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„Geheimrat Dr. Oldenburg“ wächst und gedeiht

AG Streuobstwiese der Grundschule Mechernich pflanzt Apfelbäume

Mechernich-Kommern – Seit Beginn des Schuljahres beschäftigt sich die AG Streuobstwiese der katholischen Grundschule Mechernich mit den Obstbäumen, die vereinzelt auf dem Schulgelände stehen. Hier gibt es mehrere Kirschbäume, zwei Pflaumenbäume, einen wilden Birnenbaum und drei Mispelsträucher. Nun haben die Schüler auf einem Stück Schulwiese die ersten eigenen Apfelbäume selber gepflanzt.

Obstbaumwart und Streuobstpädagoge Martin Holzportz (l.) vom Streuobstwiesen-Netzwerk Nordeifel half den Mechernicher Grundschülern beim Pflanzen der Apfelbäume. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Ein „Geheimrat Dr. Oldenburg“, eine „Zuccamaglio-Renette“ und ein Himbeerapfel wurden vom Streuobstwiesen-Netzwerk Nordeifel (Sonne) gestiftet. Schon Tage vorher hoben die Kinder die Pflanzgruben eigenhändig aus. Das war nach der langen Trockenheit gar nicht so einfach.

Die Pflanzlöcher hoben die Kinder eigenhändig aus – kein leichtes Unterfangen nach längerer Trockenheit. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Mit der Unterstützung von Obstbaumwart und Streuobstpädagoge Martin Holzportz von „Sonne“ wurden die Bäume dann fachgerecht in die Erde gesetzt. Auch Schulleiter Uli Lindner-Moog und Hausmeister Ottmar Huppertz haben mit angepackt.

Stolz nach getaner Arbeit: Schulleiter Uli Lindner-Moog (l.), Lehrerin Katharina Kesternich (4.v.l.) und Martin Holzportz (r.) mit den Kindern der AG Streuobstwiese. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Dass die Kinder der AG selbst von diesen Bäumen keine Äpfel ernten werden, ist ihnen nach mehreren Monaten Beschäftigung mit dem Thema Streuobstwiese allen klar. „Aber in ein paar Jahren können die Kinder, die dann in der AG sind, die Äpfel ernten“, erklärt Finja. „Und wenn wir später einmal an der Schule vorbeikommen, werden wir uns daran erinnern, dass wir diese Apfelbäume gepflanzt haben“, ergänzt Nohalor.

Bis die Bäume erste Fürchte tragen, dienen sie als Beobachtungsobjekte und bieten jetzt schon Kleinlebewesen einen Lebensraum.

pp/Agentur ProfiPress

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