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Gartenparadies öffnet die Tore

Hochmodernes Gartencenter im Stockheimer Gewerbegebiet öffnete am Donnerstag, 7. März, um 9 Uhr – Alle Waren in jedem 50. Einkaufswagen als Geschenk des Hauses – 40 Prozent weniger Energieverbrauch dank Energiespargewächshaus – Bürgermeister Walter Ramm, Wirtschaftsförderer Siegfried Schmühl und Familie Schaar begrüßten die ersten Kunden 

Das neue Gartencenter besitzt nicht nur eine ansprechende Architektur, sondern wurde auch nach neuesten energetischen Erkenntnissen gebaut. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Kreuzau-Stockheim/Düren – Zu schön um wahr zu sein: Einmal den Einkaufswagen rappelvoll packen – in dem Fall mit hochwertigen Pflanzen, Gartengeräten, Deko-Artikeln und vielem mehr – und dann an der Kasse nicht bezahlen… Für einigen Kunden im neuen, hochmodernen Gartencenter der Firma Schaar im Stockheimer Gewerbegebiet konnte das am Donnerstag tatsächlich Wirklichkeit werden. „An allen vier Kassen ist der Inhalt des jeweils 50. Einkaufswagens am Eröffnungstag ein Geschenk des Hauses“, versprach Lutz Schaar, der Chef des Unternehmens, in dem auch seine Ehefrau Elisabeth sowie die Söhne Florian und Simon in verantwortlichen Positionen mitwirken. Er hielt Wort.

Auf 4,1 Hektar entstand in den vergangenen Wochen der neue Betrieb der Familie Schaar, den Bürgermeister Walter Ramm erneut einen „Glücksfall für Kreuzau“ nannte. Ehrensache, dass der Bürgermeister und sein Chef-Wirtschaftsförderer Siegfried Schmühl auch bei der Eröffnung dabei waren und, nachdem das symbolische Band durchschnitten war, die ersten Kunden begrüßten. Einige von ihnen hatten es nicht mehr abwarten können und  sich bereits vor der offiziellen Öffnungszeit um 9 Uhr unter dem „roten Band“ hindurch Zugang zum Gartencenter verschafft.

„Hier gibt es einfach alles, was das Herz begehrt“, schwärmte denn auch Gerda Lüttgen die Gattin des Stockheimer Ortsvorstehers Wolfgang Lüttgen. Beide nutzten die offizielle Eröffnung auch für einen ausgiebigen Einkaufsbummel in der „Pflanzenwelt“ der Familie Schaar.

Dass der Eröffnungstermin trotz des anhaltenden Winterwetters eingehalten werden konnte, sei der Tiefbaufirma Schilles aus Mechernich-Floisdorf zu verdanken, so Lutz Schaar: „Die hat die Zeit wieder aufgeholt und auch die vergangenen Samstage durchgearbeitet, damit alles pünktlich fertig wird.“

Wie der zuständige, auf Gartencenter spezialisierte Architekt Udo Scheffler berichtete, wurden für das neue Gartencenter unter anderem 150.000 Pflastersteine verbaut. „Damit könnte man einen zwölf Meter hohen Turm bauen“, so Scheffler. Ebenso, ergänzte er, wie man mit den 140 Tonnen Stahl, die im Gebäude stecken, etwa 195 Mittelklasse-Pkws bauen könnte. Die Licht durchfluteten Verkaufsflächen wurden mithilfe von 1000 Quadratmetern Glas möglich, zudem wurden 15 Kilometer Elektrokabel verlegt.

