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Frauen-Power im Doppelpack

Dora Heldt und Kerstin Gier begeisterten beim Eifel-Literatur-Festival in Prüm und Gerolstein

 

Die Autorin Dora Heldt ist bekennender Sylt-Fan. Bei ihrem Auftritt in Prüm offenbarte sie allerdings auch Eifeler Wurzeln. Foto: Eifel-Literatur-Festival/pp/Agentur ProfiPress

Eifel – Zwei deutsche Bestseller-Autorinnen hatte das Eifel-Literatur-Festival jüngst zu bieten. Am Donnerstag, 3. Mai, lockte Dora Heldt, abonniert auf unterhaltssame Frauenromane, gut 480 Besucher in die Aula der Ex-Hauptschule in Prüm. Einen Tag darauf las Kerstin Gier in der ausverkauften Gerolsteiner Stadthalle Rondell.

 Dora Heldt hat Eifeler Wurzeln

Gute Unterhaltung, gute Laune, zwerchfellerschütternde Komik und ein happy end noch nach den chaotischsten familiären Turbulenzen und Verwirrspielen: Dafür stehen die Romane von Dora Heldt. Die Autorin las ausgewählte Partien aus ihrem jüngsten Roman „Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt“. Da geht es um den fünfzigsten Geburtstag von Doris, den die ganze Familie meint, in einem spießigen Lokal feiern zu müssen. Doris flüchtet an die Ostsee. Ihren hormonellen Schwankungen, die sie wie ein Bollerofen glühen lassen, kann sie aber nicht entkommen.

Dora Heldt las, raffte zusammenfassend übersprungene Seiten und plauderte zwischendurch immer wieder über familiäre Hintergründe der Romane, gespickt mit kleinen heiteren Seitenhieben auf Bekannte und Verwandte. Denn die besten Freunde der Eltern, inzwischen im Ahrtal zuhause, saßen auch im Saal. Dazu ehemalige Klassenkameraden vom Are-Gymnasium Bad Neuenahr-Ahrweiler – bei Heldt gibt es also starke Eifelbezüge, die man bislang von dem bekennenden Sylt-Fan nicht kannte. Was sie auch verriet: Im Hotelzimmer in Prüm hat sie am Ankunftstag zwei Seiten eines neuen Romans in die Tasten gehauen hat.  

Das kollektive Gelächter des hellwachen Publikums zeigte, wie gut die Textpointen zündeten – auch bei den Männern, die erstaunlich zahlreich im Saal saßen. Eine Fragerunde rund um Leben und Werk sowie ausgiebiges Signieren mit vielen Einzelfragen an die Autorin beschlossen einen höchst vergnüglichen Abend mit Dora Heldt in Prüm. Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy hatte eingangs begrüßt, Verbandsbürgermeisterin Söhngen hatte Birgit Zierden mit einem Blumenstrauß für ihr Engagement gedankt. Josef Zierden hatte Einführungsworte gesprochen und das Gespräch moderiert. Dora Heldt, lesungsgewohnt seit vielen Jahren, zeigte sich von der Prümer Veranstaltung besonders angetan. Sie dankte anschließend im Gästebuch des Festivals „für eine perfekte Organisation, charmante Moderation und ein großes Vergnügen“.

„Premiere“ für Kerstin Gier

Premiere für Kerstin Gier: Erstmals hat sie bei einer Lesung ihre Familie dabei, ihren Mann und ihren zwölfjährigen Sohn Lennart. Beide erlebten eine Mama in Höchstform, die 530 Gier-Fans begeistert. Mit heiteren Kommentaren, Lesepartien mit verstellten Stimmen und amüsanten Dialektparodien. Vom „Flachmann“ sprach Gier beziehungsreich und davon, dass sie in ihrem jüngsten Roman zwei ziemlich tolle Männer erfunden habe. Dabei betonte sie das „erfunden“ so stark, dass der Gegensatz zwischen Dichtung und Realität für jeden greifbar wurde. Ein SMS-Desaster im Zug mit lauter falschen Empfängern, eine lustige Taxifahrt durch Köln nach einer alkoholfreudigen Party mit der Erkenntnis: „Besoffene Weiber sind schlimmer als besoffene Männer“ und viele andere Erzählpartien mehr sorgten für ausgelassene Stimmung unter den Zuhörern.

Verbandsbürgermeister Matthias Pauly hatte sie eingangs begrüßt, Organisator Josef Zierden hatte einführende Worte zu Autorin und Werk gesprochen, ebenso ein abschließendes Gespräch mit der Autorin moderiert. Dann ging es ans Signieren: In endlos scheinenden Schlangen pilgerten die Gier-Fans zur Autorin und ließen sich Berge von Bücher signieren, mit Widmungen und Stempeln. Das Warten konnte niemandem die gute Laune verderben, auch nicht der Autorin, die unermüdlich zu immer anderen bunten Signierstiften griff, mehrere Stempel ins Buch zauberte und noch genügend Zeit für einen Plausch mit allen ihren Fans fand.

 pp/Agentur ProfiPress

 

 

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