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Frisch diplomierte Babysitterin

Die 15-jährige Ann-Sophie Wolf aus Schmidtheim ist jüngstes aktives Mitglied der GenoEifel und bietet an, auf Kinder aufzupassen – Ausbildung beim Deutschen Roten Kreuz

Dahlem/Eifel – Die Feuertaufe hat Ann-Sophie Wolf aus Schmidtheim noch nicht bestanden. Aber die kommt bestimmt für die frisch diplomierte Babysitterin. Die 15-Jährige aus Schmidtheim hat in einem Tageskursus beim Deutschen Roten Kreuz gelernt, worauf es ankommt, wenn man auf Kinder aufpasst. Als Mitglied der Generationengenossenschaft GenoEifel soll sie nun vermittelt werden.

Von der GenoEifel hat das „Christkind“ (Ann-Sophie Wolf wird an Heiligabend 16 Jahre alt) schon recht früh gehört – ihr Vater Richard ist ein Gründungsmitglied der Genossenschaft, der sich mittlerweile 249 Mitglieder angeschlossen haben. Von ihm hat sie auch ihr Interesse an sozialer Arbeit geerbt. Innerhalb der GenoEifel ist sie nun das jüngste aktive Mitglied. Doch auch von ihrer Mutter hat sie eine Eigenschaft geerbt: die Liebe zu Kindern.

Warum also beide Eigenschaften nicht bündeln und den Drang zu Helfen und den Wunsch, mit Kindern zu arbeiten, unter einen Hut bekommen? Das dachte sich auch die GenoEifel und machte Ann-Sophie Wolf den Vorschlag, beim Deutschen Roten Kreuz das Babysitter-Diplom zu erwerben. Dafür nahm die 15-Jährige sogar eine halbe Weltreise in Kauf, denn der Kursus ging im von Schmidtheim am weitesten entfernten Punkt im Kreis Euskirchen, in Weilerswist, über die Bühne.

Heike Iven vom Roten Kreuz (l.) und Corinne Rasky von der GenoEifel (r.) gratulieren Ann-Sophie Wolf aus Schmidtheim, die ihr Babysitterdiplom erwerben kann. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

„Wir bieten mehrere Kurse über den gesamten Kreis Euskirchen verteilt an“, erklärt Heike Iven, Leiterin der Familienbildung des Roten Kreuzes. Allein im Jahr 2019 werden das neun Termine sein. Jeder Kursus besteht aus bis zu zwölf Interessierten. Das sind nicht nur Jugendliche ab 14 Jahren, sondern auch Au-Pair-Mädchen oder die ein oder andere angehende Großmutter, die einfach noch mal ihre Erfahrungen auffrischen will.

Inhaltlich sind diese Kurse vielfältig. „Wir haben unter anderem unterschiedliche Spiele für jede Altersklasse kennengelernt“, berichtet Ann-Sophie Wolf. Natürlich stehen auch die Themen Erste Hilfe und Kinder- und Babyernährung auf dem Programm. „Und habt ihr auch Babybrei probiert?“, fragt Heike Iven sichtlich amüsiert. Natürlich gibt es auch Info-Material für die Babysitter, damit sie beim Aufpassen schnell noch mal etwas Nachschlagen können. „Was viele Babysitter gar nicht wissen: Es besteht sogar eine Schweigepflicht für sie. Sie dürfen also nicht etwas aus dem fremden Haus, in dem sie die Kinder hüten, erzählen“, erklärt Heike Iven.

GenoEifel schwört auf Kurse des DRK

Für die GenoEifel ist Babysitting ein ganz neues Feld. Bisher waren es oft die kleinen Hilfen im Haushalt oder der kleine handwerkliche Dienst, für den keine Firma rauskommt, die bei der Genossenschaft gefragt waren. Dabei ist die „Geno“ schon gewappnet: „Wir haben unter unseren Mitgliedern schon 16 Frauen, die sich als Leih-Omas anbieten“, erzählt Koordinatorin Corinne Rasky. Auch die werden in die Babysitter-Kurse des Roten Kreuzes geschickt, denn es gibt kaum Anbieter im Kreis Euskirchen.

Bislang gab es auch einen triftigen Grund, warum die GenoEifel das Thema noch nicht aufgegriffen hatte: Es bestand noch keine Klarheit bezüglich einer Versicherung, falls beim Babysitten etwas passiert, sei es mit dem zu beaufsichtigenden Kind oder ein Haftpflichtfall im fremden Haus. „Doch da sind wir mittlerweile gewappnet“, ist Rasky erfreut, die nun für die GenoEifel eine Babysitterbörse installieren möchte und damit auch Familien gewinnen möchte, die das Angebot in Anspruch nehmen.

Ann-Sophie Wolf freut sich auf jeden Fall auf ihren ersten Einsatz. Da sie natürlich noch kein Auto hat, wird sich das Gebiet, in dem sie tätig werden kann, auf die Bereiche Dahlem, Blankenheim und Nettersheim beschränken, wo sie ihr Vater hinfahren kann, bzw. auf Orte entlang der Bahnlinie. Gebucht werden kann die 15-Jährige über die GenoEifel.

Wer selbst Babysitter bei der GenoEifel werden möchte oder wer als unter 21-Jähriger helfen möchte, ist natürlich auch bei der Generationengenossenschaft herzlich willkommen. Jugendliche, deren Eltern Mitglied der GenoEifel sind, zahlen keinen Beitrag. Jugendliche, deren Eltern nicht Mitglied sind, zahlen einen stark vergünstigten Jahresbeitrag von zwölf Euro. Die GenoEifel kann die Kosten der Kurse für die angehenden Babysitter wie andere Qualifizierungsmaßnahmen für Helfer übernehmen.

Informationen über die kommenden Babysitter-Kurse des Roten Kreuzes erhalten Interessenten auf der Homepage www.drk-eu.de. Die GenoEifel ist unter 02441/88861 erreichbar, Informationen gibt es unter www.genoeifel.de.

pp/Agentur ProfiPress

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