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Für alle Einsätze gewappnet

Die Löschgruppe Lorbach hat ein neues Feuerwehrfahrzeug erhalten – Kostenpunkt: Rund 140.000 Euro – Ehrungen zweier verdienter Kameraden

Mechernich-Lorbach – 1989: In Berlin fällt die Mauer, in Wimbledon gewinnen mit Steffi Graf und Boris Becker zwei Deutsche das wichtigste Tennisturnier der Welt, in Köln wird Joachim Kardinal Meisner zum Erzbischof ernannt und in den USA wird die erste eigenständige Folge der „Simpsons“ ausgestrahlt. Ach ja – und im Eifelörtchen Lorbach wurde zum vorerst letzten Mal ein neues Feuerwehrfahrzeug eingesegnet.

27 Jahre später ist Deutschland längst wiedervereinigt, Steffi Graf und Boris Becker spielen längst kein Tennis mehr und Kölner Erzbischof ist mittlerweile Rainer Maria Kardinal Woelki. Nur „Die Simpsons“ laufen weiterhin. Und Lorbach erhält erstmals nach 1989 ein neues Fahrzeug.

Löschgruppenführer Gerd Reitz verglich dieses Prozedere bei der Einsegnung des Mittleren Löschfahrzeugs (MLF) mit einer Schwangerschaft, zugegebenermaßen mit einer recht langen. Zu Beginn müsse man auf die Empfängnisbereitschaft von Stadtrat und Verwaltung hoffen. Nach stundenlangen Sitzungen folgt die Entwicklung. Am Ende darf das Fahrzeug, quasi als neues Familienmitglied, mit nach Hause genommen werden.

Löschgruppenführer Gerd Reitz stellte das neue Feuerwehrfahrzeug vor und dankte den zahlreichen Unterstützern, darunter auch Verwaltung und Rat der Stadt Mechernich. Foto: Toni Reitz/Löschgruppe Lorbach/pp/Agentur ProfiPress

Löschgruppenführer Gerd Reitz stellte das neue Feuerwehrfahrzeug vor und dankte den zahlreichen Unterstützern, darunter auch Verwaltung und Rat der Stadt Mechernich. Foto: Toni Reitz/Löschgruppe Lorbach/pp/Agentur ProfiPress

Dass Lorbach ein neues Fahrzeug benötigt, steht schon seit fast zehn Jahren fest. Um im Bild von Gerd Reitz zu bleiben, war es dann wohl eher eine schwere Geburt. Im 2007 erstellten Feuerwehrbedarfsplan, der vom Stadtrat abgesegnet wurde, war festgelegt worden, dass das Fahrzeug alle Einsatzarten einer Löschgruppe abdecken solle. Deshalb sei Ausrüstung zur Brandbekämpfung und zur technischen Hilfeleistung ebenso nötig wie ein Löschwassertank. Weiterhin sollten Arbeitsabläufe vereinfacht und das Bereitstellen von Löschwasser, Strom und Licht von nur einem Maschinisten bewerkstelligt werden.

Iveco Magirus setzte sich bei der Ausschreibung durch

Das Unternehmen Iveco Magirus setzte sich in der Ausschreibung durch. Die Kosten für das neue Fahrzeug, das kürzlich von Diakon Manfred Lang eingesegnet wurde, belaufen sich auf rund 140.000 Euro. Das MLF hat ein zulässiges Gesamtgewicht von sieben Tonnen und 234 Pferdestärken unter der Motorhaube. Zur Ausstattung gehören ein tragbarer Stromerzeuger, vier Pressluftatmer, ein pneumatischer Lichtmast mit vier LED-Scheinwerfern, ein tragbares Beleuchtungsgerät, eine Schnellangriffseinrichtung, ein Löschwassertank mit 1000 Litern Fassungsvermögen sowie weitere Geräte zur Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung.

Diakon Manfred Lang (Mitte) segnete das MLF ein. Weitere Ehrengäste waren der stellvertretende Bürgermeister Peter Wassong (r.) und der stellvertretende Wehrleiter Claus Möseler. Foto: Toni Reitz/Löschgruppe Lorbach/pp/Agentur ProfiPress

Diakon Manfred Lang (Mitte) segnete das MLF ein. Weitere Ehrengäste waren der stellvertretende Bürgermeister Peter Wassong (r.) und der stellvertretende Wehrleiter Claus Möseler. Foto: Toni Reitz/Löschgruppe Lorbach/pp/Agentur ProfiPress

Reitz dankte der Verwaltung und der Politik der Stadt Mechernich, die vom stellvertretenden Bürgermeister Peter Wassong vertreten wurde, für die Bewilligung der Zuschüsse, sowie der Mechernicher Feuerwehrspitze, für die der stellvertretende Wehrleiter Claus Möseler anwesend war.

Bei der Übernahme im Werk sowie den Umbaumaßnahmen, die in Eigenleistung erfolgten, unterstützte Obergartzems Löschgruppenführer Thomas Wolff die Lorbacher Kameraden. Rund 100 Stunden wurden dafür investiert. „Auf jeden Fall konnten wir der Stadt dadurch noch rund 6000 Euro Kosten ersparen“, rechnete Reitz vor. Die Schlagkraft der Wehr sei durch das neue Fahrzeug sichergestellt.

Im Rahmen der Einsegnung, die vom Musikverein Weyer musikalisch unterstützt wurde, ehrte Reitz zwei Kameraden für ihre langjährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr. Dieter Friedrichs ist seit 25 Jahren Mitglied, Hubert Hufschmidt sogar seit 50 Jahren.

Rund 140.000 Euro hat das Mittlere Löschfahrzeug der Firma Iveco Magirus gekostet. Mitsamt der Ausrüstung ist die Löschgruppe Lorbach nun für alle Einsatzarten gewappnet. Foto: Toni Reitz/Löschgruppe Lorbach/pp/Agentur ProfiPress

Rund 140.000 Euro hat das Mittlere Löschfahrzeug der Firma Iveco Magirus gekostet. Mitsamt der Ausrüstung ist die Löschgruppe Lorbach nun für alle Einsatzarten gewappnet. Foto: Toni Reitz/Löschgruppe Lorbach/pp/Agentur ProfiPress

Zum Abschluss dankte Reitz auch noch den Mitgliedern der Löschgruppe für ihr Engagement. Alleine durch die Unwettereinsätze in diesem Jahr waren die 14 aktiven Feuerwehrleute 500 Mannstunden im Einsatz. Da sind Übungsdienste, Unterrichtsstunden und die üblichen Einsätze noch nicht mit eingerechnet.

pp/Agentur ProfiPress

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