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Enten für Oswald Schröder und Heinrich-Böll-Haus

Die Gewerkschaft „Bezirksverein Aachener Presse“ hat wieder einen Journalisten und eine Persönlichkeit oder Einrichtung der Region ausgezeichnet

Euregio – Die Gewerkschaft „Bezirksverein Aachener Presse“ im „Deutschen Journalisten-Verband“ (DJV) hat den Journalisten Oswald Schröder und das Heinrich-Böll-Haus mit ihren „Enten“ ausgezeichnet. Die Preise werden im Dezember verliehen. Einmal im Jahr vergibt die Gewerkschaft eine Presse-Ente für hervorragende journalistische Arbeit und eine weitere „Ente“ an eine Persönlichkeit oder Einrichtung der Region, die im Interesse der Öffentlichkeit steht.

Oswald Schröder, Chefredakteur des „Grenz-Echo“, erhält die Presse-Ente für hervorragende journalistische Arbeit. Foto: Privat/pp/Agentur Profipress

Die Journalisten-Ente des Jahres 2018 geht an Oswald Schröder, der seit März Chefredakteur des „Grenz-Echo“ ist. Schröder wird vor allen Dingen für seine Arbeit mit Hans Koschnick beim Wiederaufbau der vom Krieg zerstörten Stadt Mostar geehrt. Dort unterstützte er u.a. die Gründung des Jugendradiosenders „Omladinski Radio“. Von Bosnien-Herzegowina zog es ihn nach Luxemburg, wo er als Kommunikationschef arbeitete, ehe er ans Europäische Patentamt nach München wechselte. Dort war er Vorstandsmitglied für Kommunikation und Pressesprecher. Nach den Wanderjahren durch Europa kehrt Oswald Schröder nun in seine ostbelgische Heimat zurück.

Als Einrichtung des öffentlichen Lebens ehrt die Gewerkschaft das Heinrich-Böll-Haus in Kreuzau-Langenbroich. Seit Gründung im Jahr 1989 sind nahezu 200 in ihrer Heimat meist verfolgte Gäste aus über 45 Nationen in Afrika, Asien, Lateinamerika, Ost- und Südosteuropa eingeladen worden. Das Haus, in den 60er-Jahren von der Familie Böll erworben, wurde zu einem ruhigen Ort des Arbeitens und des Austausches für Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt – darunter auch Journalisten. Das Heinrich-Böll-Haus ist Teil eines internationalen Netzwerkes von Institutionen, das politisch verfolgte Autorinnen und Autoren unterstützt.

Im Heinrich-Böll-Haus in Langenbroich waren seit 1989 200 meist verfolgte Autorinnen und Autoren aus 45 Nationen zu Gast. Das Bild zeigt den Vorstand des Heinrich-Böll-Hauses. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Der Bezirksverein Aachener Presse verleiht die „Presse-Ente“ bereits seit 1966, mittlerweile wurden 128. Preisträger ausgezeichnet. Oswald Schröder und das Heinrich-Böll-Haus erhalten die Enten Nr. 129 und 130. Der Begriff „Ente“ leitet sich vom früheren Brauch von Zeitungen ab, nicht gesicherte Berichte am Ende mit dem Hinweis „n.t.“ zu versehen (für „non testatum“, also „nicht bestätigt“). In „Bezirksverein Aachener Presse“ sind rund 200 Journalisten aus der Städteregion Aachen, den Kreisen Düren, Heinsberg, Euskirchen sowie Ostbelgien und Brüssel organisiert.

pp/Agentur ProfiPress

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