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Friedenslicht für neuen Meiler

Flamme aus der Geburtsgrotte in Bethlehem gelangt über Wien, Köln und Rohr nach Düttling, wo am 19. Mai der Holzkohlenmeiler damit entzündet werden soll – Stimmungsvoller Aussendungsgottesdienst der Georgspfadfinder mit Kurat Hardy Hawinkels trägt das Friedenslicht auch zu allen Menschen in der Eifel

Blankenheim-Rohr/Düttling – Der Holzkohlenmeiler von Düttling soll am 19. Mai mit dem Friedenslicht von Bethlehem angezündet werden. Chefköhler Gerd Linden übernahm die Flamme, die am 3. Advent von einem Friedenslicht-Kind in der Geburtsgrotte der Kirche in Bethlehem entzündet worden war, am Mittwochabend während eines Gottesdienstes der Eifeler St.Georgs-Pfadfinder mit ihrem Kuraten Hardy Hawinkels in der Pfarrkirche Rohr.

Gerd Linden scheint das „Friedenslicht von Bethlehem“ mit seiner Laterne förmlich eingefangen zu haben. Er will damit den Holzkohlenmeiler am Rande des Kermeter beim Meilerfest am 19. Mai in Düttling feierlich entzünden. Bis dahin soll die Flamme, die Linden hier mit Pfadfindern, seinem Enkel Jakob, Ehefrau Elke, Jakob Gresser und Pfarrer Hardy Hawinkels präsentiert, in der Heimbacher Pfarrkirche aufbewahrt und genährt werden. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Von dort brachten es Gerd und Elke Linden, Jakob Gresser und Lindens Enkelsohn Jakob für eine Nacht nach Düttling. Bis zum 19. Mai soll es nun in der Pfarrkirche St. Clemens/Salvatorkirche Heimbach bis zum Entzünden des Düttlinger Holzkohlenmeilers am 19. Mai aufbewahrt und weiter geschürt werden.

Das Friedenslicht wird seit 1986 verteilt. Seit 1994 auch an „alle Menschen guten Willens“ in Deutschland. Eine Aktion der Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände (RDP/RdP) und der Altpfadfinder (VDAPG). Das Friedenslicht wird auf Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF) jedes Jahr durch ein anderes „Friedenslicht-Kind“ entzündet.

Das Friedenslicht wird mit dem Flugzeug von Bethlehem nach Wien transportiert. Von dort bringen es Pfadfinderinnen und Pfadfinder nach Deutschland. Nach Rohr gelangte die Flamme von Bethlehem über Tel Aviv, Wien und Köln. Zur Weitergabe an die Eifeler Pfadfinderstämme und Pfarrgemeinden sowie eben an die Düttlinger Meilercrew war ein stimmungsvoller Gottesdienst vorbereitet worden, an dem eine proppenvoll mit Menschen gefüllte Pfarrkirche St. Wendelin teilhatte. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Flamme im Flugzeug transportiert

Das Friedenslicht wird mit dem Flugzeug von Bethlehem nach Wien transportiert. Von dort bringen es Pfadfinderinnen und Pfadfinder nach Deutschland. Nach Rohr gelangte die Flamme von Bethlehem über Tel Aviv, Wien und Köln. Zur Weitergabe an die Eifeler Pfadfinderstämme und Pfarrgemeinden sowie eben an die Düttlinger Meilercrew war ein stimmungsvoller Gottesdienst vorbereitet worden, an dem eine proppenvoll mit Menschen gefüllte Pfarrkirche St. Wendelin teilhatte.

Die örtlichen Pfadfinder hatten ein szenisches Spiel vorbereitet, das sie bei einer nächtlichen Wanderung bei einem ihrer Sommerlager zeigte. Ein ums andere Mal überwanden sie Probleme, verliefen sich, orientierten sich neu, schlugen ein Lager auf und fanden ihren eigenen Weg zum Ziel.

Die örtlichen Georgspfadfinder hatten ein szenisches Spiel vorbereitet, das sie bei einer nächtlichen Wanderung bei einem ihrer Sommerlager zeigte. Ein ums andere Mal überwanden sie Probleme, verliefen sich (unter Gelächter ausgerechnet hinter dem Hochaltar), orientierten sich neu, schlugen hier bei Hardy Hawinkels in der Nähe des Gemeindealtares ein Lager auf und fanden schließlich gemeinsam ihren eigenen Weg zum Ziel. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Pfarrer Hardy Hawinkels, der Jugendseelsorger der Region Eifel und Kurat der Georgspfadfinder, warf seine ursprüngliche Predigtintention über den Haufen, wie er betonte, als er die „drei Hiker“ beim Szenenspiel durch die Kirche auf sich zukommen sah: „Das erinnert mich an drei berühmte Wanderer aus der Bibel, die auch ihren Weg als Suchende gegangen und in Bethlehem beim Kind angekommen sind.“

Dabei kamen Hawinkels und seine Mitzelebranten zur der Überzeugung, dass auch der Weg selbst ein Ziel sein kann. „Auf dem Weg des Friedens“ ist schließlich auch das Motto der Friedenslichtaktion 2017.

Chefköhler Gerd Linden und sein Enkel Jakob übernahmen die Flamme, die am 3. Advent von einem Friedenslicht-Kind in der Geburtsgrotte der Kirche in Bethlehem entzündet worden war, am Mittwochabend während eines Gottesdienstes der Eifeler St.-Georgs-Pfadfinder. Mit ihr wollen sie beim Meilerfest am 19. Mai den neuen Düttlinger Holzkohlenreaktor 2018 entzünden. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Und auf diesem wie auf allen anderen Wegen sind Menschen nicht allein unterwegs, so die Botschaft von Rohr, jeder setzt seine Talente und Fähigkeiten zum Wohl der anderen ein, und schließlich sei da noch Gott in allen Situationen und Lebenslagen, der uns nicht allein lasse.

Mit den Worten „Lassen wir uns alle anstecken von diesem Friedenslicht aus Bethlehem“ entließ Hardy Hawinkels die Gemeinde ins nächtliche Dunkel. Vor der Kirche war aber schon wieder halt: Die Pfadfinder hatten heiße Getränke vorbereitet.

pp/Agentur ProfiPress

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