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Gastronomisches Trio in Steinfeld

Klostercafé, Klosterschänke und Wirtshaus „Zur Alten Abtei“ ergänzen sich – Deutsch-elsässische, italienisch-mediterrane oder einfache klösterliche Speisen

Kall-Steinfeld – Das gastronomische Angebot in Steinfeld ist wieder komplett. Bereits seit dem 6. Juni ist die Klosterschänke neu eröffnet und erweitert das für ein Dorf üppige kulinarische Angebot, das vom Wirtshaus „Zur alten Abtei“ und dem Klostercafé komplettiert wird.

„Steinfeld ist damit der ideale Ausgangs- und Endpunkt für Wanderungen“, meint Christoph Böhnke, Leiter des Gästehauses im Kloster Steinfeld, zu dem das Klostercafé direkt und die Klosterschänke als Verpächter gehören. Laut Böhnke gebe es keine direkte Konkurrenz zwischen den Gastronomiebetrieben, viel mehr würden sie sich ergänzen. „Es hat immer ein Gastro-Betrieb offen, alle drei waren in den letzten Wochen gut ausgelastet“, so Böhnke. Die ohnehin schon hohe Attraktivität von Steinfeld, durch das auch eine Etappe des Eifelsteig-Wanderwegs führt, wurde noch einmal gesteigert.

Lulzim Deari durfte die Klosterschänke am 6. Juni endlich wiedereröffnen. Er bietet italienische und mediterrane Küche an. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Am Valentinstag hatte Lulzim Deari den Pachtvertrag für die Klosterschänke unterschrieben. Mitten hinein in die Eröffnungsvorbereitungen kam dann der Lockdown durch die Corona-Pandemie. Erst am 6. Juni durfte er das Restaurant eröffnen.

Deari kommt aus Leverkusen und ist seit 30 Jahren im Beruf. Auf Steinfeld ist er per Internet-Inserat gekommen. Der aus Mazedonien stammende Gastronom bietet in Steinfeld mediterrane, vor allen Dingen italienische Küche an. „Damit stehen wir, was das Essen angeht, in keiner Konkurrenz zu dem schon bestehenden Angebot“, so Deari. Steinfeld habe ihn wegen des gesamten Umfelds mitsamt dem Fahrrad- und Wander-Tourismus interessiert, die Gäste kommen nicht nur aus dem Kölner Umland, sondern auch aus den Niederlanden und Belgien.

Sechs Beschäftigte hat Lulzim Deari. Das Team würde er gerne noch um weitere Servicekräfte und Küchenaushilfen vergrößern. Die Klosterschänke bietet im Innern derzeit Platz für 80 und draußen Platz für 16 Gäste. Bis auf den Ruhetag am Mittwoch ist das Restaurant an Wochentagen von 17 bis 22 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 12 bis 22 Uhr geöffnet.

Seit neun Jahren in Steinfeld

Direkt nebenan betreibt Nicol Czarnowski im neunten Jahr das Wirtshaus „Zur alten Abtei“. Essen und Trinken seien bodenständig, gekocht werde regional und saisonal – „und zwar richtig, ohne Fertigsoßen“, wie seine Frau Anja Czarnowski betont. Die Karte besteht aus elsässischen und deutschen Gerichten, von Gästen höre man oft, es schmecke „wie bei Muttern“. Die Speisekarte wird jede Woche angepasst. „Über das Jahr verteilt bieten wir 400 Gerichte an, weshalb wir immer empfehlen, sich vor dem Besuch auf der Internetseite die aktuelle Karte anzuschauen“, so Anja Czarnowski.

Nicol und Anja Czarnowski sind im neunten Jahr Inhaber des Wirtshauses „Zur Alten Abtei“, wo saisonale Gerichte aus Deutschland und dem Elsass angeboten werden. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Nicol Czarnowski war lange Zeit Koch, später Souschef, im Holiday Inn in Düsseldorf. Außerdem boten die Eheleute auf Mittelaltermärkten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz Flammkuchen an. Die Familie lebte und lebt in der Eifel, ihr jüngster Sohn besuchte das Hermann-Josef-Kolleg in Steinfeld. „Als wir auf einen französischen Austauschschüler warteten, waren wir neugierig und hatten uns das Restaurant genauer angeschaut“, erinnert sich Anja Czarnowski. Über den Gesangslehrer der Kinder wurde dann der Kontakt zum Besitzer hergestellt – und schnell waren die Czarnowskis Inhaber ihres eigenen Restaurants.

2011 begannen die Umbauarbeiten, geöffnet ist das Wirtshaus seit Februar 2012. Unter normalen Bedingen bietet der Innenbereich Platz für knapp 50 Gäste, der Außenbereich für 60. Montag und Dienstag ist Ruhetag. Geöffnet ist die Alte Abtei mittwochs bis samstags von 17 bis 22 Uhr (Küche: 18 bis 20.30 Uhr) und sonntags ab 11.30 Uhr (Küche: 12 bis 14.30 und 18 bis 20.30 Uhr).

Café und Laden in einem

Direkt auf dem Klostergelände befindet sich das Klostercafé, das mit der Wiedereröffnung des Gästehauses 2015 erneuert wurde. An Wochentagen gibt es dort von 12 bis 18 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr einfache klösterliche Mahlzeiten wie Linseneintopf und Gulaschsuppe, Brote zum Selberschmieren und frische hausgemachte Kuchen vom Gästehaus-Konditor Bernd Höger. Nur am ersten Weihnachtstag und an Karfreitag hat das Café geschlossen.

Kati Herbrand leitet das Klostercafé in Steinfeld, das auch in diesem Sommer sehr stark frequentiert war. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Die Besonderheit: Das Café ist gleichzeitig auch der Klosterladen. Im Sommer ist die Außengastronomie hoch frequentiert. „Für den Winter wollen wir eventuell einen neuen Raum erschließen“, meint Christoph Böhnke, da im Laden-Café unter Corona-Bedingungen zu wenig Platz ist. Zwei Festangestellte sowie mehr als ein Dutzend Aushilfen sind im Klostercafé beschäftigt, darunter sowohl Schülerinnen und Schüler des Hermann-Josef-Kollegs als auch Rentnerinnen. „Diese Mischung aus Jung und Alt erzeugt eine besondere Atmosphäre, die von den Gästen sehr geschätzt wird“, sagt Christoph Böhnke. Weitere Infos gibt es unter https://www.klosterschaenke-steinfeld.de/ und https://www.zuraltenabtei.de/

pp/Agentur ProfiPress

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