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Global Awards: Lebenshilfe-Projekt nominiert

Einer von drei Shortlist-Plätzen für Deutschland geht an Frankfurter Agentur Brand Health für Inklusions-Kunstprojekt mit der Lebenshilfe HPZ Bürvenich

Zülpich-Bürvenich – Nachdem eine Werbekampagne für das Inklusions-Kunstprojekt, das die Lebenshilfe HPZ aus Bürvenich in Kooperation mit dem Künstler Rolf A. Kluenter ins Leben gerufen hat, bereits im Frühjahr in Berlin ausgezeichnet worden war, findet „Der kleine Kosmos Felsenkeller“ – so der Name des Projektes – nun auch international Beachtung: Es ist nominiert für den ‚Global Awards for the World’s Best Healthcare & Wellness Advertising‘.

Auf der Shortlist für die prestigeträchtige Auszeichnung finden sich insgesamt 152 Beiträge. Ebenfalls unter den Finalisten ist die Frankfurter Agentur Brand Health. Mit dem Inklusionsprojekt „Expressionism 2.0“ in der Kategorie „Advertising To The Consumer/Patient: Health Institutions & Services“ setzt sich die Agentur für Menschen mit Behinderungen ein. Mit dem Künstler Rolf A. Kluenter realisiert Brand Health eine Workshop-Reihe. Damit wird das im Jahr 2013 gestartete „Trans-Media“-Programm fortgesetzt, welches Kunstprojekte unter Mitwirkung von Menschen mit Behinderung und Gesunden durchführt. Das Projekt aus Bürvenich ist eines von nur drei Nominierungen aus Deutschland.

Neben dem ersten Preis in der Kategorie „Soziale Kampagne Print“ sahnte „Expressionismus 2.0“ auch einen von zwei Sonderpreisen ab. Foto: Comprix

Neben dem ersten Preis in der Kategorie „Soziale Kampagne Print“ sahnte „Expressionismus 2.0“ auch einen von zwei Sonderpreisen ab. Foto: Comprix

Die Global Awards, die in diesem Jahr zum 21. Mal stattfinden, zeichnen auf internationaler Ebene herausragende Beispiele für Kampagnen aus der Gesundheitsbranche aus. Die Jury besteht aus internationalen Industrieexperten, die aus 20 verschiedenen Ländern stammen. Die Gewinner werden in einer feierlichen Veranstaltung am 3. Dezember in New York bekanntgegeben.

Als „kleiner Kosmos Felsenkeller“ startete das Projekt, später entstand daraus mit Unterstützung der „International Smurfit Kappa Foundation, Dublin“ das „Trans Media Empowerment Programm“. Was sich dahinter verbirgt, fasst Rolf Emmerich, Geschäftsführer der Lebenshilfe, so zusammen: „Menschen, die man als behindert bezeichnet, die aber Inselbegabungen haben, können mithilfe moderner Medien Kunst machen.“ Menschen mit Behinderung und Autismus werde so Raum für ihre Selbstverwirklichung gegeben, sie können sich in den Bereichen Film, Foto und soziale Netzwerke am kulturellen Leben beteiligen. Denn die neuen Medien, ergänzt Rolf Emmerich, bieten auch Menschen mit Handicap ganz neue Möglichkeiten, sich darzustellen.

Rolf Emmerich (l.), Geschäftsführer der Lebenshilfe HPZ und der Künstler Rolf A. Kluenter, hier nach der Auszeichnung in Berlin, freuen sich, dass die Werbekampagne zu ihrem Inklusions-Kunstprojekt nun auch international Beachtung findet. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Rolf Emmerich (l.), Geschäftsführer der Lebenshilfe HPZ und der Künstler Rolf A. Kluenter, hier nach der Auszeichnung in Berlin, freuen sich, dass die Werbekampagne zu ihrem Inklusions-Kunstprojekt nun auch international Beachtung findet. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Im Mai hatten Rolf Emmerich und Künstler Rolf A. Kluenter bei einem Gala-Abend in Berlin gleich zwei Preise beim bedeutenden Wettbewerbs „Comprix“ in Empfang genommen. Die Broschüre zur Bewerbung des Projektes der Lebenshilfe HPZ gewann in der Kategorie „Soziale Kampagne Print“. Zudem gewann die Kampagne außerdem einen Sonderpreis, den der Sponsor der Veranstaltung „Wartezimmer TV“, ausgelobt hatte.

pp/Agentur ProfiPress

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