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Gebeine feierlich erhoben

Am Wochenende gedachten zahlreiche Gläubige von nah und fern dem heiligen Hermann-Josef

Kall-Steinfeld – Keine halbe Stunde, nachdem er mit dem Auto aus München angereist war, stand Pater Hubert Veeser, Provinzial der Salvatorianer in Deutschland, in der Basilika des Klosters Steinfeld, um gemeinsam mit Pater Wieslaw Kaczor und den Mitbrüdern des Ordens am Vorabend des Hermann-Josef-Festes die Gebeine des heiligen Hermann-Josef zu erheben. Die feierliche Zeremonie, an der auch einige Pilger teilnahmen, dient alljährlich der Vorbereitung des ganztägigen Festes am darauffolgenden Sonntag.

In einer feierlichen Zeremonie wurden am Samstagabend die Gebeine des heiligen Hermann-Josef erhoben. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Zu Beginn der Eucharistiefeier am Samstagabend betraten die Salvatorianer in einer feierlichen Prozession die Basilika und bildeten ein Spalier vom Sarkophag bis zum Altar. Pater Wieslaw Kaczor öffnete den Sarkophag, dann zogen die Patres den Reliquienschrein heraus und legten ihn auf einer hölzernen Trage ab. Auf ihr schulterten sie den Schrein und trugen ihn einmal durch die ganze Basilika. Anschließend wurde er am rechten Seitenaltar abgelegt.

Das Grab des heiligen Hermann-Josef zieht ständig, aber vor allem zum Hermann-Josef-Fest zahlreiche Pilger an. Stets liegen am Sarkophag aus Urfter Marmor frische Äpfel. Als Sohn einer verarmten Kölner Familie um 1150 geboren, wurde Hermann Joseph mit zwölf Jahren Prämonstratenser-Chorherr im Kloster Steinfeld. Nach seiner Ausbildung in Mariengarten in Friesland kehrte er nach Steinfeld zurück und wurde zum Priester geweiht. Danach war er in Steinfeld und Umgebung als Seelsorger tätig, wurde Küster des Klosters und soll als lebensfroher Rheinländer hochgeschätzt gewesen sein.

Nach der Erhebung trugen die Patres den Reliquienschein durch die Basilika. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Als er wahrscheinlich am 7. April 1241 fast 90-jährig bei den Zisterzienserinnen in Hoven bei Zülpich starb, wurde er dort sofort von den Nonnen beerdigt. Doch nach einem Protest der Steinfelder Prämonstratenser beim Kölner Erzbischof am 21. Mai desselben Jahres wurden die sterblichen Überreste Hermann-Josefs nach Steinfeld übergeführt. Heiliggesprochen wurde der auch „Apfelheiliger“ genannte Eifeler Mönch im Jahr 1960.

Beim Hermann-Josef-Fest war diesmal der emeritierte Aachener Weihbischof Karl Reger der Hauptzelebrant in der Festmesse. Es predigte zum Abschluss der neunwöchigen Vorbereitungszeit Pater Hubert Veeser. Am Nachmittag hatten die Gläubigen nochmals Gelegenheit, bei einer Andacht mit dem brasilianischen Pater Milton Zonta, dem Generalsuperior der Salvatorianer, und der anschließenden Festprozession ihrem Heiligen zu gedenken.

pp/Agentur ProfiPress

 

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