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Geistliches Erbe als Geschenk

Karl-Heinz Haus als „selbstlos glaubender Kämpfer“ im Gottesdienst gewürdigt – Generalsuperior des Ordos Communionis in Christo vor 60 Jahren zum Priester geweiht – Treuer und bedeutsamer Weggefährte der Communio-in-Christo-Gründerin Mutter Marie Therese – „Es gibt sie noch, diese leuchtenden Menschen“

Mechernich – Am Ende des Gottesdienstes im Mutterhaus der Communio in Christo wartete eine Überraschung auf Generalsuperior Karl-Heinz Haus (87). „Es war ein Herzensanliegen des Generalsuperiors schon seit langer Zeit, die 26 Bücher von Mutter Marie Therese, in der ihr geistliches Erbe gefasst ist, in einer repräsentativen, schönen Gesamtausgabe neu herauszugeben“, sagte Pater Rudolf Ammann und fügte feierlich hinzu: „Karl-Heinz, es ist mir eine ganz große Freude, Dir heute die ersten drei Bände dieses Mammutwerkes überreichen zu dürfen.“

Pater Rudolf Ammann (l.) überreicht das Geschenk an Generalsuperior Karl-Heinz Haus: Die ersten drei Bände der Neuauflage des Gesamtwerks von Mutter Marie Therese, der Communio-in-Christo-Gründerin. Erschienen im renommierten Würzburger Echter Verlag. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die Reihe ist aktuell im renommierten Würzburger Echter Verlag erschienen. Genauso wie das christliche Meditationsbuch „Worte der Hoffnung“ zu Texten und Gotteserfahrungen im Innern der Mechernicher Communio-Gründerin Mutter Marie Therese, herausgegeben von Diakon Manfred Lang, das der Generalsuperior ebenso überreicht bekam und ihm auch gewidmet ist.

Mit dem Geschenk und Lebenswerk Mutter Marie Thereses ehrte man den langjährigen, treuen und so bedeutsamen Weg- und Seelengefährten der Gründerin, Mystikerin und Charismatikerin der Communio in Christo, sein Wirken, seine Berufung, zuvorderst sein diamantenes Jubiläum als Priester, also die Aufgabe, die er nun auf den Tag genau seit 60 Jahren bedingungslos ausfüllt.

Kurz richtete Karl-Heinz Haus (l.), neben dem stellvertretenden Generalsuperior Jaison Thazhtahil, Worte an die Besucher des familiären Gottesdienstes. Er appellierte: „Es gibt sie noch diese leuchtenden Menschen, die ein Licht ausstrahlen.“ Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Der Stellvertreter des Generalsuperiors, Jaison Thazhathil, leitete die Messe mit Unterstützung des Berliner Pfarrers Klaus Krenz, Father Mathew Varughese, der zurzeit bei der Communio lebt, Father Thomson, Pazhayachirapeedikayil Jose, der mittlerweile in Regensburg ist und zuvor ein Jahr bei der Communio gelebt hat, sowie Ministrant Martijn Dijkstra. Der Gottesdienst fand im familiären Kreis der Communio statt.

„So geht Liebe“

Als „selbstlos glaubenden Kämpfer“ würdigte Pater Amann Karl-Heinz Haus in seiner persönlichen Ansprache. Aufopferungsvoll helfen, laute nicht zuletzt auch das Credo des Sozialwerks der Communio. „So geht Liebe und Du bezeugst es in Wort und Tat“, sprach er an den Generalsuperior gewandt weiter. Schon 1986 bei seinem 25-jährigen Priesterjubiläum habe Mutter Marie Therese seinen Zugang zu Gott erkannt und anerkannt: „Sie durften die ganz persönliche Vertrautheit mit ihm erfahren“. Und: „Er ließ Ihr Priesterleben zu einer wahren Frucht reifen.“

Karl-Heinz Haus (vorne) im Kreise der Zelebranten des Gottesdienstes. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

1975 übersiedelte Karl-Heinz Haus nach Mechernich. Der Ort am Bleiberg wurde für ihn Weg, Berufung, Schicksal und Los zugleich. Denn das, des Jubilars Überzeugung nach, vorbestimmte Zusammentreffen mit Mutter Marie Therese in St. Anna Düren, genau an dem Ort, wo Haus‘ Priesterweihe stattfand, änderte die priesterliche Laufbahn, das Leben, die Zukunft des Generalsuperiors schlagartig. Beide dürfen als Auserwählte Gottes angesehen werden, hob Ammann hervor.

„Eigentlich hätten wir Dich heute alle gerne heiliggesprochen, aber das dürfen wir leider nicht“, so der Pater weiter: „Aber wir haben ganz viel Grund Gott für Dich zu danken, mit Dir Gott zu danken, für Deine Berufung, für Deine Begegnung mit Mutter Marie Therese, für all das, was Du mit ihr und für sie investiert hast. Wir danken Gott und wir danken Dir, Karl-Heinz.“

„Leuchtende Menschen“

Der heilige Christopherus, der das Christuskind und damit die ganze Last der Welt getragen, war schon bei der Weihe zum Priester sein auserwähltes Primizbild – bis heute ist es ein Sinnbild für ihn. „Der heilige Christopherus ist in einer weltweiten Krise des Christentums und der Kirche aktueller denn je“, betonte der Generalsuperior, der auf Hoffnung setzt: „Es gibt sie alle heute, diese Brüder und Schwestern, die in der Gestalt eines Christopherus mitten unter uns sind, wie auch Mutter Marie Therese, die Aufgabe erfahren hat.“ Man müsse sie nur sehen und sich trauen hinzusehen. „Diese leuchtenden Menschen, die ein Licht ausstrahlen, mitten unter uns, mitten in aller Dunkelheit. Ich habe das auch hier gefunden, in unseren Einrichtungen: gelebte Nächstenliebe.“

Weitere Bände

Und auch auf mehr darf sich der Generalsuperior freuen. Denn weitere drei Bände der Gesamtausgabe sollen in diesem Jahr noch veröffentlicht werden. Die bisher erschienen Titel lauten: „Der Weg nach Golgota“, „Die Frucht der Liebe“ und „Das Experiment meines Lebens“.

Der Stellvertreter des Generalsuperiors, Pfarrer Jaison Thazhathil (vorne), mit Pfarrer Klaus Krenz im Hintergrund, betonte: Karl-Heinz Haus an der Seite von Mutter Marie Therese gemeinsam mit ihr den Nährboden bereitet für den wertvollen Dienst, den die Communio-in-Christo für Mechernich, Deutschland und sogar die ganze Welt leistet. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Wer die Werke ordern möchte, kann das in Buchhandlungen oder im Internet: „Der Weg nach Golgota“, Band 1, ISBN 978-3-429-05693-3,
„Frucht der Liebe“, Band 2, ISBN 978-3-429-05694-0,
„Das Experiment meines Lebens“, Band 3, ISBN 978-3-429-05695-7,
„Worte der Hoffnung“, Hrsg. Manfred Lang, erscheint voraussichtlich im September, ISBN 978-3-429-05594-3.

pp/Agentur ProfiPress

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