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„Frollein“ und „Herr Lehrer“ erzählten

Viertklässler der KGS Mechernich erfuhren eine Menge über das Kinderleben zur Kaiserzeit und die Technik des Filzens

Mechernich – Was tut man, wenn der Berg nicht zum Propheten kommt? Dann holt man den Propheten zum Berg. Diese alte Weisheit – frei übersetzt – hat jetzt Kathrin Kesternich, Lehrerin an der KGS Mechernich in die Praxis umgesetzt.

Es trafen sich ein Schulmeister und ein „Frollein“ aus längst vergangener Zeit mit einem Schulleiter (Uli Lindner-Moog) von heute. Foto: Privat/KGS Mechernich/pp/Agentur ProfiPress

Die Lehrerin, die auch mit halber Stelle im Kommerner LVR-Freilichtmuseum arbeitet, schaffte es, zwei tolle Projekte an Tagen des Präsenzunterrichtes in die vierten Schuljahre nach Mechernich zu holen, berichtet Schulleiter Uli Lindner-Moog stolz.

Denn Ausflüge der „Pänz“ müssen aktuell wegen der Corona-Pandemie gestrichen werden, so dass auch das LVR-Freilichtmuseum nicht besucht werden darf. So kam es, dass die Schüler der KGS Mechernich „Tafel und Rohrstock: Schule zur Kaiserzeit“ und „Verfilzt nochmal! Mit Schafwolle gestalten“ in ihren eigenen Klassenräumen erleben durften.

In zeitgerechter Tracht erzählten ihnen das „Frollein“ (Foto) und der „Herr Lehrer“ zunächst vom Kinderleben zur Kaiserzeit, also vor etwas mehr als 100 Jahren. Foto: Privat/KGS Mechernich/pp/Agentur ProfiPress

In zeitgerechter Tracht erzählten ihnen das „Frollein“ und der „Herr Lehrer“ zunächst vom Kinderleben zur Kaiserzeit, also vor etwas mehr als 100 Jahren. Auch die Schulregeln mit Strafen und Belohnung, Aufzeigen, Aufstehen und Antworten wurden erklärt.

Rollenspiel: „Wie zur Kaiserzeit“

Anschließend führten die Kinder ein Rollenspiel durch, bei dem sie sich wie Schüler zur Kaiserzeit verhielten. Dabei lernten sie, mit dem Griffel auf der Schiefertafel einige Buchstaben und Wörter in Sütterlinschrift zu schreiben und zu lesen. „Zum Glück mussten Rohrstock und Knieholz nicht in Gebrauch genommen werden. Stattdessen gab es zum Schluss für jedes Kind ein Fleißkärtchen“, so Lindner-Moog.

Nachdem die Kinder einiges über Schafwolle und die Technik des Filzens erfahren hatten, ging es an die praktische Arbeit. Sie filzten vier Lage Wolle um einen Glasstein, später wurden diese aufgeschnitten – hervor kam ein „Zauberstein“. Foto: Privat/KGS Mechernich/pp/Agentur ProfiPress

„Verfilzt nochmal!“, hieß es außerdem in den anderen Gruppen. Nachdem die Kinder einiges über Schafe, Schafwolle und die Technik des Filzens erfahren hatten, ging es an die praktische Arbeit. Unter Anleitung der Projektmitarbeiterin filzten die Kinder vier Lagen Wolle in verschiedenen Farben um einen Glasstein. Zum Schluss wurden die Wollschichten aufgeschnitten, sodass der Stein wieder zum Vorschein kam. Lindner-Moog: „Die Kinder freuten sich sehr über ihre schönen ‚Zaubersteine‘, die sie natürlich mit nach Hause nehmen durften.“

pp/Agentur ProfiPress

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