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Führungsduo ist wieder komplett

Claudia Zens aus Kommern ist neue Konrektorin der Kaller Grundschule – Erste Wochen standen unter dem Eindruck von Corona – Vorgängerin Marianne Rütt ist seit 13. Januar Schulleiterin

Kall – Die Führung der Kaller Grundschule ist wieder komplett. Seit dem 20. März ist Claudia Zens neue Konrektorin und damit Stellvertreterin von Marianne Rütt, die das Amt der Rektorin offiziell seit 13. Januar ausübt. Geprägt ist die Zusammenarbeit bisher natürlich hauptsächlich durch die Bewältigung der Corona-Krise.

„Gerade zu Beginn einer Zusammenarbeit muss man sich als Team noch finden. Eine normale Einarbeitungszeit war aber diesmal gar nicht möglich“, sagt Claudia Zens. Seit dem 1. Februar ist sie als Förderlehrerin an der Kaller Grundschule tätig – zunächst noch ohne Führungsposition. Als aber Mitte Februar die Konrektorinnenstelle ausgeschrieben war, hat sie sich beworben. „Dass es so schnell geht, hätte ich nicht gedacht“, gibt sie zu. Schon als sie sich am 18. März der Elternvertretung vorgestellt hatte, geschah das wegen Corona im großen Foyer der Grundschule. Zwei Tage später erhielt sie die Nachricht, dass sie den Job habe.

Die neue Konrektorin Claudia Zens (l.) und Schulleiterin Marianne Rütt sind unabhängig von Corona auch mit der Entwicklung und Planung des neuen Schulgebäudes beschäftigt. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Claudia Zens ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Kommern. Die 43-Jährige war von 2007 an als Sonderschullehrerin an der Hans-Verbeek-Schule in Euskirchen tätig. Sie ist ausgebildete Trainerin nach dem Prinzip der gewaltfreien Schule. In Köln hatte sie Sonderpädagogik mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung sowie körperlich-motorische Entwicklung mit den Fächern Deutsch und Sport auf Lehramt studiert. Dem Sport ist sie auch privat verbunden – sie ist Handballtrainerin beim TSV Feytal. Ihr Referendariat führte sie an die Nikolausschule in Kall und die Grundschule Lückerath. In der Grundschule in Kall arbeitete sie nun mit den Kolleginnen und dem Kollegen weiter am Konzept des Gemeinsamen Lernens und hat hier besonders die Kinder mit Förderbedarf im Fokus.

Mittlerweile hat der Unterricht nach mehrwöchiger Pause wieder begonnen, derzeit mit sechs Gruppen pro Tag. Seit der Schulschließung durch die Corona-Pandemie war lediglich eine Notbetreuung gemeinsam mit der Ogata, der Offenen Ganztagsschule, angeboten worden. „Wir hatten hier etwa ein Dutzend Kinder aufgeteilt auf vier Gruppen in der Notbetreuung, jetzt sind es wegen der Öffnung für Kinder mit Förderbedarf wieder mehr“, sagte Claudia Zens. Kinder und Lehrer sind aber froh, dass es wieder los geht. „Endlich sind sie wieder hier“, ist Zens glücklich.

Schulleiterin seit 23 Jahren in Kall

Seit 13. Januar offiziell im Amt als Schulleiterin ist Marianne Rütt. Die 55-Jährige ist bereits seit 23 Jahren als Lehrerin in Kall tätig und war 17 Jahre Konrektorin. Am 1. August 2019 hatte sie nach dem Ausscheiden von Annemarie Wall die Leitungsgeschäfte der Schule als Konrektorin übernommen.

„Ich hatte das Amt der Schulleitung zuvor nicht aktiv angestrebt“, gibt Rütt zu, „ich wollte solange es geht Konrektorin bleiben und in dieser Position Schule aktiv mitgestalten.“ Viele Jahre habe sie als Klassenlehrerin gearbeitet, sie liebt das Unterrichten. Aber als Lehrerin ist sie jetzt nur noch elf Stunden pro Woche beschäftigt. „Als Annemarie Wall ausschied war mir aber klar: Ich bin jetzt gefordert“, sagt Marianne Rütt, die natürlich auch in die Entwicklung und Planung des neuen Schulgebäudes maßgeblich involviert ist. Den Lehrgang, der zur Leitung einer Schule berechtigt, hatte sie da schon mitgemacht. Es fehlte die Prüfung, die sie Ende Oktober 2019 abgelegt hat.

Das derzeitige pädagogische Konzept an der Kaller Grundschule, das unter ihrer Vor-Vorgängerin Anne Dobring entstand, die 15 Jahre Schulleiterin war, hatte sie bereits mitentwickelt. „Wir verfolgen einen Vielfalt-Gedanken und sind zertifizierte Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, veranstalten in diesem Sinne Weltreligions- und Projekttage. Unser Umfeld hat eine große Heterogenität, die wir positiv nutzen können. Wir wissen vom Anderssein der anderen, das führt zu Toleranz und erweitert unsere Sicht“, erklärt Marianne Rütt.

Sie hatte in Heidelberg Deutsch, Mathematik und Sachunterricht auf Lehramt studiert. Vor ihrer Zeit in Kall war sie ein Jahr an der Martinschule in Euskirchen sowie als Vertretungslehrerin ein halbes Jahr in Ripsdorf/Dollendorf tätig. Sie ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und wohnt in Euskirchen. In ihrer Freizeit geht sie gerne wandern oder fährt Motorrad.

pp/Agentur ProfiPress

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