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Eingetreten und zurück in die Welt gesandt

Der tansanische Priester Charles Limuhela (42) hat sich in Mechernich der Communio in Christo angeschlossen

Nach dem Gelübde umarmt der Generalsuperior (l.) der Communio in Christo den neuen Communio-Priester Charles Limuhela. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Der tansanische Priester Charles Limuhela (42) ist am Dienstagabend während einer feierlichen Heiligen Messe zum Festtag der Heiligen Theresia von Avilla, der Namenspatronin von Communio-Gründerin Mutter Marie Therese, der Communio in Christo beigetreten.

Die Zeremonie, während der Limuhela zwischen Predigt und Eucharistiefeier seine Gelübde vor Generalsuperior Karl-Heinz Haus ablegte, fand in der größeren von zwei Kapellen des Mechernicher Mutterhauses der Communio in Christo statt.

Hauptzelebrant war Abbé Richard Atchadé aus Benin (Westafrika) an der Seite von Generalsuperior Karl-Heinz Haus. Außerdem standen mit dem neuen Communio-Mitglied Charles Limuhela auch Father Daniel Bilong aus Kamerun und der seit fünf Jahren in Mechernich bei der Communio in Mechernich lebende indische Priester Jaison Thazhathil am Altar.

In dem Gotteshaus, das von der Mechernicher Bruchgasse aus auch für Gottesdienstbesucher aus der Stadt und von außerhalb geöffnet ist, sagte der sehr gut Deutsch sprechende Richard Atchadé, dass sich Mutter Marie Therese und ihr Vorbild Theresia von Avilla in mehrfacher Hinsicht sehr ähnlich sind: „In der Liebe zu Gott und dem Nächsten, in einem ausgewogenen Verhältnis aus Aktion und Kontemplation, und in der Schlussfolgerung, dass Christsein heißt, zu handeln: handeln und dienen!“ Die Kirchenlehrerin Thersia von Avilla und die Mechernicher Gründerin Mutter Marie Therese seien beide „Gott als Freund begegnet“.

Abbé Atchadé, der seit 2011 mit der Communio in Christo in Verbindung steht, aber selbst noch nicht Mitglied des, wenn auch nur vereinzelt, so doch weltweit vertretenen Ordens Communio in Christo ist, feierte am Dienstagabend auch den achten Jahrestag seiner Priesterweihe, die am 15. Oktober 2005 im Hohen Dom von Dassa-Zoumè in Benin stattgefunden hatte.

Im Mittelpunkt des Festgottesdienstes in der Mechernicher Hauskapelle des Mutterhauses aber stand der Communio-Beitritt seines Mitbruders Charles Limuhela. Er sagte in seiner in Englisch gehaltenen Predigt, die Communio-Schwester Lidwina simultan ins Deutsche übersetzte: „Theresia von Avilla war ein Mensch wie wir, und trotzdem ein Mysterium. Sie befand sich, wie Mutter Marie Therese, in einem ununterbrochenen Gespräch mit Gott.“

Der tansanische Priester attestierte der Kommunität in Mechernich, sie lebe ganz im Geist der Gründerin, und zwar als „Modell des christlichen Lebens in unserer Zeit“, als „Gemeinschaft von Schwestern, Priestern und Laien im Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils“. Besonders hob der Neu-Communio-Priester, der vor seinem Gelübde einen Monat lang im Mechernicher Communio-Kloster gelebt hatte, die „soziale Geschwisterlichkeit“ im von Generalsuperior Karl-Heinz Haus geführten Konvent hervor sowie den Dienst an den Alten, Kranken und Sterbenden in den Pflegeeinrichtungen und im Hospiz „Stella Maris“ der Communio in Christo.

„All das, was ich hier gesehen und erlebt habe“, so der Freund des ebenfalls aus Tansania stammenden Communio-Priesters Markus Mjokonti, „hat mich bewegt, mich der Communio in Christo anzuschließen. Ich bete zu Gott, dass er mir hilft, die Gelübde zu erfüllen.“

Generalsuperior Karl-Heinz Haus betonte in seiner Hinführung zum Ablegen der Gelübde der Demut, der Keuschheit, des Gehorsams und der Nächstenliebe die Andersartigkeit und Neuheit der Communio in Christo gegenüber anderen Orden. Sie sei eine neue Berufung, die aus dem Zweiten Vatikanischen Konzil heraus erwachsen sei.

Haus: „Hier werden Priester aus den bestehenden Strukturen der Kirche von Gott selbst herausgerufen und wieder dorthin zurück geschickt, überall dort, wo sie leben und arbeiten, in einem neuen Miteinander von Priestern, Ordensleuten und Laien und in Einheit mit ihrem Bischof,  Communio in Christo, die vom Konzil beschlossene Reform der Kirche in der Liebe zu bewirken durch die gelebte Einheit von Gottesliebe und Nächstenliebe.“

pp/Agentur ProfiPress

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