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Eine positive Bilanz gezogen

Zufriedene Gesichter bei der Jahreshauptversammlung des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier – 174 Mitglieder und große Pläne – Hoffen auf Förderung aus dem NRW-Programm „Heimatzeugnis“ – Den Vorstand einstimmig im Amt bestätigt

Kall – Im vierten Jahr seines Bestehens konnte der Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier bei seiner Jahreshauptversammlung eine positive Jahresbilanz ziehen. Der Verein, der aktuell 174 Mitglieder hat, hat auch im vergangenen Jahr erhebliche Summen in den Erhalt des über 200 Jahre alten Gasthauses gesteckt. Inzwischen hat sich der Verein auch zu einem echten Arbeitgeber in Kall entwickelt, wie aus dem Jahresbericht des Kassierers Berthold Jansen hervorging.

Der Vorstand des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier mit den Beisitzern. Von links: Harald Thelen, Ludwig Werle, Lukas Müller, Reiner Züll (Schriftführer), Berthold Jansen (Kassierer), Uwe Schubinski (Vorsitzender), Guido Schmidt, Hiltrud Zander und Ralf Schumacher (Vize-Vorsitzender). Nicht im Bild sind Peter Berbuir und Moritz Wirtz. Foto: P. Züll/pp/Agentur ProfiPress

Im Jahr 2018 hatten den Gesamteinnahmen von rund 155.000 Euro Ausgaben von 152.000 Euro entgegengestanden, wovon 57.000 Euro Personalkosten angefallen sind. Der Vorsitzende Uwe Schubinski dankte dem geschäftsführenden Vorstand und den Beisitzern für die viele ehrenamtliche Arbeit. Sie alle opferten ihre Freizeit, damit die alte Kneipe weiterhin bestehen könne. Der Verein habe in den vier Jahren seines Bestehens viel zur Erhaltung der Gaststätte und des denkmalgeschützten Gebäudes erreicht. Schubinski: „Dabei haben wir uns immer wieder auf die Hilfe vieler Kaller verlassen können.“

In seinem Jahresbericht für das Jahr 2018 ging Schubinski auf das Kulturprogramm ein, das der Verein seit zwei Jahren anbietet. Es habe tolle Veranstaltungen gegeben, aber auch Konzerte, bei dem der Verein leider draufgelegt habe. Sicherlich sei Kultur teuer. Zukünftig wolle der Verein aber nur noch Veranstaltungen anbieten, die sich rechnen. Auch werde man sich stärker um regionale Künstler bemühen und dem Nachwuchs eine Chance bieten.

Die Kölner Gerd Köster, Frank Hocker und Helmut Krumminga sind seit zwei Jahren die Zugpferde des Kulturprogramms des Vereins. Im nächsten Jahr geben sie an zwei aufeinanderfolgenden Abenden ein Doppelkonzert. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

2020 werde es wieder einen Travestie- und Bauchredner-Show-Abend mit Regina Red geben. Der Kölner Kultsänger Gerd Köster werde mit seinem Trio an zwei Abenden im Saal gastieren. Neben Karneval, Maiball und Oktoberfest seien weitere Veranstaltungen in der Planung.

Fördermittel sollen beantragt werden

Der Vorsitzende wies darauf hin, dass der Vorstand derzeit viel Arbeit in die Beantragung von Fördergeldern investiere. Seit November letzten Jahres bemühe sich der Verein mithilfe der Gemeinde darum, Geld aus dem NRW-Programm „Heimatzeugnis“ lockerzumachen. Die Chancen stünden nicht schlecht. Schubinski: „Für die Erhaltung des Hauses muss viel Geld investiert werden, das wir nicht haben.“ Erst wenige Tage vor der Versammlung sei ein Ingenieurbüro vor Ort gewesen, um die Mängel aufzunehmen und den Finanzbedarf für die dringende Sanierung des Hauses zu ermitteln.

Fördermittel des Landes hat der Verein für die Erhaltung des alten Gebäudes beantragt. Nach einer Untersuchung eines Architekten müssen, Heizung, 14 Fenster, Dach und die Fachwerkfassade dringend renoviert werden. Die Kosten für diese denkmalgerechte Sanierung werden zwischen 200.000 und 250.000 Euro liegen. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Die Untersuchung habe ergeben, dass die alte Heizungsanlage erneuert werden müsse, allein die denkmalgerechte Erneuerung von 14 maroden Fenstern koste allein 50.000 Euro. Der Dachstuhl sei von Schädlingen befallen, auch das Dach selbst sei sanierungsbedürftig. Die schadhafte Fassade des über 250 Jahre alten Hauses müsse dringend saniert werden. Alles in allem sei mit Kosten zwischen 200.000 und 250.000 Euro zurechnen. Im Fall einer Förderung könne der Verein mit einer Bezuschussung von 90 Prozent rechnen.

Um eine Förderung aus dem Programm „Heimatzeugnis“ zu bekommen, müssen die Argumente der Bezuschussung allerdings einen Heimatbezug wie Tradition, Brauchtum, Heimatverbundenheit, etc. haben. Deshalb bemühe man sich auch darum, das derzeit nicht nutzbare Obergeschoss wieder nutzbar zu machen, um dort eventuell ein kleines Heimatmuseum einrichten zu können. Dies, so Uwe Schubinski, bedürfe allerdings eines Ausbaus des Obergeschosses und der Schaffung eines zweiten Rettungsweges. Möglichkeiten dazu würden derzeit erkundet.

Um das derzeit nicht nutzbare Obergeschoss und den Speicher des alten Gebäudes frei von Brandlasten zu machen, startete der Verein kürzlich eine große Entrümplungsaktion. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Die Neuwahl des Vorstandes führte zu dem Ergebnis, dass der geschäftsführende Vorstand mit Uwe Schubinski (1. Vorsitzender), Ralf Schumacher (2. Vorsitzender), Berthold Jansen (Kassierer) und Schriftführer Reiner Züll für weitere zwei Jahre im Amt bleibt. Zu Beisitzern gewählt wurden Hiltrud Zander, Harald Thelen, Peter Berbuir, Lukas Müller, Ludwig Werle, Moritz Wirtz und Guido Schmidt.

Im Saal der Gaststätte Gier fanden vergangenes Jahr 92 Veranstaltungen statt. Unter anderem auch das Oktoberfest mit den Ahrhüttener Musikanten. Foto. Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Vereinsmitglied Willi Frauenrath stellte die Frage, wie oft letztes Jahr Veranstaltungen im Saal des Gasthauses stattgefunden hatten. Uwe Schubinski berichtet, dass der Saal 92-mal gebucht worden sei, etwa für Vereins- oder Parteiversammlungen, Karneval, Maifeier, Geburtstage, Beerdigungen oder Kinderkommunionen. Auch seien zwei Hochzeiten gefeiert worden. Doch leider, so Uwe Schubinski, hätten beide Ehen nicht lange gehalten.

www.gaststaette-gier.com

pp/Agentur ProfiPress

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