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Gegenseitig helfen in Heimbach

Generationengenossenschaft GenoEifel eG stellt sich am Schönblick vor – Kooperation mit den „Jungen Alten“, finanzielle Unterstützung der Volksbank – Die erste Geno-Sprechstunde in Heimbach (Haus EvA am Schönblick, ev. Kirche Heimbach) findet am Donnerstag, 1. Oktober, von 10 bis12 Uhr statt

Heimbach –Jetzt ist auch in der Stadt Heimbach der Startschuss für die segensreiche Arbeit der Generationengenossenschaft Eifel gefallen: Am Mittwoch stellten Koordinatorin Corinne Rasky und Vorstandssprecher Malte Duisberg das Sich-Gegenseitig-Helfen-Projekt in der früheren Evangelischen Kirche am Schönblick vor.

Nach der Startveranstaltung der Generationengenossenschaft GenoEifel eG in der Stadt Heimbach an der Evangelischen Kirche am Schönblick (v.l.): Geno-Vorstandssprecher Malte Duisberg, die Vorsitzende Hilde Amrein der 200 Mitglieder zählenden „Jungen Alten Heimbach“, Projektmitarbeiterin Katja Fey, Projektkoordinatorin Corinne Rasky und die Volksbank-Vorstände Michael Weber und Guido Kohnen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mit von der Partie waren neben Interessenten auch Vertreter der 200 Mitglieder zählenden „Jungen Alten Heimbach“ um die Vorsitzende Hilde Amrein, die mit der GenoEifel kooperieren wollen, und die Bankvorstände Guido Kohnen und Michael Weber von der Volksbank Heimbach eG, die den Förderfonds der Geno 2020 und 2021 mit insgesamt 5000 Euro unterstützen.

Die GenoEifel ist eine genossenschaftlich organisierte Vermittlungsagentur für Menschen, die helfen wollen und für Menschen, die Hilfe brauchen. Sie wirkt speziell gegen Alterseinsamkeit, organisiert aber beispielsweise auch „Leih-Omas“ als Babysitter und ganz pragmatische Hilfe im Haushalt, im Garten oder beim Einkaufen.

Projektkoordinatorin Corinne Rasky stellt in der früheren Evangelischen Kirche am Schönblick das Leistungsspektrum der Generationengenossenschaft GenoEifel eG und ihrer freiwilligen und ehrenamtlichen Helfer vor. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Helfer der Geno verrichten einfache Hausmeistertätigkeiten, leisten Gesellschaft, begleiten zum Arzt oder zu Behörden, gehen mit spazieren oder wandern, spielen Gesellschaftsspiele und sind Gesprächspartner. Hilfsbedürftige zahlen neun Euro die Stunde – wenn sie sich das wirtschaftlich nicht erlauben können, springt der GenoEifel-eigene Hilfsfonds ein.

Führungszeugnis und Versicherung

Sechs der neun Euro bekommen die Helfer, drei die Genossenschaft, die die Hilfswilligen nicht nur in Augenschein (unter anderem mit Polizeilichem Führungszeugnis, aber auch persönlich von Angesicht zu Angesicht) nimmt und für ihre Tätigkeit vorbereitet, sondern sie auch haftpflicht- und unfallversichert.

„Eine Reihe Helfer nehmen die sechs Euro pro Stunde, die über die Geno abgerechnet werden, gar nicht an, sondern spenden sie in den Hilfsfonds“, sagte Corinne Rasky den knapp 20 Interessenten in Heimbach, zu denen auch Gabriele Bolender gehörte, die im Auftrag der Stiftung EvA (Evangelisches Altenheim Gemünd) das Zentrum Ehem. Evangelische Kirche am Schönblick in Heimbach managt und wieder mit Leben und Veranstaltungen zu beleben bemüht ist.

„Wir kooperieren und schauen, wo Menschen Hilfe brauchen und wie wir ihnen helfen können“, sagte Malte Duisberg, der Vorstandssprecher des Sich-Gegenseitig-Helfen-Projektes „GenoEifel“, zur Kooperation mit den „Jungen Alten Heimbach“. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Dort wird Katja Fey, die hauptamtliche Kraft der Generationengenossenschaft Eifel in der LEADER-Region Eifel, auch künftig stundenweise anzutreffen sein. Ihr Hauptsitz ist allerdings das Rathaus in Simmerath. Die Zentrale der Geno insgesamt ist das „Haus der Begegnung“ am Rathaus in Kall (Bahnhofstraße 9).

Dort war die GenoEifel auch ursprünglich auf Betreiben der VR-Bank Nordeifel für die Kommunen Kall, Hellenthal, Blankenheim, Nettersheim und Dahlem gegründet worden. Dann stießen die Kommunen Schleiden, Mechernich und Bad Münstereifel dazu, 2019 die Leader-Region Eifel mit Monschau, Roetgen, Simmerath, Heimbach und Hürtgenwald, ganz neu im Sommer 2020 die Leader-Region Zülpicher Börde mit Zülpich, Weilerswist und Erftstadt.

Bei Fragen Tel. (0 24 41) 888 61

Damit bietet die Generationengenossenschaft ihre ehrenamtlichen Dienste mittlerweile in vier Gebietskörperschaften an, den Kreisen Euskirchen, Düren und Rhein-Erft sowie der Städteregion Aachen. Was die Stadt Heimbach betrifft (Kreis Düren), so bildet die GenoEifel mit ihren aktuell rund 480 Mitgliedern eine Hilfe-Helfer-Gemeinschaft, die genau zum Aufgabenprofil der „Jungen Alten Heimbach“ passt, so deren Vorsitzende Hilde Anrein: „Die GenoEifel hat allerdings ein viel breiteres Spektrum als wir“. Deshalb entschloss sich das bereits in Heimbach bestehende Netzwerk zur Kooperation.

Wegen Corona auf Abstand im Stuhlkreis und zum Teil mit Maske traf sich am Mittwoch ein Interessentenkreis zur Vorstellung der genossenschaftlich organisierten Mehrgenerationen-Organisation „GenoEifel“. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Die wöchentliche Sprechstunde von Katja Fey findet dienstags von 10 bis 12 Uhr im Zimmer U9 des Simmerather Rathauses statt (Zugang über den Hintereingang/Mitarbeiter-Parkplatz). Die erste Geno-Sprechstunde in Heimbach (Haus EvA am Schönblick, ev. Kirche Heimbach) findet am Donnerstag, 1. Oktober, von 10 bis12 Uhr statt.

In Corona-Zeiten wird um vorherige telefonische Anmeldung unter Telefon (0157) 37 00 39 58 (Mail simmerath@GenoEifel.de) gebeten. Unter diesen Kontakten kann man auch Verabredungen für Heimbach treffen.

Informationsmaterial und Beitrittserklärungen erhält man außerdem in der Kaller Zentrale unter Tel. (0 24 41) 888 61 oder per Mail info@GenoEifel.de Bürozeiten in Kall sind montags und mittwochs von 10 bis 12 sowie donnerstags von 16 bis 18 Uhr – und nach Vereinbarung.

pp/Agentur ProfiPress

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