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Ein musikalisches Feuerwerk

Fliegende Finger und wippende Füße – Das Joscho Stephan Quartett wandelte im Saal Gier auf den Spuren des legendären Jazz-Gitarristen Django Reinhardt – Furioser Gypsy Swing

Kall – Da konnte niemand die Füße stillhalten oder ruhig sitzen bleiben, als das Joscho Stephan Quartett den voll besetzten Saal Gier in Kall erzittern ließ. Denn der Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier hatte innerhalb des Kulturprogramms mit dem Jazz-Gitarristen Joscho Stephan und seinen drei Musiker-Kollegen eine Band verpflichtet, die die Füße der Besucher direkt nach den ersten Takten zum Wippen animierte. Gut zwei Stunden lang brannten Joscho und Co. ein furioses musikalisches Feuerwerk ab, das bei den Besuchern noch lange nachklingen wird.

In der Gaststätte signierte Joscho Stephan seinen Fans die erworbenen Musik-CDs. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Schon zweimal hatte der aus Mönchengladbach stammende Ausnahmemusiker in der Vergangenheit im Kulturraum der Energie Nordeifel (ene) in Kall gastiert, wo im vergangenen Jahr auch das aktuelle Album „Joscho Stephan Quartett LIVE“ aufgenommen wurde, aus dem das Quartett auch jetzt im Saal Gier einige Stücke zu Gehör brachte.

In Kall wandelte der 39-jährige Joscho Stephan auf den Spuren des legendären Jazz-Gitarristen Django Reinhardt, der in den 30er-Jahren mit dem Gypsy Swing eine unverwechselbare rhythmische Musik schuf. Mit seinen eigenen Kompositionen hat Joscho der großen Vaterfigur des Gypsy Swing ein musikalisches Denkmal gesetzt.

Auch Bürgermeister Hermann-Josef Esser (vorne links) war begeistert vom Konzertabend im Saal Gier. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Der Gitarren-Virtuose faszinierte die Zuhörer im Saal Gier mit dem Tempo, mit dem er seine Finger über die Saiten seiner vom deutschen Gitarrenbauer Jürgen Volkert geschaffenen Gypsy-Jazz-Gitarre mit dem D-förmigen Schallloch fliegen ließ. Mit „Hey Joe“ erinnerte Stephan auch an den legendären Musiker Jimi Hendrix, der beim Gitarrenspiel ebenfalls so flink mit den Fingern war.

Der Musiker glänzte auch als Moderator, wobei er seine Qualitäten als versierter Entertainer unter Beweis stellte. Bei den Anmoderationen seiner Stücke überraschte er immer wieder mit kleinen Storys über seine Mitspieler, aber auch mit selbstironischen Bekenntnissen.

Das Joscho Stephan Quartett überzeugte in Kall durch Spielfreude und mitreißende Musik. Von links: Sebastian Reimann, Joscho Stephan, Stefan Berger und Günter Stephan. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Die Kollegen an der Geige, dem Kontrabass und der Rhythmusgitarre standen dem großen international ausgezeichneten Jazz-Gitarristen in nichts nach. An der Rhythmusgitarre, dem laut Joscho am schwersten zu spielenden Instrument im Quartett, agierte Vater Günter Stephan, der seinem Filius bereits im Alter von sechs Jahren das Gitarrenspiel gelehrt und damit die Basis für den jetzigen Erfolg seines Sohnes geschaffen hatte.

Uwe Schubinski bedankt sich bei den Musikern für das tolle Konzert. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Mit dem aus Konstanz am Bodensee stammenden Violine-Virtuosen Sebastian Reimann hat Stephan seit 2003 einen bekannten Konzertmeister an seiner Seite, der auch schon im Alter von sieben Jahren das Geigenspiel beherrschte, mit 14 Jahren jüngstes Mitglied im Kammerorchester „Concerto Constanz“ war und bereits zwei Jahre später Konzertmeister dieses Ensembles wurde. In Kall begeisterte Reimann mit seinem furiosen Geigenspiel, bei dem er den Geigenbogen nur so fliegen ließ oder sein Instrument bei Balladen sacht bearbeitete und zum Singen brachte.

Der Saal Gier war beim Konzert des Joscho Stephan Quartetts bis auf den letzten Platz besetzt. Das Publikum war begeistert. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Fingerfertigkeit am Kontrabass bewies auch der Bassist, Komponist und Bühnenmusiker Stefan Berger, der neu zum Quartett gestoßen ist. Mit seinen sensationellen Soli riss Berger das Kaller Publikum mehrfach zu Beifallsstürmen hin.

Nach dem Konzert bedankte sich Uwe Schubinski, der Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier, bei den Musikern, die jederzeit in Kall willkommen seien.

pp/Agentur ProfiPress

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