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AllgemeinCommunio in ChristoStadt Mechernich

Fröhliche Gesichter

Communio in Christo feierte großes Sommerfest mit Bewohnern, Gästen und Mitarbeitern – Pater Rudolf Ammann predigte zum Motto des Tages: „Communio – Alle in einem Boot“ – Musik lud zum Tanzen ein – Interview mit Maria Scheidtweiler, der Leiterin des Sozialtherapeutischen Dienstes sowie dem Mechernicher Künstler Franz Kruse

Mechernich – Frohe Stunden der Begegnung gab es beim Sommerfest der Communio in Christo. Man blickte in fröhliche Gesichter, immer wieder wurde im Takt der Live-Musik getanzt oder gewippt.

„Das Sommerfest bedeutet für uns, gemeinsam rauszukommen aus dem Alltag und zusammen Spaß zu haben. Es ist ein wichtiges und verbindendes Fest für Bewohner, Besucher, Ehrenamtler und uns Mitarbeitern“, freute sich Communio-Mitarbeiterin Claudia Rademacher, die durch das abwechslungsreiche Programm des Tages führte.

Die jüngsten Gäste pusteten kräftig, um die schönsten Riesen-Seifenblasen-Kreationen entstehen zu lassen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Das Fest war mit viel Liebe von den Verantwortlichen rund um Heimleiterin Ulrike Müller vorbereitet worden. Überall standen Pavillons als Wetterschutz, luden Bänke und Tische geschmückt mit Sonnenblumen zum Verweilen ein, es lockte ein breites kulinarisches Angebot.

„Communio – Alle in einem Boot“

Den Auftakt für das Fest bildete am Morgen eine Messe, die nicht in der Hauskapelle stattfand, sondern anlässlich der Feierlichkeiten auf die Bühne im weitläufigen, grünen Parkgelände verlagert worden war. Sie wurde geleitet von Pater Rudolf Ammann. In seiner Predigt ging er auf das Thema des Tages ein, das lautete: „Communio – Alle in einem Boot“.

In seiner Predigt ging Pater Rudolf Ammann auf das Motto des Sommerfestes ein, das lautete: „Communio – Alle in einem Boot“. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Wir alle sind in diesem einen Boot der Gemeinde St. Johann Baptist“, sagte Pater Ammann: „Mutter Marie Therese, die Gründerin der Communio, wurde vom Geist Gottes nach Mechernich geführt. Ohne sie wären wir alle jetzt nicht hier – in einem Boot in der Gemeinde von Mechernich.“ Auch wenn es für sie zeitweise bedrohliche Turbulenzen gegeben habe, sodass sie bisweilen fliehen wollte, habe Gottes Geist sie immer wieder in diese Stadt zurückgeführt.

Ammann sprach weiter: „Er schenkte ihr große Fruchtbarkeit, von der wir alle profitieren. Auch das zuweilen schwankende Boot der Weltpolitik, unserer Gesellschaft, unserer Kirche, unseres eigenen Lebens darf zuversichtlich sein. Gott wird die Menschen auch heute und morgen tragen und alles gut machen.“

Neben der Big Band der Prinzengarde Mechernich sorgte „De Sockeschöss“ für gute Stimmung beim Sommerfest der Communio in Christo. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Nach der Messe ging es auf der Hauptbühne musikalisch weiter. Die Big Band der Prinzengarde Mechernich bot aktuelle Hits sowie beliebte Evergreens aus Rock und Pop. Für kölsche Töne und tolle Stimmung sorgte die Karnevalsband „De Sockeschöss“.

Exquisiter Nippes am Bazar des Hospiz-Teams Stella Maris

Am Bazar des Hospiz-Teams Stella Maris herrschte reger Andrang. Reichlich „exquisiter Nippes“ und handwerklich Selbstgefertigtes wurde an den Tischen angeboten – von kleinen Vasen bis hin zu wärmenden Socken. „Zum großen Teil ist das gespendet worden, vor allem Handwerker und Näherinnen konnten wir aktivieren“, freut sich Gisela Latz, stellvertretende Pflegedienstleitung des Hospizes. Die Kunden bezahlten für die Ware auch gerne einen Euro mehr: „Ist ja schließlich für einen guten Zweck“, befand eine Käuferin.

Beim Sommerfest war viel los. Gäste, Bewohner, Mitarbeiter und Ehrenamtler feierten gemeinsam. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Nicht weit entfernt wurde von den jüngsten Gästen kräftig gepustet, um die schönsten Riesen-Seifenblasen-Kreationen entstehen zu lassen. Einige Mädchen stürzten sich emsig auf die Schatzsuche in der „Buddelkiste“, wo es Edelsteine im Sand frei zu graben galt.

„Boat People“: Sinnbild für soziale Ungerechtigkeit

Aber es gab noch mehr zu entdecken. Franz Kruse, der weit über die Grenzen des Kreis Euskirchen bekannte Künstler, erzählte im Interview mit der Journalistin Kirsten Röder die Hintergründe zu seiner Gemälde-Ausstellung „Lass uns hier drei Hütten bauen“, die im Trakt zwischen Langzeitpflege und Hospiz zu besichtigen ist.

Der Mechernicher Künstler Franz Kruse präsentierte seine Bilder in den Gängen zwischen dem Hospiz „Stella Maris“ und der Langzeitpflege. Auch Heimleiterin Ulrike Müller schaute sich die Ausstellung gerne an. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

In den Bildern greift er den christlichen Glauben, kirchliche Symbole und das Chaos in der Welt auf. Mit den Motiven der „Boat People“ verbildliche er die soziale Ungerechtigkeit, die weltweit zwischen den Armen und Reichen herrsche, erläutert Kruse. Den Reinerlös aus dem Verkauf seiner Gemälde will der Mechernicher Künstler dem Sozialwerk der Communio in Christo für seine segensreiche Arbeit stiften.

Ehrenamtlich engagieren

Wie man sich bei der Communio ehrenamtlich engagieren kann, darüber berichtete Maria Scheidtweiler, die Leiterin des Sozialtherapeutischen Dienstes den Gästen.

„In unserer Schwerst- und Langzeitpflegeeinrichtung Communio in Christo sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter eine wichtige Stütze“, sagte sie. Sie seien eine wertvolle Ergänzung der Arbeit der Profis und ermöglichten häufig, neben den Angehörigen, einen der wenigen Kontakte der Bewohner „nach draußen“.

Am Bazar des Hospiz-Teams „Stella Maris“ herrschte reger Andrang. Exquisiter Nippes und handwerklich Selbstgefertigtes wurde an den Tischen angeboten. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Als nächste Veranstaltung steht das große Sommerfest der Blankenheimer Seniorenpflegeeinrichtung „Haus Effata“ des Sozialwerks der Communio in Christo auf dem Programm, das dort am Sonntag, 8. Juli, von 11 bis 18 Uhr, gefeiert wird.

pp/Agentur ProfiPress