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Erste Fachbereichsleiterin im Rathaus

Silvia Jambor tritt in die Fußstapfen von Hans-Peter Kern und ist damit die erste Frau in einer solchen Leitungsposition in der Mechernicher Stadtverwaltung

Mechernich – Fachlich versiert, erfahren, teamorientiert und menschlich: Silvia Jambor ist neue Fachbereichsleiterin und damit im Mechernicher Rathaus die erste Frau in einer solchen Leitungsposition. Die 51-Jährige aus Sinzenich ist ein „eigenes Gewächs“.

Die neue Fachbereichsleiterin „Ordnungswegen und Bürgerservice“ im Rathaus baut auf einen reichen Erfahrungsschatz und ist gerne Teamplayerin. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Sie zeichnet verantwortlich für 18 Mitarbeiter. Ihr Bereich umfasst den Bürgerservice mit Einwohnermeldeamt, ordnungsbehördliche Angelegenheiten, Friedhof sowie Standesamt. „Also alles, was im Großen und Ganzen direkt mit dem Bürger zu tun hat“, so Jambor. Als Chefin des Ordnungsamtes ist sie außerdem Ansprechpartnerin für die Freiwillige Feuerwehr im Stadtgebiet und damit den Brandschutzbedarfsplan.

Die Laufbahn Jambors kann sich sehen lassen. Die Ausbildung in der Verwaltung startete sie 1988 im Mechernicher Rathaus. Nahtlos folgte der Übergang zum Fernstudium der Wirtschaftsinformatik, das sie erfolgreich mit einem Diplom abschloss. Parallel managte sie damals schon die EDV-Abteilung in der Mechernicher Verwaltung. 2007 übernahm sie die Teamleitung „Organisation, Personal und EDV“. Vor zwei Jahren wechselte sie dann zum Fachbereich „Ordnungsamt und Bürgerservice“, dessen Leitung sie nun übernommen hat.

In ihrer Position ist die Nachfolgerin von Ordnungsamts-Chef Hans-Peter Kern auch Ansprechpartnerin für die Freiwillige Feuerwehr und den Brandschutzbedarfsplan. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Dr. Hans-Peter Schick freut sich über weibliche Verstärkung in den Führungsreihen. „Wir sind eine modern aufgestellte Verwaltung, dazu gehört auch, fähigen Mitarbeitern wie Mitarbeiterinnen, Perspektiven und leitende Positionen zu ermöglichen.“ Silvia Jambor bleibt bescheiden und vor allem Teamplayerin: „So einen Fachbereich schmeißt man ja nie alleine, da sind immer ganz viele im Hintergrund, die die eigentliche Arbeit machen.“

Bürgerfreundlicher Bürgerservice

Im Bürgerservice, wo der meiste Kundenverkehr stattfindet, hat sie bereits vor ihrer Beförderung etliche wichtige Projekte initiiert, wie zum Beispiel, dass die Anmeldung der Bürger nicht nur telefonisch, sondern auch online über eine Terminvergabe im Internet möglich ist.

Stillstand ist ihre Sache nicht, sie will bewegen. „Durch Technikunterstützung, modifizierte Abläufe oder optimierte Einsatzpläne kann man neue Akzente und weitere Schwerpunkte setzen“, so die neue Fachbereichsleiterin. Die Basis sind zufriedene Kolleginnen und Kollegen. „Mitarbeiter müssen sich ernstgenommen fühlen und Handlungsspielraum haben, nur dann kann Kundenfreundlichkeit funktionieren und gelebt werden.“

Die 51-Jährige begann 1988 ihre Ausbildung im Mechernicher Rathaus. Parallel zu ihrer Tätigkeit in der Verwaltung absolvierte sie noch ein Fernstudium der Wirtschaftsinformatik. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Auch die Digitalisierung ihrer Bereiche will sie weiter entwickeln. Ihre Kenntnisse aus ihrer EDV-Zeit und dem Studium kann sie auf dem Sektor gewinnbringend einbringen. In ihrer Diplomarbeit setzte sie sich schon früh mit der „Wirkung und Qualität von Software“ auseinander.

Ihr Vorgänger, Hans-Peter Kern, hinterlässt ihr große Fußstapfen. Der 63-Jährige ging zum 31. Dezember nach knapp 32-jährigem Dienst für die Bürger in Mechernich wie geplant in den Ruhestand. Ganz so ruhig wird es für ihn aber noch nicht werden: Denn der ehemalige Ordnungsamts-Chef ist weiterhin für die Stadt beratend tätig und begleitet kompetent und federführend die mit der Bleiproblematik zusammenhängenden Projekte und Herausforderungen der Stadt Mechernich.

pp/Agentur ProfiPress

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