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Feuchttücher gehören nicht in Toilette

Der Kaller Bauhof rückt momentan alle paar Tage aus, um die verstopfte Kanalisation zu reinigen – Bei der Entsorgung sind die Angaben von der Firma Schönmackers und der Gemeinde zu befolgen

Kall – Es ist ein Ärgernis, mit dem sich die Bauhofmitarbeiter in Kall immer wieder herumschlagen müssen. Kanäle, besonders im Ortskern, sind verstopft und laufen bei Regenschauern über, weil nicht geeignete Abfälle über die Toilette entsorgt werden.

Günter Margraff, im Team Bauen der Gemeinde Kall unter anderem für die Kanalisation zuständig, hatte den Bauhof angewiesen, einmal für nur wenige Tage die Gegenstände zu sammeln, die den Kanal verstopfen. Herausgekommen ist eine unangenehme Mischung aus Feuchttüchern, Monatshygiene-Artikeln und sogar Windeln.

„Ich kann das nicht verstehen, denn wir haben in Deutschland doch ein sehr gutes Abfallsystem“, meint der stellvertretende Bauhofleiter Theo Dreßen. Auch Margraff findet es „erschreckend, dass der Bauhof alle paar Tage die Kanäle saubermachen muss“.

Günter Margraff mit dem vom Bauhof gesammelten Unrat, der innerhalb von wenigen Tagen die Kanalrohre im Kaller Ortskern verstopft hatte. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Margraff erklärt, dass das nicht nur eine unappetitliche Angelegenheit ist, sondern auch eine Umweltsünde. Denn wenn das Mischwassersystem wegen der Verstopfung voll ist, läuft der Unrat aus dem Kanal in das Rückhaltebecken oder bleibt am Vorfluter in der Kläranlage hängen. „Damit schaden wir also direkt der Umwelt“, so Margraff.

Um es noch einmal zu verdeutlichen: Feuchttücher, Windeln und Monatshygieneartikel gehören nicht in die Toilette, denn sie lösen sich im Gegensatz zu Toilettenpapier nicht im Wasser auf. Deshalb verstopfen sie die Rohrleitungen und setzen die Pumpwerke außer Betrieb.

Problematisch ist übrigens auch die Entsorgung von Speiseresten über die Kanalisation, wie Theo Dreßen erwähnte. Sie verstopfen nicht nur die Rohrleitungen, sondern locken auch Ratten an. Deshalb gehören Speisereste in die Grünabfälle oder auf den Kompost.

„Wenn sich die Anwohner an die Vorgaben halten, bedeutet das weniger Aufwand für den Bauhof der Gemeinde Kall. Die Mitarbeiter haben dann wieder mehr Zeit für andere wichtige Aufgaben“, so Günter Margraff.

Das gehört nicht in die Kanalisation, sondern in den Restmüll: Wischtücher, Zahnseide, Slipeinlagen, Binden, Tampons, Feuchttücher, Windeln, Ohrenstäbchen, Pflaster, Zigarettenkippen, WC-Steine, Sand, Katzenstreu.

In den Sondermüll gehören: Farben, Lacke, Reiniger, Verdünner, Chemikalien, Säuren, Laugen, Putzmittel, Rohrreiniger.

Textilien, Strumpfhosen und Putzlappen gehören entweder in den Restmüll oder in die Altkleidersammlung. Kork sollte bei der mobilen Sammelstelle abgegeben werden. Medikamente und Tabletten werden im Sondermüll oder im Restmüll entsorgt oder an Apotheken zurückgegeben. Speisereste gehören in die Grünabfälle oder auf den Kompost. Frittierfett soll im Behälter im Restmüll entsorgt werden. Speiseöle können bei der Ölabgabestelle abgegeben werden.

Die genauen Daten für Kall entnehmen die Bürger bitte den Angaben auf dem Abfallkalender der Firma Schönmackers für die Gemeinde Kall oder der Homepage der Gemeinde Kall unter https://kall.de/rathaus/abfall__abwasser__steuern/index.php

pp/Agentur ProfiPress

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