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Eldorado für Schnäppchenjäger

Mechernicher Weltjugendtagsgruppe organisierte 9. Rädermarkt – Gut erhaltene Gebrauchträder wechselten Besitzer – Kinderfahrräder waren gefragt – Großer Andrang im Johanneshaus an der Kirche – Mit Einnahmen finanziert sich Gruppe Fahrt zum Weltjugendtag nach Krakau

Mechernich – Die dreijährige Emma ist mächtig stolz. Mama Sandra Stürzenberger und Papa Heinz haben ihr gerade ein neues Fahrrad gekauft, von einer namhaften Firma. 25 Euro hat das rot-gelbe Kinderrädchen gekostet. „Ein absolutes Schnäppchen”, freut sich Papa Heinz – und mit ihm seine Geldbörse sowie die Familienkasse. „Emma wächst ja noch. Das neue Rad ist höchstens was für zwei Jahre. Dafür lohnt es sich nicht, ein teures Neues zu kaufen”, sagt Mama Sandra.

Die junge Mechernicher Familie war beim neunten Rädermarkt der Weltjugendtagsgruppe im Johanneshaus, direkt neben der Kirche. Bevor dort um 11 Uhr die Türen öffneten, hatten sie schon mit über 30 anderen Kaufinteressenten gewartet. „Man muss früh hier sein. Dann hat man noch die größte Auswahl”, weiß Sandra Stürzenberger.

Großer Andrang herrschte beim 9. Rädermarkt der Mechernicher Weltjugendtagsgruppe im Johanneshaus. Gut erhaltene Fahrräder für Jung und Alt konnten für kleines Geld erworben werden und wechselten den Besitzer. Foto: Franz Küpper/pp/Agentur ProfiPress

Großer Andrang herrschte beim 9. Rädermarkt der Mechernicher Weltjugendtagsgruppe im Johanneshaus. Gut erhaltene Fahrräder für Jung und Alt konnten für kleines Geld erworben werden und wechselten den Besitzer. Foto: Franz Küpper/pp/Agentur ProfiPress

Schließlich ging die Tür auf, einer der 15 Helfer aus der Weltjugendtagsgruppe ließ die wartenden Fahrrad-Schnäppchenjäger ein. Sofort ging es nach rechts in den großen Raum des Hauses, wo die Weltjugendtagsgruppe um Stefanie Schaefer-Gröb und Agnes Peters um die 90 Exemplare aufgestellt hatte. Der Raum platzte aus allen Nähten. Präsentiert wurde so ziemlich alles, was Räder hat: Fahrräder, Dreiräder, Kettcars, Bobby-Cars und auch Inline-Skates. Sogar ein Einrad hatten die Jugendlichen im Angebot.

25 bis 600 Euro sollten die Räder kosten. An jedem Exemplar hing ein Zettel mit einer Verkaufsnummer und dem Preis. „Der ist mal fest, mal auf Verhandlungsbasis”, erklärten Schaefer-Gröb und Peters. In fast allen Fällen werden die Räder auf Kommission verkauft. Familie Stürzenberger wurde schnell fündig. „Dieses Kinderrad soll es sein“, sagt Mutter Sandra. Und auch der Vater fand: „Das ist noch gut in Schuss.“ Auf dem Parkplatz des Johanneshauses konnte Emma eine Proberunde fahren. Für Sitz- und Lenkereinstellung hielten die Jugendlichen der Weltjugendtagsgruppe Werkzeug bereit.

Die dreijährige Emma schaut zwar noch skeptisch, aber Papa Heinz und Mama Sandra Stürzenberger sind mit dem Kauf des neuen Kinderrads und einem Helm für insgesamt nur 35 Euro mehr als zufrieden. Foto: Franz Küpper/pp/Agentur ProfiPress

Die dreijährige Emma schaut zwar noch skeptisch, aber Papa Heinz und Mama Sandra Stürzenberger sind mit dem Kauf des neuen Kinderrads und einem Helm für insgesamt nur 35 Euro mehr als zufrieden. Foto: Franz Küpper/pp/Agentur ProfiPress

In einem zweiten Raum lag so ziemlich alles, was das der Räderfreund an Zubehör brauchen kann. Darunter fand Heinz Stürzenberger auch einen passenden Helm für Emma, für nur 10 Euro. Die junge Familie ist von der Idee des Rädermarkts begeistert: „Das macht absolut Sinn.“

Neben ihnen lockte die zweitägige Aktion zahlreiche andere Kaufinteressenten ins Johanenshaus. „Der Rädermarkt war ein voller Erfolg. Wir konnten 55 Fahrräder verkaufen. Hinzu kam etliches Zubehör. Darunter auch Bekleidung”, bilanzierte so auch Agnes Peters. Den genauen Erlös für die Fahrt nach Krakau wollte Peters nicht verraten. „Er ist im vierstelligen Bereich.“ Sicher sei, dass im nächsten Jahr wieder ein Rädermarkt durchgeführt wird.

Die Mechernicher Weltjugendtagsgruppe um Agnes Peters und Stefanie Schaefer-Gröb (2. und 4. v.l.) freuten sich über den guten Besuch bei der zweitägigen Aktion. Der Erlös wird für die Fahrt zum Weltjugendtag nach Krakau im nächsten Jahr eingesetzt. Foto: Franz Küpper/pp/Agentur ProfiPress

Die Mechernicher Weltjugendtagsgruppe um Agnes Peters und Stefanie Schaefer-Gröb (2. und 4. v.l.) freuten sich über den guten Besuch bei der zweitägigen Aktion. Der Erlös wird für die Fahrt zum Weltjugendtag nach Krakau im nächsten Jahr eingesetzt. Foto: Franz Küpper/pp/Agentur ProfiPress

Die erste Veranstaltung dieser Art fand in der Mechernicher Barbara-Schule statt. Weil der Rädermarkt auf Anhieb ein voller Erfolg war, wechselte das Organisationsteam ins Johanneshaus an der Kirche. Die Mechernicher Weltjugendtagsgruppe hat sich im Jahr 2005 zusammengefunden, um am Weltjugendtag in Australien teilzunehmen. Daraus ist eine kirchliche Jugendgruppe entstanden. Jugendliche ab 14 Jahren können mitmachen und ab 16 Jahren auch mit zu den Weltjugendtagen fahren.

Mit den Einnahmen aus Aktionen wie dem Rädermarkts möchte sich die Gruppe die Fahrt zum Weltjugendtag in 2016 nach Krakau finanzieren. Die Gruppe war schon in Sydney (2008) und in Madrid (2011).

pp/Agentur ProfiPress

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