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Ein Zeichen gegen Klimawandel

Mechernicher Pfarrer und GdG-Leiter Erik Pühringer steigt auf Elektroantrieb um und plädiert für Solarstromerzeugung auf Kirche und Pfarrhaus

Mechernich – Seit einigen Tagen ist der Mechernicher Pfarrer und GdG-Leiter Erik Pühringer elektrisch unterwegs. Bei einem nicht selbst verschuldeten Unfall hatte der 55-jährige Seelsorger vor vier Wochen seinen seit 2006 gefahrenen VW Golf verloren.

Statt wieder auf einen Verbrennungsmotor zu setzen, entschied sich Erik Pühringer in Absprache mit seinem Autohändler Joachim Voissel bei seinem insgesamt erst fünften Auto für einen hundertprozentigen Elektroantrieb.

Der Mechernicher Pfarrer und GdG-Leiter Erik Pühringer mit seinem neuen Elektroauto beim „Tanken“ vor dem Mechernicher Rathaus. Am Schnellader braucht er ein bis zwei Stunden, ehe die Akkus wieder voll sind. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Der Chef der Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara Mechernich sagte dem „Bürgerbrief“: „Ich bin zwar noch nicht hundertprozentig sicher, ob das die Technologie der Zukunft ist, aber ich denke, dass es an der Zeit ist, Zeichen zu setzen gegen den Klimawandel und zur Bewahrung der Schöpfung.“

Als er dem Bistum Aachen vor Jahren vorschlug, für jede GdG ein Elektromobil als Dienstwagen anzuschaffen, habe er nur müdes Lächeln geerntet. „Seither ist das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung aber nochmals stark gewachsen – und nach dem 14. Juli hier in der Eifel darf niemand im Ernst mehr so tun, als ginge ihn das nichts an.“

Folgerichtig habe er als Mensch und Christ und Pfarrer ein Zeichen setzen wollen. „Das ist aber erst der Anfang“, hofft Erik Pühringer. Er will prüfen lassen, ob Solarpaneelen auf dem Pfarrhaus und der Kirche St. Johannes Baptist installiert werden können, um ökologischen Sonnenstrom zu erzeugen.

Batterien mit Sonnenstrom laden

Der „VW e-up!“ war das erste Serien-Elektroauto von Volkswagen. Bauform und Ausstattung basierten auf dem 2011 auf den Markt gebrachten Kleinstwagen „VW up!“. Anders als bei dem ausschließlich mit Drei-Zylinder-Benzinmotoren angetriebenen konventionellen „up!“ sorgt beim „e-up!“ ein Elektromotor mit einer maximalen Leistung von 82 PS für den Antrieb.

„Ich schaffe die Strecke Mechernich-Aachen und zurück am Stück und bei entsprechender Fahrweise auch Maria Laach und Zurück“, berichtete Erik Pühringer dem „Bürgerbrief“. Bei einer Testfahrt nahm der Reporter auf dem Beifahrersitz Platz, um sich die enorme Beschleunigung des Elektromobils vorführen zu lassen.

Nach dem Unfall habe er zunächst vom Mechernicher Autohaus Voissel einen Elektro-Golf zur Verfügung gestellt bekommen. „Das Fahren damit hat zwar unheimlich viel Spaß gemacht“, so Erik Pühringer, aber aufgrund seiner nicht unbeträchtlichen Körperlänge habe er in diesem Modell Tacho und andere Instrumente nicht richtig ablesen können. Deshalb habe er sich letztendlich für den „VW e-up!“ entschieden: „Fürs Erste bin ich hochzufrieden. Ich habe aber schon den Ehrgeiz, den Wagen möglichst bald mit eigenem Solarstrom aufzutanken.“

pp/Agentur ProfiPress

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