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„Farbe nützt nicht“

Zeitungsleser kritisiert Geldinstitute, weil sie keine Farbbeutel als Schutz gegen Bankautomatensprengungen einsetzen – VR-Bank Nordeifel setzt intelligentere und komplexere Sicherungssysteme nach LKA-Empfehlungen ein, die auch schon Sprengungen in Marmagen und Kall verhindert haben

Marmagen/Kreis Euskirchen – Nach der erfolgreich von der Polizei abgewendeten Geldautomatensprengung in der VR-Bank-Filiale Marmagen und der umgehenden Verhaftung Tatverdächtiger, hat sich jetzt ein Zeitungsleser in der „Kölnischen Rundschau“ und im „Kölner Stadt-Anzeiger“ kritisch zu Wort gemeldet.

Er macht den Vorschlag, Farbbeutel in die SB-Automaten einzubauen, die die Geldscheine bei widerrechtlichen Zugriffsversuchen färben und unbrauchbar machen. „Soweit mir bekannt ist, gibt es die Möglichkeit, wie bereits vielfach im Ausland genutzt, Geldautomaten durch Farbbeutel zu schützen, die bei einer Sprengung das Geld unbrauchbar machen. Warum wird das von den hiesigen Geldinstituten nicht ebenfalls genutzt?“

In der Marmagener Filiale der VR-Bank Nordeifel eG haben vier Männer versucht, einen Geldautomaten zu sprengen. Sie wurden gefasst. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Weiter fragt der Leser: „Ist es für die Banken etwa kostengünstiger und einfacher, von den Versicherungen den Schaden ersetzt zu bekommen? Wenn es die Möglichkeit der Farbsicherung von Geldautomaten gibt, sollte der Gesetzgeber schleunigst darauf drängen, damit es sich für die Banden nicht mehr lohnt, Geldautomaten zu sprengen.“

„Unzuverlässig und störanfällig“

Jörg Schröder, der zuständige Mann der VR-Bank Nordeifel, stellt dazu klar: „Die VR-Bank Nordeifel hat wie viele andere Banken in der Vergangenheit Farbsysteme angewendet, sie haben sich als unzuverlässig und störanfällig erwiesen und schrecken die hochspezialisierten Banden nicht ab.“

Sie hätten sowohl Mittel und Wege gefunden, die installierten Farbkartuschen zu umgehen, so brachte die Agentur ProfiPress in Erfahrung. Außerdem gibt es laut Insidern einen (Schwarz-) „Markt“ auch für mit Farbe verunstaltete Banknoten.

„Bei uns sind state-of-the-art komplexe Sicherungssysteme im Einsatz, über die wir natürlich keine Details bekannt geben“, schreibt Jörg Schröder in einer Stellungnahme, die an die im Kreis Euskirchen erscheinenden Kölner Tageszeitungen versendet wurde: „Diese bei der VR-Bank Nordeifel eingesetzten Sicherheitssysteme haben in der Vergangenheit bereits erfolgreich Sprengversuche an Bankautomaten in Marmagen und Kall verhindert.“

Die VR-Bank Nordeifel halte sich grundsätzlich an die diesbezüglichen Empfehlungen des Landeskriminalamtes. Die Behauptung, Banken und Sparkassen würden lieber Versicherungszahlungen in Anspruch nehmen, statt für mehr Sicherheit zu sorgen, wies das Institut als „selbstverständlich falsch und absurd“ zurück.

pp/Agentur ProfiPress

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