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Erster „Schultag“ an der Sekundarschule

Schüler, Eltern und Lehrer trafen sich zum Kennenlernen in der Aula des Gymnasiums Am Turmhof

Lehrer und Schulleiterin Dagmar Wertenbruch (li.) stellten sich den zukünftigen Sekundarschülern und ihren Eltern, die in großer Zahl zum Kennenlern-Nachmittag in die Aula des Gymnasiums gekommen waren, vor. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Wer wird mein Klassenlehrer? Wer sind die zukünftigen Mitschüler? Voller Vorfreude auf den neuen Lebensabschnitt kamen die künftigen Fünftklässler der Sekundarschule Mechernich-Kall mit ihren Eltern und Geschwistern zahlreich zum Kennenlern-Nachmittag in die Aula des Gymnasiums Am Turmhof. Dort begrüßte sie Dagmar Wertenbruch, Rektorin der nach den Sommerferien sechszügig startenden Sekundarschule und damit Leiterin einer der größten Schulen der Sekundarstufe I im Kreis Euskirchen. Während in Mechernich der Unterricht in vier Eingangsklassen aufgenommen wird, beginnt die neue Schulära in Kall mit zwei Klassen.

„Ich bin einer der wichtigsten Leute hier: Bei mir findet demnächst der Sportunterricht statt.“ Mit diesem Scherz hatte Florian Fiedler, Sportlehrer der neugegründeten Sekundarschule Mechernich-Kall die Lacher auf seiner Seite. Er und seine Kollegen betraten die Bühne der Aula, um sich den Schülern vorzustellen, ebenso Sekretärin Martina Milz und Luise Kornell, die für die Mittagsverpflegung zuständig ist.  Anschließend gingen Schüler und Lehrer schon vor Beginn des neuen Schuljahres zur ersten „Unterrichtsstunde“ in die Klassenräume. Auch die Eltern erfuhren bei einem Rundgang, wo ihre Kinder demnächst lernen. Ein Kennenlernspiel erleichterte den Jungen und Mädchen die Kontaktaufnahme. Angenehm war auch die erste Aufgabe: Sie sollten ein Bild malen mit ihren Wünschen an die neue Schule.

Nach den beiden Kennenlern-Nachmittagen – der in Kall hatte bereits stattgefunden – herrschte auf beiden Seiten „große Zufriedenheit“, freute sich Dagmar Wertenbruch. „Die Resonanz der Eltern war durchweg positiv. Sie gaben an, sich sehr gut informiert zu fühlen“, fasste die Schulleiterin die Rückmeldungen aus der Elternschaft zusammen. „Ausgesprochen positiv“ hätten die Eltern beispielsweise das sonderpädagogische Konzept der Sekundarschule zur Kenntnis genommen. Dieses sieht vor, in der Klasse 5a sechs Kinder mit Förderbedarf aufzunehmen. „Hier wird weitgehend in Doppelbesetzung unterrichtet“, erläuterte Dagmar Wertenbruch. „Davon profitieren alle Schüler – sowohl im kognitiven Bereich als auch im Sozialverhalten.“

Eine Förderschullehrerin wird die Klasse ca. 24 Unterrichtsstunden in der Woche zusätzlich zum Fachlehrer begleiten und unterrichten. Mit Ausnahme der Schulleitung, drei Kolleginnen (Städt. Hauptschule Mechernich, Gemeinschaftshauptschule Kall) und den Förderschullehrern wurden alle weiteren Lehrer neu eingestellt. Insgesamt 15 Lehrkräfte zählt das Kollegium der Sekundarschule, das zusätzlich von zwei weiteren Förderschullehrern mit je 3 Stunden in Kall unterstützt wird.

Mit der neuen Schulform stellt die Stadt Mechernich trotz des demografischen Wandels und den damit einhergehenden sinkenden Schülerzahlen sicher, dass auch weiterhin alle Schüler ihren Neigungen und Bedürfnissen entsprechend gefördert werden können. Mit der Sekundarschule, die ihren Betrieb in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kall zum Schuljahresbeginn 2013/14 aufnimmt, werden auch weiterhin alle Abschlüsse von Haupt- und Realschule sowie in Kooperation mit dem städtischen Gymnasium „Am Turmhof“ auch das Abitur vor Ort in Mechernich angeboten werden können.

pp/Agentur ProfiPress

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