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Genossenschaftlicher Erfolg

Zum Abschluss des erfolgreichen Projektes „Gesunde Region Eifel“ der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel gab es für die Teilnehmer des virtuellen Meetings eine Menge Tipps, Impulse und Ratschläge an die Hand – Rückblick auf moderne Formate, die Knowhow „to go“ zur Verfügung stellten – Die „Mutter“ des Gesundheitsprojektes, die DLG Eifel netzwerkt weiter und bietet viele weitere Veranstaltungen und Arbeitskreise zur Arbeitswelt 4.0 – „Kann es was Schöneres geben, als sich für die heimische Wirtschaft zu engagieren?“

Kreis Euskirchen – Die Dienstleistungsgenossenschaft Eifel (DLG Eifel) hatte zu einer virtuellen Abschlussveranstaltung ihres Projektes „Gesunde Region Eifel“ eingeladen. Während des fünfstündigen Zoom-Meetings entspann sich eine spannende Runde mit interessanten Interviewgästen und impulsgebenden Vorträgen. Ehrengast war Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Simon, der auf einem Bauernhof in der Eifel aufwuchs, preisgekrönter Autor und weltweit bekannter Wirtschaftsberater und gefragter Referent, den Teilnehmern Tipps und Rezepte für den Unternehmenserfolg preisgab.

Edmund Komar, Geschäftsführer der „People Innovation Partners“ und gefragter Moderator, führte unterhaltsam und charmant durch das Zoom-Meeting. Screenshot: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Bernd Becker, DLG-Eifel-Aufsichtsratsvorsitzender, Agnes Voerste, Leiterin des Projektes „Gesunde Region Eifel“, und Markus Schmitt, vom Projekt-Kooperationspartner Koblenzer Eichenberg Institut, blickten zurück auf Entstehung und Wirken der DLG Eifel, die 2016 gegründet wurde und schon 2017 speziell das Gesundheitsprojekt ins Leben rief. Ingo Pfennings, Aufsichtsratsmitglied der DLG Eifel hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Schleiden, rief eingangs das gemeinsame Credo in Erinnerung: „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.”

Chancen des Landstrichs

Ehrengast Hermann Simon sprach über die Chancen des attraktiven Landstrichs. Das Geheimnis des Erfolgs sei „die Ambition zu haben, der Beste im Markt weltweit zu sein. Nur der Fokus darauf führt zur Weltklasse.“ Gleichzeitig rief er auf, den Mut zu haben, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Denn die Zahl geringer Neugründungen in der Region mache ihm Sorgen. „Ich bin überzeugt, dass da die DLG Eifel etwas leisten kann“. Er empfahl, „junge Leute“ als wichtige Zielgruppe zu begreifen und den Kontaktaufbau und Förderung des Nachwuchses zu einer der „höchsten Prioritäten“ zu machen.

Bianka Renn, Wirtschaftsförderin der Stadt Schleiden, motivierte die Mitgliedsfirmen, sich weiter einzubringen in die Gemeinschaft: „Kann es was Schöneres geben, als sich für die heimische Wirtschaft zu engagieren?“. Screenshot: DLG Eifel/pp/Agentur ProfiPress

Die Bandbreite der im Projekt „Gesunde Region Eifel“ angebotenen Aktionen und Formate der Genossenschaft zeigte Erika Sander vom Eichenberg Institut auf. Die Palette reichte von Workshops zu Themen „Gesunder Rücken“ und „Stressbewältigung“, über Unternehmerfrühstück bis hin zu Beratercafés und Gesundheitstagen. Sie ermöglichten den so wichtigen „Blick über den Tellerrand hinaus“. Ein voller Erfolg sei auch die Schrittzähler-Challenge gewesen, die „hervorragend angenommen wurde“. Knowhow „to go“ wurde den Firmen zusätzlich über die Webseite www.dlg-eifel.de bereitgestellt – in Form von Podcasts und Experteninterviews zu Themen wie physische und psychische Gesundheit der Mitarbeiter oder dem Wachsen in der Krise.

„Für die Region wertvoll“

Landrat Markus Ramers lobte den genossenschaftlichen Gedanken, den die DLG Eifel lebt, als „für die Region wertvoll“. Die Genossenschaft halte eine breite Palette an unterschiedlichen Unternehmen bereit, die ihr Wissen untereinander gewinnbringend weitergeben und „Best-Practice“-Beispiele zum Vorteil aller austauschten.

Landrat Markus Ramers lobte den genossenschaftlichen Gedanken, den die DLG Eifel lebt, als „für die Region wertvoll“. Screenshot: DLG Eifel/pp/Agentur ProfiPress

Die Idee des genossenschaftlichen Gedankens und damit die Solidarität der Gemeinschaft, die schon Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch vorlebten, hätten nichts an Aktualität verloren, betonte auch Malte Duisberg, Geschäftsführer der Stiftung Evangelisches Alten- und Pflegeheim in Gemünd. In Deutschland zähle man mehr als 7.600 Genossenschaften mit über 20 Millionen Mitgliedern. Die vielen Teilhaber solcher Genossenschaft verfolgten alle das gemeinsame Ziel: voneinander zu profitieren.

Marcus Merheim von der „Deutschen Employer Branding Akademie“ „entmystifizierte“ in seinem Vortrag die häufig falsche Annahme, dass „Employer Branding“ nur was für die großen Betriebe sei. Auch der Mittelstand müsse sich als attraktiver Arbeitgeber auszeichnen, um Mitarbeiter langfristig zu binden. „Das ist ein Gestaltungsprozess, den man im besten Fall selbst steuert“, betonte er. Die „Wohlfühlkultur“, die Zufriedenheit der Mitarbeiter habe direkte Auswirkungen auf den Erfolg und damit Gewinn oder Verlust des Unternehmens.

„Noch mehr netzwerken“

Auch Vertreter der DLG-Eifel-Pilotunternehmen von ihren Erfahrungen in der Praxis. Sie alle hatten mit Unterstützung der DLG Eifel eine Befragung zur Gesundheit im eigenen Unternehmen durchgeführt. „Wir haben dabei erkannt, dass Gesundheit zuvor noch in Kinderschuhen steckte und damit ganz anders ins Bewusstsein rückte“, berichtete Dominik Poth von dem Industrieunternehmen „Bohnen & Mies“. Fotini Bung, Personalerin der Stadt Mechernich, die ebenfalls zum Kreis der Pilotunternehmen gehört, wünscht sich, dass die Mitgliedsunternehmen „noch mehr netzwerken“ und weitere Mitglieder gewonnen werden können.

Während des fünfstündigen Zoom-Meetings entspann sich eine spannende Runde mit interessanten Interviewgästen und impulsgebenden Vorträgen. Screenshot: DLG Eifel/pp/Agentur ProfiPress

„Wir sind eine Mitmach-Genossenschaft“, bestätigte auch Petra Schumacher-Hendus vom Vorstand der DLG bei ihrem Ausblick, der positiv gestimmt ist: „Wir spüren Rücken- und Aufwind und das tut gut.“ Die DLG Eifel, die Mutter des Projektes „Gesunde Region Eifel“ bleibe weiter eine Plattform für alle in der Arbeitswelt 4.0 mit interessanten Vorträgen, Arbeitskreisen und Veranstaltungen zu den Säulen Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit, Wissen & Kompetenz sowie Digitalisierung.

Bianka Renn, Wirtschaftsförderin der Stadt Schleiden, brachte es auf den Punkt: „Kann es was Schöneres geben, als sich für die heimische Wirtschaft zu engagieren?“

pp/Agentur ProfiPress

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