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Eine Kuh zu viel im Park

Zugelaufenes Rind hatte mit ungarischen Steppenrindern Freundschaft geschlossen – Ein Bericht der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft aus dem Hochwildpark Rheinland in Kommern-Süd

Mechernich-Kommern – Das Gehege der ungarischen Steppenrinder im Kommerner Hochwildpark Rheinland hatte diese Woche vorübergehend „Zuwachs“ bekommen. Ein schwarz-buntes, wie sich später herausstellte einem Eickser Landwirt entlaufenes, Rind fühlte sich dort allem Anschein nach äußerst wohl unter den Exemplaren des ungarischen Langhorn-Pusztarindes.

Während sich die Besucher des Hochwildparks wunderten, hatten die Steppenrinder den Gast bereitwillig in ihre kleine Familie aufgenommen. Am Wochenende war das Rind plötzlich da und schloss zuerst mal Freundschaft mit den Lamas.

Optisch passte das zugelaufene Rind zwar nicht zu den ungarischen Steppenrindern mit den imposanten Hörnern, doch die hatten es bereitwillig in ihre Familie im Hochwildpark Rheinland in Kommern-Süd aufgenommen. Foto: Christoph Heup/KR/KStA/pp/Agentur ProfiPress

Mit Hilfe zweier Landwirte gelang es dem Gehege-Team, das Rind ins Gatter der ungarischen Steppenrinder zu treiben. Johannes Klinkhammer, mit 86 Jahren der Senior im Gehege, und Gehegeleiter Etienne Cousin fragten vergeblich bei der Polizei an, ob irgendwo ein Rind vermisst werde.

Dann erfüllte sich ihre Hoffnung, ein Zeitungsbericht könne vielleicht weiterhelfen. Christoph Heup, der Redaktionsleiter der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft, die im Stadtgebiet Mechernich und im Kreis Euskirchen jeweils Lokalausgaben der „Kölnischen Rundschau“ und des „Kölner Stadt-Anzeiger“ verantwortet, berichtete mit Bild über die ungewöhnliche Kommerner Symbiose aus Hausrind und Langhörnern.

Außerdem veröffentlichten die Kölner Tageszeitungen die Ohrmarkennummer, worauf sich tatsächlich der Eigentümer des einjährigen Flüchtlings meldete. Inzwischen hat der Ausflügler den Rückweg zu seiner Eickser Herde angetreten.

pp/Agentur ProfiPress

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