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Ferkel für Uganda

Landwirtschaftsprojekt verbindet Mechernich mit dem afrikanischen Dörfchen Butiti – Paten für 200 Euro pro Camborough-Zuchtschwein gesucht – Hilfe zur Selbsthilfe soll Vorbildcharakter für andere Länder haben

Mechernich/Butiti (Uganda) – Ein verbindendes Landwirtschaftsprojekt zwischen Mechernich und dem ugandischen Butiti nimmt Fahrt auf. Mit Spenden des Vereins Communio in Christo e.V. und mehrerer Privatpersonen bauten Pfarrer Robert Mutegeki und seine Mitstreiter einen großen Schweinestall mit mehreren Boxen, der nun nach und nach mit Zuchtschweinen bestückt werden soll. Als rechtlichen Träger gründete die Communio in Christo Gruppe in Butiti einen gemeinnützigen Verein mit dem Namen „Butiti Communio in Christo Initiative“ www.bcici.org .

Father Robert Mutegeki (30) stellte das Schweineprojekt beim jüngsten Treffen der Communio in Christo am 11. April anlässlich des 24. Todestages von Gründerin Mutter Marie Therese in Mechernich vor. Der zurzeit in Rom promovierende Priester bedankte sich herzlich für die bislang bereits gewährte Unterstützung des Projektes, das darauf ausgerichtet ist, den von HIV und AIDS betroffenen Waisen in Butiti zu helfen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Die ersten zehn Ferkel, acht weibliche und zwei männliche, wurden angeschafft. Sie sollen zu Ebern und Sauen herangezogen werden und ab Herbst selbst für mastfähigen Nachwuchs im Dörfchen Butiti sorgen. Fünf Ferkel sind zwei Monate, fünf bereits drei Monate alt.

Sie gehören zur Hausschweinrasse „Camborough“, deren Angehörige sich durch hohe Fruchtbarkeit und Produktivität auszeichnen. Die Tiere sind für ihre rasche Gewichtszunahme, Leichtfutterigkeit, unproblematische Geburten und gute Mutterinstinkte bekannt. Das Temperament wird als ruhig, der Appetit als ausgezeichnet beschrieben.

Einem größeren Auditorium beim Treffen der Communio in Christo anlässlich des 24. Todestages von Mutter Marie Therese stellte der ugandische Priester Robert Mutegeki jetzt den abgeschlossenen Bau des Schweinestalls vor, der 2017 mit Geldmitteln aus Mechernich begonnen wurde. Die ersten zehn Schweine sind jetzt in der Pflege durch einen Neffen Father Mutegekis, der in Tierhaltung, Zucht und Veterinärmedizin ausgebildet ist. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Paten melden sich unter (02443) 98 14 823

Wer eine Patenschaft für ein Zuchtschwein übernehmen möchte, kann sich mit dem Communio in Christo e.V. in Verbindung setzen über das Ordenssekretariat der Communio in Christo, Tilj Puthenveettil, Telefon (0 24 43) 98 14 823, E-Mail  info@communio.nrw.  Bis zur Zuchtreife im Alter von etwa zehn Monaten fallen Kosten von monatlich 20 Euro einschließlich Ferkelkauf an – also insgesamt 200 Euro pro künftiger Zuchtsau.

Father Robert Mutegeki (30) stellte das Projekt beim jüngsten Treffen der Communio in Christo am 11. April anlässlich des 24. Todestages von Gründerin Mutter Marie Therese einer größeren Gruppe von Angehörigen und Sympathisanten der Communio in Christo vor. Der zurzeit in Rom promovierende Priester bedankte sich herzlich für die bislang bereits gewährte Unterstützung des Schweineprojektes, das darauf ausgerichtet ist, den von HIV und AIDS betroffenen Waisen in Butiti zu helfen.

Der Bau des Schweinestalls, der 2017 begonnen wurde, ist inzwischen abgeschlossen. Die Schweine sind jetzt in der Pflege durch einen Neffen Father Mutegekis, der in Tierhaltung, Zucht und Veterinärmedizin ausgebildet ist. Der Communio in Christo e.V. und seine privaten Unterstützer wollen regelmäßige Berichte und Bilder vom Fortgang des Projektes in Afrika erhalten und veröffentlichen.

Norbert Arnold, der Geschäftsführer des Sozialwerks der Communio in Christo und des Communio in Christo e.V., hier mit Father Robert, Tilj Puthenveettil und Pater Rudolf Ammann (von links), sprach dem Schweineprojekt Butiti Vorbildcharakter für weitere Maßnahmen der „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu: „Es hängt viel davon ab, dass dieses Vorhaben gelingt und zum wirtschaftlichen Erfolg wird.“ Dann werde man es auch in anderen Dörfern und mit anderen Protagonisten in anderen Ländern kopieren und zum Wohle der Menschen einsetzen können, so Arnold. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Ab Dezember 2018 erste Gewinne

Father Mutegeki sagte beim Treffen der Communio am 11. April: „Wir sind sehr dankbar für die finanzielle Unterstützung und den guten Willen für dieses Projekt. Wir hoffen sehr, dass wir ab Dezember 2018 in der Lage sein werden, Gewinne zu erzielen. Wir werden dann in der Lage sein, damit zu beginnen, für die Bedürfnisse der Waisen und schutzbedürftigen Kinder zu sorgen. Gott segne Sie überreich.“

Norbert Arnold, der Geschäftsführer des Sozialwerks der Communio in Christo und des Communio in Christo e.V., sprach dem Schweineprojekt Butiti Vorbildcharakter für weitere Maßnahmen der „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu: „Es hängt viel davon ab, dass dieses Vorhaben gelingt und zum wirtschaftlichen Erfolg wird.“ Dann werde man es auch in anderen Dörfern und mit anderen Protagonisten kopieren und zum Wohle der Menschen einsetzen können, so Arnold.

Es entspreche ganz dem Geist und der Spiritualität der Communio in Christo, die den christlichen Glauben, insbesondere tätige Nächstenliebe mit ganz konkreten handfesten sozialen Vorhaben verbinde, wie sie zum Beispiel auch die Pflegeeinrichtungen und das Hospiz „Stella Maris“ in Mechernich und Blankenheim darstellen. Arnold: „Das soll Vorbildcharakter auch für andere Länder bekommen.“

Die ersten Ferkel wurden angeschafft. Sie sollen zu Ebern und Zuchtsauen herangezogen werden und ab Herbst selbst für mastfähigen Nachwuchs im Dörfchen Butiti sorgen. Sie gehören zur Hausschweinrasse „Camborough“, deren Angehörige sich durch hohe Fruchtbarkeit und Produktivität auszeichnen. Die Tiere sind für ihre rasche Gewichtszunahme, Leichtfutterigkeit, unproblematische Geburten und gute Mutterinstinkte bekannt. Das Temperament wird als ruhig, der Appetit als ausgezeichnet beschrieben. Foto: angieconscious/pixelio.de/pp/Agentur ProfiPress

pp/Agentur ProfiPress

 

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