Der neue Betrieb der „Pflanzenwelt Schaar“ ist auch ein Beispiel dafür, wie ein moderner Gärtnereibetrieb heute aussehen muss: Energetisch auf dem neuesten Stand und mit ansprechender Architektur. „Unser Energiespar-Gewächshaus beispielsweise verbraucht rund 40 Prozent weniger Energie als herkömmliche Gewächshäuser.“ Möglich wird das unter anderem aufgrund der besonderen Isolierung, für die etwa Dachplatten mit fünf Luftkammern sorgen. Beheizt wird das Gewächshaus mit nachwachsenden Energien in Form von Industriepellets, die in einem 50-Kubikmeter-Tank gelagert werden. Auch das Bewässerungssystem setzt mit der so genannten „Ebbe-Flut-Bewässerung“ ganz auf Nachhaltigkeit. Das Regenwasser wird aufgefangen und zur Bewässerung genutzt, wobei das überschüssige Wasser wieder zurück in den Tank fließt.

Inhaber und Betreiber des neuen Gartencenters in Stockheim vor den Toren der Kreisstadt Düren ist der Eifeler Traditionsbetriebs „Pflanzenwelt Schaar“ aus Kall im benachbarten Kreis Euskirchen. Die neue Pflanzenwelt Schaar in Stockheim verfügt über ein 5400 Quadratmeter großes Gartencenter mit Gärtnerei und Baumschule – und zwar am optimalen Standort, wie Recherchen ergeben hatten: Rund vier Prozent der Kunden in dem überaus erfolgreichen Betrieb der Familie Schaar in Kall-Scheven kamen in der Vergangenheit aus dem Postleitzahlen-Bereich des neuen Standortes Kreuzau. Zudem, so Lutz Schaar, gebe es im Einzugsgebiet des neuen Betriebs viele Eigenheime mit Garten: „Wir glauben an diesen Standort mit einem Interessenten- und potentiellen Kundenstamm von rund 90.000 Haushalten.“

Zumal denen im Stockheimer Gartencenter einiges geboten wird: Zum einen können die Gartenfreunde auch in Kreuzau-Stockheim auf die bewährte Qualität und das Fachwissen der „Pflanzenwelt Schaar“ und ihrer Mitarbeiter zurückgreifen. Sohn Florian Schaar ist Zierpflanzenbau-Meister und sein Bruder Simon Meister im Gartenlandschaftsbau.

Zum anderen steht natürlich auch am neuen Standort der Name Schaar für beste Qualität. So kommt ein Großteil der Pflanzen aus dem eigenen Produktionsbetrieb in Kall-Scheven und von regionalen Gärtnerkollegen. Zusätzlich werden im Betrieb Pflanzen aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland angeboten. Mit dem neuen „Standbein“ im Kreis Düren ist es der „Pflanzenwelt Schaar“ auch möglich, noch bessere Konditionen für ihre Kunden möglich zu machen: „Wir können jetzt Gartenzubehör, Keramik, Erde, Dünger und Saatgut in größeren Mengen kaufen und dadurch dem Kunden günstigere Preise anbieten“, so Simon Schaar. Auch könnten die eigenen, in Scheven vorgezogenen Pflanzen in Stockheim veredelt, die Freilandpflanzen abgehärtet und verkaufsfertig gemacht werden, ergänzt sein Bruder Florian.

Mit dem neuen Gartencenter wurden auch insgesamt  22 neue Arbeitsplätze geschaffen, darunter fünf ehemalige Schlecker-Kassiererinnen, ein Lagerist, zehn gelernte Fachkräfte, vier Gärtnermeister und zwei Auszubildende. „Es hat sich ein tolles Team gefunden, wie sich schon beim Einräumen gezeigt hat“, freut sich Elisabeth Schaar. Auch zwei der Auszubildenden aus Scheven sind jetzt in Stockheim eingesetzt, ein dritter soll im Sommer eingestellt werden.

Der erste Spatenstich zum Stockheimer Betrieb hatte im Oktober 2012 stattgefunden, von da an ging – trotz der widrigen Witterungsbedingungen Anfang 2013 –  alles  Schlag auf Schlag. „Daran hatten auch die Verantwortlichen bei der Gemeinde Kreuzau und dem Kreis Düren einen großen Anteil, die Zusammenarbeit klappte einfach super“, so Lutz Schaar.

pp/Agentur ProfiPress
 
 

 

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