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Endlich die erste Übung

Die Nachwuchsfeuerwehrtruppe in Weiler am Berge musste nach der Gründung am 1. März direkt eine mehrmonatige Zwangspause einlegen – Elfte Jugendfeuerwehr im Stadtgebiet

Mechernich-Weiler am Berge – Die Jugendfeuerwehr im Stadtgebiet Mechernich, ohnehin die mitgliederstärkste im gesamten Kreisgebiet, wird noch größer. Die Löschgruppe Weiler am Berge hat die insgesamt elfte Jugendfeuerwehrgruppe gegründet. Vom Start weg haben sich ihr 13 Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren, darunter drei Mädchen, angeschlossen. Ein weiteres Mädchen, das noch keine zehn Jahre alt ist, kommt im Januar dazu.

Eine starke Truppe: In Weiler am Berge hat sich die elfte Jugendfeuerwehrgruppe der Stadt Mechernich gegründet. Geleitet wird sie von Jugendwart Sascha Leisch (2. Reihe, 3.v.r.). Die Löschgruppe um Gerd Dederichs (r.) steht hinter der Einrichtung. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Offizieller Start war am 1. März – doch dann kam Corona und der sofortige Stillstand jeglicher Aktivitäten. „Wir haben alle Termine der Jugendfeuerwehren abgesagt“, erklärt Stadtjugendfeuerwehrwart Ingo Esser. Doch Ende August konnten die 13 Jungen und Mädchen mit Jugendwart Sascha Leisch und den Betreuern Christoph Tillenburg und Christian Kneuttinger endlich ihre erste Übung abhalten.

Zuerst gab es ein wenig Theorie, wie Christoph Tillenburg berichtete. Den Nachwuchskräften wurde die Unfallverhütungsvorschrift Feuerwehren vorgestellt, damit sie wissen, wofür die Feuerwehr da ist und wie man sich verhält. Dann ging es an die Praxis.

Immer wieder sei es vorgekommen, dass Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr beitreten wollten. Zuletzt waren es vor rund drei Jahren vier Kinder im Dorf, die mitmachen wollten. Weil sich eine eigene Gruppe zu dem Zeitpunkt noch nicht lohnte, schlossen sich die vier Kinder der Jugendfeuerwehr in Wachendorf an. Doch das Interesse wuchs, weshalb die Löschgruppe Weiler zur Gründungsversammlung am 1. März einlud.

Löschgruppenführer Gerd Dederichs stand von Anfang an hinter der Idee. Auch ihm war es daran gelegen, die Jugend mehr einzubinden. „Als Löschgruppenführer kann ich aber nicht alles machen, weshalb ich froh bin, mit Sascha Leisch einen Jugendfeuerwehrwart gefunden zu haben“, sagte Dederichs.

Im ehemaligen Mannschaftsraum des Gerätehauses in Weiler am Berge hat die Jugendfeuerwehr nun ihr Zuhause gefunden. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Mittlerweile waren auch die äußeren Umstände gegeben. Das Gerätehaus war bereits im vergangenen Jahr wegen der Anschaffung des neuen Fahrzeugs vergrößert worden. Der ehemalige Mannschaftsraum steht nun der Jugendfeuerwehr zur Verfügung, sodass auch Christoph Tillenburg zugibt: „Früher hatten wir nur ein Tragkraftspritzenfahrzeug, jetzt mit dem Löschgruppenfahrzeug macht die Arbeit deutlich mehr Spaß.“ Lediglich bei Ausflügen muss auf Privatautos zurückgegriffen werden – es sei denn, eine andere Löschgruppe stellt ein Mannschaftstransportfahrzeug zur Verfügung.

In Zukunft trifft sich die Jugendfeuerwehr zweimal pro Monat an einem Donnerstag zur Übung. Einmal im Monat findet außerdem eine Zugübung statt – die derzeit wegen der Corona-Pandemie aber ausgesetzt ist. In Kürze soll darüber hinaus ein Essen mit der Jugendfeuerwehr aus Wachendorf stattfinden, als Dank dafür, dass sie bisher für die Kinder und Jugendlichen aus Weiler am Berge eine Heimat waren.

Kinder aus Weiler am Berge und aus Holzheim, die ebenfalls Interesse an der Jugendfeuerwehr haben, werden gebeten, sich bei Löschgruppenführer Gerd Dederichs sowie bei Jugendwart Sascha Leisch zu melden.

pp/Agentur ProfiPress

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