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Gelungene Premiere für „Bri-Ho-Pe“

Zweite Auflage von „Rock am Rathaus“ auf dem Parkplatz der Stadtverwaltung und der Polizei – Je später der Abend, desto agiler die Gäste – Klasse-Musik bis Mitternacht

Mechernich – Orga-Teamsprecher Michael Sander sprach von einem „magischen Moment“ auf der Pressekonferenz. Dem spontanen Zusammenschluss von Stephan Brings (Brings), Günter Hochgürtel (Wibbelstetz, Solo als Eifel-Troubadour) und Reiner Peters (Roxxbusters, We Rock Queen, früher Big Band der Bundeswehr) zur Rock-am-Rathaus-Supergroup mussten dann auch Taten folgen.

Mechernicher Supergroup beim ersten gemeinsamen Auftritt: Reiner Peters (v.l.), Stephan Brings und Günter Hochgürtel. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Und die drei Musiker lieferten. 30 Minuten hatten sie Zeit, in der spielten sie sechs Songs: die Brings-Klassiker „Su lang mer noch am Lääve sin“, „Eifel“ und „Halleluja“, das Partisanen-Lied „Bella Ciao“, sowie die Hochgürtel/Wibbelstetz- Songs „Nehmt mich mit“ und „Hehm jonn“. Zweimal hatten die drei zusammen geprobt und kurz vor dem Auftritt noch mal den Ablauf einstudiert – auch für Profis recht wenig, weshalb es an der ein oder anderen Stelle ein wenig bei der Abstimmung hakte. Dennoch hatten die drei, die von Orga-Teamsprecher Michael Sander als „Bri-Ho-Pe“ vorgestellt wurden, soviel Spaß, dass eine Wiederholung nicht ausgeschlossen ist.

Insgesamt acht Leute gehören dem Orga-Team  von Rock am Rathaus an. Bereits vor einem Jahr wurden die ersten Künstler und die Technik für diese zweite Auflage gebucht. „Das ist wie an Karneval, wo man auch ein Jahr Vorlauf benötigt“, sagte Michael Sander. Wie eng es manchmal wird, sieht man an Stephan Brings, der noch nicht mal eine eigene Gitarre mitgebracht hatte, weil er direkt nach dem Auftritt nach Eilendorf bei Aachen düste, wo Brings auftrat.

1969 fand nicht nur die erste kommunale Neugliederung statt, auch die Musik von Creedence Clearwater Revival war äußerst beliebt, die von der hessischen Coverband Sissi-A perfekt umgesetzt wurde. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Bri-Ho-Pe hatten den undankbaren ersten Slot des Mini-Festivals. Trotz der Aufforderung Günter Hochgürtels, 150 Meter nach vorne zu kommen, tranken sich die Besucher zunächst Mut an oder stärkten sich bei Flammkuchen oder Pommes und waren nicht von den Stehtischen nach vorne wegzubekommen. Selbst bei der zweiten Band, der Creedence-Clearwater-Revival-Coverband „Sissi-A“, die Gassenhauer wie „Fortunate Son“,„Who’ll Stop the Rain“ oder „Bad Moon Rising“  zum Besten gab, trauten sich zunächst nur wenige direkt vor die Bühne.

Das sollte sich spätestens mit dem zweiten Auftritt von Reiner Peters, diesmal mit seiner Band Roxxbusters, ändern. Der Bereich vor der Bühne füllte sich, die Besucher tanzten und sangen die dargebotenen Coversongs mit. Das sollte sich auch bei den „Toten Ärzten“, die Songs von den Toten Hosen und den Ärzten zum Besten gaben, nicht ändern.

Sechs der acht Orga-Team-Mitglieder mit Ralf Claßen als Vorsitzendem der Mechernich-Stiftung (4.v.l.) und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (5.v.l.): v.l. Petra Himmrich, Margret Eich, Adi Sechtem, Sebastian Sechtem, Reinhard Kijewski und Michael Sander. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick war voll des Lobes über die „Musikveranstaltung in tollem Ambiente“ und dankte nicht nur den Helfern wie dem Orga-Team und dem Roten Kreuz, sondern besonders auch den Anwohnern, die Verständnis zeigten, dass es bis Mitternacht etwas lauter ist.

Der städtische Dezernent Ralf Claßen bat außerdem darum, an diejenigen zu denken, denen es sozial und finanziell nicht so gut gehe. Er dankte Brings, Hochgürtel und Peters, die für die Mechernich-Stiftung kostenlos auftraten, und verwies die Gäste darauf: „Wenn Ihnen das Kleingeld zu schwer wird, dann werfen Sie es doch in die Boxen an den Kassen, das Geld kommt der Mechernich-Stiftung zugute.“

pp/Agentur ProfiPress

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