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„Freue mich riesig auf dieses Konzert“

Interview mit Dr. Wilfried Winkelhog aus Mechernich-Weyer vor dem Konzert des Deutschen Ärzteorchesters am Freitag, 8. Oktober, um 19.30 Uhr in der Steinfelder Klosterbasilika

Mechernich-Weyer/Steinfeld – Dr. Wilfried Winkelhog aus Weyer ist Allgemeinmediziner, Hornist und Mitglied des Deutschen Ärzteorchesters (DÄO), das er 1989 mitbegründete. 150 Ärzte aus ganz Deutschland gehören diesem Orchester an, das der Profi-Dirigent Alexander Mottok leitet und das am Freitag, 8. Oktober, um 19.30 Uhr in der Klosterbasilika Steinfeld und einen Tag später im Kloster Himmerod gastiert.

Dr. Wilfried Winkelhog, Arzt aus Weyer (Stadt Mechernich) und Hornist und Mitgründer des Deutschen Ärzteorchesters. Foto: gkli/pp/Agentur ProfiPress

Vor den Eifelkonzerten sprach die Journalistin und Musikerin Gudrun Klinkhammer mit dem Weyerer:

Lieber Wilfried Winkelhog, ein großes Konzert steht an: Das Deutsche Ärzteorchester (DÄO) und der Oratorienchor Brühl führen Verdis „Messa da Requiem“ (1874) auf. Das bedeutet, im Altarraum und darüber hinaus befinden sich rund 90 Vokalisten und ein 80-köpfiges Orchester. Wie kam es zu dieser Idee?

Dr. Wilfried Winkelhog: „Tja, wenn ich das geahnt hätte, um Gottes Willen… Als die Idee aufkam, ein derartiges Konzert unter anderem in Steinfeld zu gestalten, da war noch keine Rede von Corona. Ich ging zu Pater Wieslaw Kaczor und wir sprachen alles ab, wir wollten mit dem Eintrittsgeld die historische Königorgel unterstützen und alle Zeichen standen bestens. Aber dann kam Corona, und dann kam auch noch die Flut, und das warf alles durcheinander. Corona sorgte dafür, dass 2020 so gut wie gar nichts durchgeführt werden konnte, und die Flut in 2021 ließ uns dann den guten Zweck ändern. Wir spielen jetzt für die Hochwasserregion in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.“

Die Konzerte verbinden die Instrumentalisten und Vokalisten mit einer vorangehenden Probenwoche in Steinfeld. Wie wird sie aussehen?

Dr. Wilfried Winkelhog: „Am Sonntag, 3. Oktober, beginnen die Proben. Die Register teilen sich auf verschiedene Räume auf. Wir freuen uns sehr darauf, wieder gemeinsam Musik machen zu können.“

Wie sind Probephase und Konzerte nun mit Corona vereinbar?

Dr. Wilfried Winkelhog: „Wir haben lange in Verbindung mit den Behörden in Euskirchen und Kall an einem Hygienekonzept gefeilt, inzwischen haben wir es gefunden. Nachweise, Tests und die 3G-Regel (3G: Geimpft, Genesen, Getestet) für die Mitwirkenden und die Besucher der Konzerte gehören dazu. Wer die Konzerte besucht, der muss vom Eingang bis zum Platz Maske tragen, kann diese aber dann am Platz ausziehen. 250 Besucher dürfen nun in die Basilika Steinfeld rein, rund 100 Karten wurden bereits verkauft. Es wäre schön, wenn das Konzert ausverkauft wäre. Die Karte kostet zehn Euro, die Plätze sind nicht nummeriert.“

Wie geht es Dir so kurz vor dem Wiedereinstieg in das Konzertleben?

Dr. Wilfried Winkelhog: „Jetzt, wo alles in trockenen Tüchern ist, freue ich mich riesig auf die Probenarbeit und das Konzert. Und ich bin sicher, es wird ein Superkonzert!“

Danke für das Interview und die besten Wünsche für ein ausgezeichnetes Gelingen.

Tickets gibt es im Internet über die Seite www.ticket-regional.de  In die Suchfunktion sollte das Konzert-Datum eingegeben werden sowie der Konzertort Kloster Steinfeld. Der Erlös ist für die Hochwasser-Soforthilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, siehe https://www.denkmalschutz.de/aktuelles.html

Gkli/pp/Agentur ProfiPress

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