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Expertin in Sachen Krippe

Hofkrippe von Annelie Kerp aus Berg ist mehr als drei Meter breit – Enkelsohn half beim schichtweisen Aufbau der Krippenlandschaft – Für frisches Moos bis nach Maria Rast und Nideggen gefahren

Mechernich-Berg – Maria und Josef warten neben der Futterkrippe im Stroh auf die Ankunft des Jesuskindes. Über ihnen schwebt ein Engel, vor dem Stall haben sich Hirten und Schafe versammelt. In der Ferne haben sich die Heiligen Drei Könige schon auf den Weg gemacht. Eine solche Szenerie ist nicht ungewöhnlich für eine Krippenlandschaft, doch bei Annelie Kerp in Berg erstreckt sich die weihnachtliche Kulisse über ein mehr als drei Meter breites Plateau auf der Veranda des Wohnhauses.

Über viele Jahre hat Annelie Kerp die „Zutaten“ für ihre Krippenlandschaft zusammengesammelt und sich bei Krippencafés, in Kirchen und auf Weihnachtsmärkten immer wieder neue Anregungen geholt. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Einen ganzen Tag hat der Aufbau der Krippe in Anspruch genommen. Dabei hatte Annelie Kerp Hilfe von ihrem Mann Hans, der ihr rund drei Dutzend Kisten mit Wurzeln, Steinen, Mulch und Moos aus dem Stall holte, und von ihrem Enkelsohn Tobias, der mit ihr zusammen die Landschaft aufbaute. „Erst haben wir ein paar Kisten aufgestellt, die Krippe daraufgesetzt und das Grün an der Hauswand verteilt. Dann wurden die ersten Lichterketten hineingelegt – später wäre ich da schlicht und einfach nicht mehr drangekommen“, erzählt Annelie Kerp.

Die Krippe der Eheleute Kerp nimmt inzwischen die komplette Veranda im Innenhof des Wohnhauses ein. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Schichtweise entstand so die ausladende Szenerie, die neben den klassischen Krippenelementen auch andere Details aufweist. Auf einem glitzernden See schwimmen Enten und Gänse, neben schneebedeckten Tannen erstreckt sich eine Reihe winterliche Häuser, zwischen Wurzeln und Steinen, Efeu und Mistelzweigen tummeln sich Hirsche und Wildschweine. Man ahnt kaum, welcher Aufwand dahintersteckt. Allein um die Krippe mit Grün auszuschmücken, fuhr das Ehepaar Kerp manchmal bis nach Maria Rast oder Nideggen, um frisches Moos zu sammeln.

Die Heiligen Drei Könige sind schon unterwegs. Noch befinden sie sich am äußeren Rand der Krippe, doch bis zum Dreikönigstag kommen sie der Heiligen Familie im Stall Schritt für Schritt näher. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Ihre Hofkrippe hat Annelie Kerp über viele Jahre immer weiterentwickelt. Geweckt wurde ihre Begeisterung ursprünglich durch ihre Schwiegermutter, die zu Weihnachten immer eine Krippe mit ganz alten Figuren in ihrem Wohnzimmer aufbaute. Als ihre Kinder noch klein waren, übernahm Annelie Kerp diesen Brauch – und baute mit ihrer Krippenlandschaft gleich eine der Wohnzimmertüren zu. Die erste Krippe hatte Hans Kerp noch selbst aus Birkenholz gebaut.

Über die Jahre kamen immer mehr Figuren hinzu, der Krippe im Wohnzimmer folgte eine zweite Krippe draußen auf der Terrasse. Auch für ihre Eltern, die zunächst keine eigene Krippe hatten, baute Annelie Kerp eine Krippenlandschaft. Sie wurde sozusagen zur Krippenexpertin der Familie. Anregungen holte sie sich auf Weihnachtsmärkten, in Kirchen und bei Krippencafés. So entstanden etwa Ideen zum Ausstreuen der Wege mit rotem Mulch oder zur indirekten Beleuchtung der Wasseroberfläche. Unzählige Lichterketten hat die 71-Jährige inzwischen in ihrer Krippenlandschaft verbaut, die per Zeitschaltuhr in der Dämmerung zu leuchten beginnen.

Maria und Josef warten an der Futterkrippe im Stall zusammen mit Hirten und Schafen auf die Ankunft des Jesuskindes. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Dass Annelie Kerp die Adventszeit in vollen Zügen genießt, sieht man nicht nur an ihrer Hofkrippe, sondern auch beim Betreten des weihnachtlich geschmückten Hauses. Überall blinken bunte Christbaumkugeln in Gestecken und Vasen, leuchten Lichterketten und Kerzen um die Wette, schmücken Bilder die Fenster. Mitte November hat die 71-Jährige mit dem Dekorieren angefangen. Jetzt kann sie sich entspannt zurücklehnen, die gemütliche Weihnachtszeit genießen – und vielleicht noch ein paar Plätzchen backen.

pp/Agentur ProfiPress

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