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Eine Tanne mit 1,2 Tonnen

Schmucker Weihnachtsbaum ziert das Mechernicher Rathaus in der Advents- und Weihnachtszeit – Städtischer Bauhof leistete ganze Arbeit – Mit einem Anruf hatte Doris Lager ihr nadeliges Prachtexemplar in den Bewerbungstopf eingebracht

Mechernich – „Er hängt“, gibt Alexander Schröder, Mitarbeiter des städtischen Bauhofs, durchs Walkie-Talkie dem Kranführer das erwartete Signal durch. Der lässt das zwölf-Meter lange Prachtstück am Stahlseil dann durch die Lüfte schweben, über ein hohes wie breites Firmendach bis zum Tieflader, der vorne auf der Straße in Obergartzem bereitsteht.

Der schmucke Tannenbaum schwebt durch die Lüfte. Er soll in der besinnlichen Advents- und Weihnachtszeit das Rathaus zieren. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Der schmucke Baum soll das Mechernicher Rathaus in der Weihnachtszeit zieren und den Bürgern Freude beim Anblick bereiten. Das hat der Baum auch schon in jungen Jahren andernorts getan, damals war er im Format allerdings noch etwas handlicher. 

„1996 hatten wir ihn unten in unserem Fahrradgeschäft in Obergartzem auch schon für Weihnachten aufgestellt für unsere Kunden – noch mit der Wurzel im Topf“, erinnert sich Doris Lager, die Besitzerin des nadeligen Gehölzes. Mit einem Anruf hatte sie die Tanne ins Gespräch und damit in den Bewerbungstopf für den First-Class-Standort in der Bergstraße gebracht. 

Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs hatten ganze Arbeit geleistet, um den Tannenbaum vor dem Rathaus aufzustellen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die Bürgerin aus Obergartzem hatte zuvor die Annonce der Stadt im Mechernicher Bürgerbrief gelesen, in der ein großer stattlicher Weihnachtsbaum für vor das Rathaus gesucht wurde. „Da habe ich mir sofort gedacht, da könnte ich doch mal anrufen“, fackelte sie nicht lange. Ihre Tanne wurde daraufhin besichtigt und schnell auch für gut befunden.

„Es ist ein sehr schöner Baum“

„Es ist ja auch ein sehr schöner Baum“, lobt die Besitzerin stolz und filmt mit ihrem Handy, wie das gute Stück, nachdem es mit der Motorsäge knapp oberhalb der Wurzeln abgeschnitten wurde, von dannen schwebt und sichtbar eine große Lücke im Garten hinterlässt. 1,2 Tonnen Lebendgewicht bringt der Koloss laut Kranführer auf die Waage. Sorgfältig und fachmännisch wird er von den fleißigen Bauhof-Mitarbeitern auf dem XXL-Anhänger verschnallt, damit nichts schief geht beim Transport und vor allem der Baum mitsamt heile ankommt.

Wer zuhause schon mal einen Weihnachtsbaum aufgestellt hat, weiß wie schwierig das ist. Um den 12-Meter-Koloss ins rechte Lot zu bringen war Maßarbeit gefragt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Mächtig viel Arbeit

Aber auch am Aufstellort wartet auf die Bauhof-Mitarbeiter noch mächtig viel Arbeit. Die Polizei hat vor dem Rathaus bereits alles abgesperrt, damit nichts und niemand dem „Schwertransport“ in die Quere kommt. Passanten bleiben stehen und schauen dem Schauspiel interessiert zu.

Der Baum stammt aus Obergartzem. Dort hatte Doris Lager ihn seit 1996 im Garten stehen. Sie hatte angerufen und ihre Tanne als Weihnachtsbaum angeboten. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Erstmal abladen, wieder hoch in die Lüfte und dann heißt es zirkeln. Jeder, der weiß, wie schwierig es schon in heimischen Wohnzimmer-Gefilden ist, einen Weihnachtsbaum ins Lot zu stellen, mag jetzt ahnen, wie tausendfach kniffliger es mit einem solch tonnenschweren 12-Meter-Koloss ist, wo man nicht einfach mal drücken, schieben oder zerren kann. Da war Maßarbeit gefragt.

Mit richtungsweisenden Hinweisen „lass‘ ihn was mehr runter“ oder „zieh‘ in mehr links“ schiebt sich der Baum Stückchen für Stückchen am Stahlseil hängend am Ende perfekt in die Senkrechte. Noch etliche Pflöcke in das Loch zum Stabilisieren des Stammes gehauen und schon steht er parat – und muss jetzt nur noch hübsch beleuchtet werden: Damit er allen seine wahre Pracht vor allem im Dunkeln zeigen kann.

Sorgfältig war der Tannenbaum Ast für Ast für den Transport verschnürt worden. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

pp/Agentur ProfiPress

So wie der Weihnachtsbaum im vergangenen Jahr soll das neue Schmuckstück im Dunkeln hell erstrahlen. Foto: Kirsten Röder/Archiv/pp/Agentur ProfiPress

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