwege seien deutlich gekennzeichnet. Das Telefon zur Strecke „Großer Abbau“ sei durch ein modernes Gerät ersetzt worden. Die gesamte Telefonanlage sei von Verständigung und Bedienung her einwandfrei. Schaub abschließend: „Das Besucherbergwerk macht einen sehr guten Gesamteindruck und wird von sehr verantwortungsvollen Personen geführt.“

pp/Agentur ProfiPress

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