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Festakt, Ausstellung und Bildband

Stadt Mechernich: Landschaftsverband Rheinland feiert ab 10. Juni das 60-jährige Bestehen seines Freilichtmuseums Kommern – Über 200.000 Besucher jährlich, „WirRheinländer“ ist noch immer der Publikumsmagnet

Mechernich – Das Rheinische Freilichtmuseum Kommern feiert sein 60-jähriges Bestehen mit einem Festakt am Sonntag, 10. Juni, um 11 Uhr im Pingsdorfer Tanzsaal des Museums. Es kommen Zeitzeugen zu Wort. Eine Revue („Kommern – Ein Blick zurück“) der Gruppe „Holly Hoppers“ soll markante Stationen in Szene setzen. Im Anschluss soll die Ausstellung „Kommern. Ein Blick zurück – 60 Jahre DAS Museum“ eröffnet werden.

Aus der Aufbauphase des Rheinischen Freilichtmuseums Kommern Ende der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts. Am 10. Juni wird 60-jähriges Bestehen gefeiert. Archivfoto: LVR/pp/Agentur ProfiPress

Mit der Sammlung von Objekten und Dokumenten war unmittelbar nach Gründung des Museums 1958 begonnen worden. Noch im selben Jahr errichteten die Museumshandwerker auf dem noch kahlen Museumsgelände die ersten ländlichen Gebäude, darunter die Bockwindmühle aus Titz. Sie gilt bis heute als Wahrzeichen des inzwischen flächenmäßig größten Freilichtmuseums Deutschlands.

Ein Bild aus dem vollbesetzten Pingsdorfer Tanzsaal vor zehn Jahren beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen des Rheinischen Freilichtmuseums in der Stadt Mechernich. Es spricht der noch immer im Amt befindliche Museumsleiter der. Josef Mangold, vorne links zwischen Angehörigen der inzwischen verstorbene Museumsgründer Dr. Adelhard Zippelius. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Flächengrößtes Museum Deutschlands

Heute können die Museumsgäste Tage damit zubringen, den Alltag der Menschen im Rheinland in den vergangenen 500 Jahren Revue passieren lassen. Auf dem 100 Hektar großen Museumsgelände haben bis zum Jubiläumsjahr rund 75 Gebäude ihren zweiten Standort gefunden.

Ein Bild vom Rand der Einweihung der Spieler Bockwindmühle. Sie gilt bis heute als Wahrzeichen des inzwischen flächenmäßig größten Freilichtmuseums Deutschlands. Archivfoto: LVR/pp/Agentur ProfiPress

In den vier regionalen Baugruppen lässt sich die Zeit vom 16. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts nachvollziehen. In den Ausstellungspavillons rund um den „Museumsplatz“ erwarten stets mehrere Wechselausstellungen die Gäste. Renner ist nach wie vor die Dauerausstellung „WirRheinländer“, die die Zeit von der französischen Inbesitznahme des Rheinlands 1794 bis zur Wirtschaftswunderzeit umspannt.

Zwei Symbolfiguren aus der langen Geschichte des Eifeler Freilichtmuseums Mechernich: Zum einen Museumsochse Max I. – es gibt bis heute im Museum Nachfolger dieses Namens, allerdings keine Nachfahren, denn Ochsen können bekanntlich nicht mehr Väter werden. Zum zweiten Museumslandwirt Gerd Linden, der jahrzehntelang einer der führenden Köpfe und in der Region bekanntes Aushängeschild des Museumsestablishments war. Archivfoto: LVR/pp/Agentur ProfiPress

Hieran schließt der „Marktplatz Rheinland“ mit der Darstellung der Nachkriegszeit bis hin zur jüngsten Vergangenheit an. Die originalen Gebäude und Inventare zeigen die Verstädterung des ländlichen Raumes und damit ein recht aktuelles Stück „Zeitgeschichte“, was mittlerweile in anderen Freilichtmuseen Nachahmer gefunden hat.

Komplett und mit Geläut wurde die frühere Sankt-Michaels-Kapelle aus Mechernich-Schützendorf, ein winziges Gotteshaus im Eifeler Fachwerkstil, am Grundpütz ab- und auf dem Kommerner Kahlenbusch wiederaufgebaut. Archivfoto: LVR/pp/Agentur ProfiPress

Zum Museumsjubiläum soll ein Bildband erscheinen. Wie die Jubiläums-Ausstellung, so spiegele auch er die Entwicklungsschritte und Besonderheiten des Museums wider, heißt es in einer Pressemitteilung des Mechernicher Museums. Das Mechernicher Eifelmuseum wird Jahr für Jahr von über 200.000 Menschen besucht.

pp/Agentur ProfiPress

 

 

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