Agentur für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, journalistische und redaktionelle Dienstleistungen +49 2443 903964

  • RSS

Fassungslos angesichts von Möbeln im Müll

Flüchtlinge besichtigen Abfallwirtschaftszentrum in Mechernich

Mechernich-Strempt – Die hierzulande praktizierte Mülltrennung ist in vielen anderen Ländern noch lange keine Selbstverständlichkeit. Abfall wird nicht selten „achtlos auf die Straße geworfen“, wie Karen Beuke, Abfallberaterin des Kreises Euskirchen, von einem Flüchtling erfuhr. Neun Flüchtlinge aus Ghana, Syrien, Afghanistan und dem Irak nahmen jetzt an einer Exkursion nach Strempt ins Abfallwirtschaftszentrum des Kreises Euskirchen teil, um mehr über Mülltrennung zu erfahren.

Unter dem Motto „Wie geht Deutschland?“ sollte der Flüchtlingsgruppe der Umgang mit Abfällen nähergebracht werden. Seit knapp vier Monaten nehmen die Männer am Projekt „BIG – Beschäftigung und Integration für Geflüchtete“ teil. Das Projekt wird vom Caritasverband Euskirchen in Kooperation mit der Stadt Euskirchen ausgeführt.

Neun Flüchtlinge besichtigten im Rahmen eines Integrationsprojektes das Abfallwirtschaftszentrum in Mechernich-Strempt. Zum Abschluss gab es wiederverwendbare Einkaufstaschen. Foto: Karen Beuke/Kreis Euskirchen/pp/Agentur ProfiPress

Neun Flüchtlinge besichtigten im Rahmen eines Integrationsprojektes das Abfallwirtschaftszentrum in Mechernich-Strempt. Zum Abschluss gab es wiederverwendbare Einkaufstaschen. Foto: Karen Beuke/Kreis Euskirchen/pp/Agentur ProfiPress

Hubert Krämer von der Caritas hatte den Flüchtlingen vorab das Grundwissen zur Abfallentsorgung im Kreis Euskirchen vermittelt. Um das Wissen zu vertiefen, führte Karen Beuke die Gruppe durch die Kreismülldeponie. Im Fokus standen die Trennung und das Recycling der Abfälle.

Fassungslos waren ausnahmslos alle Flüchtlinge angesichts der gut erhaltenen Holzmöbel im Sperrmüll. Auch die Erzeugung von Kompost aus dem Bio- und Grünabfall war für sie neu. Dass auch alte Elektrogeräte recycelt werden können, erstaunte die Gruppe ebenso wie die Tatsache, dass aus Altreifen rutschfeste Teppichmatten werden. Am Ende der Besichtigung bekamen alle Teilnehmer eine mehrfach verwendbare Einkaufstasche aus Baumwolle samt Infomaterial geschenkt entsprechend dem Motto: „Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht“.

Bei Interesse an Informationsmaterial rund um Abfälle oder an einer kostenlosen Besichtigung des Abfallwirtschaftszentrums (nur Gruppen aus dem Kreisgebiet) können sich Interessierte an die Abfallberatung der Kreisverwaltung Euskirchen wenden: Tel. 0 22 51 / 15 – 371 (Karen Beuke); E-Mail: karen.beuke@kreis-euskirchen.de.

pp/Agentur ProfiPress

Comments are closed.

Offene Tür war ...

Jugendrotkreuz Kall stellte sich an seinem 21. Geburtstag der Öffentlichkeit ...

Nicht nur Göttg...

Der Kirchenmusiker Erik Arndt (41) aus Kommern übernahm Chor und ...

Gute Brücke zur...

Deutsche Mechatronics kooperiert mit dem Berufskolleg Eifel – Beide Seiten ...

„Sommerabend...

Gespräch und Rezitation im Rheinischen Industriemuseum Euskirchen in Kuchenheim am ...

Neuanfang in der...

Angebot für Eltern, deren Kinder bald eine Grundschule besuchen, am ...

Offene Tür war ...

Jugendrotkreuz Kall stellte sich an seinem 21. Geburtstag der Öffentlichkeit ...

Nicht nur Göttg...

Der Kirchenmusiker Erik Arndt (41) aus Kommern übernahm Chor und ...

Gute Brücke zur...

Deutsche Mechatronics kooperiert mit dem Berufskolleg Eifel – Beide Seiten ...

„Sommerabend...

Gespräch und Rezitation im Rheinischen Industriemuseum Euskirchen in Kuchenheim am ...

Neuanfang in der...

Angebot für Eltern, deren Kinder bald eine Grundschule besuchen, am ...