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Einer der Väter des Gewerbegebiets

Von 1974 bis 1994 leitete Friedrich Josef Laux die Kaller Verwaltung – Jetzt ist der einstige Gemeindedirektor im Alter von 87 Jahren gestorben

Kall – Dass Kall heute als Gewerbestandort Nummer eins im südlichen Kreis Euskirchen gilt, ist auch und vor allem Friedrich Josef Laux und Werner Schumacher zu verdanken. Die beiden, Laux als Gemeindedirektor, Schumacher als Bürgermeister, haben den Ort, so wie er sich heute darstellt, geprägt.

Laux hat exakt 20 Jahre die Geschicke der Verwaltung geleitet. Am 1. Juli 1974, im Alter von 44 Jahren, wurde er zum Gemeindedirektor und damit zum Verwaltungschef gewählt. Am 30. Juni 1994 trat er in den Ruhestand.

Friedrich Josef Laux verfolgte stets eine klare Linie, eine Eigenschaft, die ihn ausgezeichnet hat. Er galt im Amt als streng, direkt und resolut, Angst vor Konflikten hatte er nicht. Darüber hinaus war Laux aber auch für seinen Witz und seine Geselligkeit bekannt. Einer seiner letzten öffentlichen Auftritte war im Februar 2016, als er als 100. Mitglied dem Verein zum Erhalt der Gaststätte Gier beitrat.

Friedrich Josef Laux, von 1974 bis 1994 Gemeindedirektor in Kall, ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Geboren wurde Laux am 19. Februar 1930 in Zell an der Mosel. Bevor er Gemeindedirektor von Kall wurde, war er für kurze Zeit Gemeindedirektor in Nideggen. Bis zum Jahr 1987 lebte er als letzter Gemeindedirektor in dem eigens dafür vorgesehen Haus direkt neben der Verwaltung. An dieser Stelle entsteht momentan das Haus der Begegnung.

Gemeindedirektor Friedrich Josef Laux und Bürgermeister Werner Schumacher waren maßgeblich am Erwerb von Flächen der ehemaligen Metallhütte beteiligt und boten so Betrieben die Möglichkeit, sich dort anzusiedeln. Damit legten sie den Grundstein für das Kaller Gewerbegebiet. Eine weitsichtige Entscheidung, wie sich herausstellte. Der Boom hat nicht nachgelassen, derzeit laufen die Planungen für das Gewerbegebiet III in Richtung Scheven.

Auch für die Umgestaltung des Kaller Ortskerns zeichneten sich Laux und Schumacher verantwortlich. Unter ihrer Ägide wurde der Bereich Kölner Straße/Gemünder Straße/Aachener Straße geplant und umgesetzt. Ebenso realisierten die beiden die Anlegung der Unterführung am Keldenicher Berg, den Ausbau des Kirchberges sowie des Marktplatzes im Vogtpesch.

Ehemaligentreffen vor dem Rathaus: die drei einstigen Gemeindedirektoren Friedrich Josef Laux (v.l.), Heinrich Sistig und Winfried Schölch mit dem allgemeinden Vertreter Ernst Wilhelm Schneiders. Foto: Gemeinde Kall/pp/Agentur ProfiPress

In die Amtszeit von Friedrich Josef Laux fielen auch die Planung der Bürgerhalle (er war 1983 Mitglied der Arbeitsgruppe), der Bau des Kindergartens an der Hüttenstraße Mitte der 70er-Jahre sowie die Errichtung des Hauses Baden Mitte der 80er-Jahre. Zudem fand im Jahr 1986 die erste Kaller Herbstschau statt. Die Gewerbeschau sollte sich zu einem wahren Publikumsmagnet entwickeln, zu der heutzutage mehrere Zehntausend Menschen nach Kall strömen.

Friedrich Josef Laux ist am 23. November im Alter von 87 Jahren gestorben. Er hinterlässt drei Kinder, zehn Enkel und drei Urenkel.

pp/Agentur ProfiPress

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