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Fast ein Drittel mehr Tiere als 2015

Tierschutzverein Mechernich präsentiert Jahresbericht 2016: 469 Tiere im System Kreistierheim aufgenommen – 108 Tiere konnten an Besitzer zurückgegeben werden

Mechernich – Seit rund zweieinhalb Jahren übernimmt der Tierschutzverein Mechernich im System Kreistierheim die Organisation von Aufnahme und Unterbringung der Fundtiere aus dem Kreis Euskirchen. Der aktuelle Jahresbericht präsentiert nun die Zahlen für 2016: Demnach wurden insgesamt 469 Tiere aufgenommen, 111 Tiere mehr als im Jahr 2015. 238 Tiere wurden im vergangenen Jahr vermittelt und 108 Tiere an ihre Besitzer zurückgegeben.

Bei den aufgenommenen Tieren handelt es sich um 367 Fundtiere, 40 Abgabetiere und 58 Verwahrtiere, also solche, die zum Beispiel aus Gründen des Tierschutzes oder der öffentlichen Sicherheit beschlagnahmt wurden. Die Fundtiere kamen vor allem aus Mechernich (106), Euskirchen (97) und Zülpich (39). Die Verwahrtiere stammen überwiegend aus Zülpich (27) und Euskirchen (16). So hatten Mitarbeiter des Kreisveterinäramtes und des Tierschutzvereins Mechernich im März 21 Katzen, drei Hunde und drei Kaninchen aus einem völlig verwahrlosten Haus in Bürvenich befreit.

27 der insgesamt 58 Verwahrtiere kamen im vergangenen Jahr aus Zülpich. Dort waren sie im März aus einem völlig verwahrlosten Haus befreit worden. Björn Hoss, Tierpflege im Mechernicher Tierheim, freute sich, dass es diesen beiden Hunden schon kurz nach der rettungsaktion wieder besser ging. Archivfoto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

27 der insgesamt 58 Verwahrtiere kamen im vergangenen Jahr aus Zülpich. Dort waren sie im März aus einem völlig verwahrlosten Haus befreit worden. Björn Hoss, Tierpflege im Mechernicher Tierheim, freute sich, dass es diesen beiden Hunden schon kurz nach der rettungsaktion wieder besser ging. Archivfoto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Unter den 238 Tieren, die wieder abgegeben werden konnten, waren 200 Katzen, 22 Hunde, sechs Zwergkaninchen, drei Nymphensittiche und einige andere Tiere. An ihre Besitzer zurückgegeben werden konnten 76 Hunde, 26 Katzen, eine Schlange, zwei Kaninchen, ein Schaf und eine Ziege. Aufgrund dieser Zahlen fordert der Mechernicher Tierschutzverein eine Kennzeichnungspflicht für Hunde allgemein und auch für Katzen.

Zu den Aufgaben des Tierschutzvereins gehört neben der Aufnahme und Vermittlung von ausgesetzten oder abgegebenen Tieren auch die Hilfe bei der Vermittlung von Tieren aus privater Hand. So konnten die Tierschützer im vergangenen Jahr dabei helfen, etwa 89 Katzen und 69 Hunde privat weiterzuvermitteln.

Aktuell sind im Tierheim 41 Katzen, sieben Hunde, drei Ziegen, drei Schafe, ein Pony, zwei Esel, zwei Lauf-Enten, drei Kaninchen, fünf Chinchilla, zwei Hühner, ein Frettchen und eine Taube untergebracht. Hinzu kommen etwa 25 Katzen als sogenannte „Freigänger“. Laut dem Jahresbericht brauche es dringend eine Kastrationspflicht für Katzen, denen Freilauf gewährt wird: „Ansonsten können die Tierschutzvereine diese Aufgabe kaum noch lösen.“

Reiner Bauer, Vorsitzender des Tierschutzvereins Mechernich, dankte den ehrenamtlichen Helfern und den Arbeitern im Tierheim, „die einen großen Teil ihrer Freizeit damit verbringen, die Tiere zu versorgen“. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress

Reiner Bauer, Vorsitzender des Tierschutzvereins Mechernich, dankte den ehrenamtlichen Helfern und den Arbeitern im Tierheim, „die einen großen Teil ihrer Freizeit damit verbringen, die Tiere zu versorgen“. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress

Mit verschiedenen Baumaßnahmen hat sich im vergangenen Jahr einiges im Tierheim getan. So wurden etwa die Freiläufe am neuen Kleintierhaus fertiggestellt. Das Pony hat einen neuen Stall und einen Unterstellplatz bekommen sowie eine Unterbringungsmöglichkeit für Heu und Stroh. Außerdem wurde mit dem Bau der Ziegenställe begonnen, die 2017 fertiggestellt werden sollen. Dazu müssen noch etliche Meter der oberen Zaunanlage ausgewechselt werden.

Für die Aufgaben, die im Auftrag der Kommunen übernommen werden, fordert der Tierschutzverein eine kostendeckende Erstattung. „Hier sind wir mit dem System Kreistierheim auf einem sehr guten Weg“, so die Bilanz im Jahresbericht. Letztendlich gilt der besondere Dank von Reienr Bauer, Vorsitzender des Tierschutzvereins, den ehrenamtlichen Helfern und den Arbeitern im Tierheim, „die einen großen Teil ihrer Freizeit damit verbringen, die Tiere zu versorgen“.

pp/Agentur ProfiPress

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