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Ein ganz besonderer Gemeinderat

Die Vorschulkinder aus Sötenich und der Kita Kallbachstraße besuchten das Rathaus – Kinderparlamentssitzung mit Bürgermeister Hermann-Josef Esser

Kall – Kalls Bürgermeister Hermann-Josef Esser hat in seiner rund anderthalbjährigen Amtszeit schon so manche Frage im Ratssaal beantworten müssen. Aber solche, wie ihm die Vorschulkinder aus Sötenich und der Kita Kallbachstraße beim Besuch im Rathaus stellten, definitiv noch nicht. „Warum trägt eine Ballerina ein Tutu?“ – „Wie funktioniert ein Auto?“ – „Woraus wird Erde gemacht?“

Bürgermeister Hermann-Josef Esser holte die 14 Vorschulkinder aus Kall und Sötenich im Bürger-Service ab. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Souverän beantwortete Kalls Gemeindeoberhaupt jede auch noch so fachfremde Frage, und das offenbar nicht nur zufriedenstellend für die Kinder, sondern auch für die mitgereisten Erzieherinnen, die Esser attestierten, dass er auch einen wunderbaren Erzieher abgeben würde.

14 Vorschulkinder waren ins Rathaus gekommen. Esser hatte sie im Bürgerservice abgeholt und dann in den Ratssaal im zweiten Stock geführt, wo bereits eine Tagesordnung für das Kaller „Kinderparlament“ per Beamer an die Wand geworfen wurde. Drei Tagesordnungspunkte befanden sich darauf. Die Kinder nahmen an den beiden Seiten Platz, dort wo normalerweise CDU und SPD sitzen. Drei Kinder durften am Kopfende neben dem Bürgermeister sitzen, darunter auch der Protokollführer, der sich besonders dafür interessierte, ob man mit dem Gemeinde-Notebook auch spielen könne.

Nicht nur Kinder und Erzieherinnen waren Zeugen des von Bürgermeister Hermann-Josef Esser geleiteten Kinderparlaments, auch Stofftiere. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Unter dem Stichwort „Anschaffung einer neuen Kletterwand für den Kindergartenspielplatz?“ diskutierte Esser mit den Ratskindern über deren Wünsche und Bedenken. „So hoch wie ein Haus“ sollte die Kletterwand sein, war ein Vorschlag der Kinder. „Aber ich habe Höhenangst, außer beim Springen auf Matratzen“, entgegnete ein weiteres Kind. In einer Zwickmühle befanden sie sich, als Esser fragte, welcher der beiden Kindergärten denn die fiktive Kletterwand bekommen solle. Weil sich die Kinder darüber nicht einigen konnten, änderte Esser den Beschlussvorschlag ab: Sowohl Sötenich als auch die Kita Kallbachstraße sollen mit einer Kletterwand bedacht werden. Das winkten die Nachwuchsratsmitglieder einstimmig durch.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Mehr gesundes Essen statt Süßigkeiten?“ ließ sich Esser zunächst erklären, welche Nachteile Süßigkeiten mit sich bringen. Von Karius und Baktus, die kommen, wenn man sich nicht die Zähne putzt, bis hin zu Bauchschmerzen, wenn man zu viel Süßkram zu sich genommen hat, bekam er zu hören. Mehrheitlich mit zwei Gegenstimmen wurde der Antrag schließlich angenommen. Den beiden Kindern, die gegen die Einführung von mehr Obst und Gemüse gestimmt hatten, erklärte Esser, dass der Vorschlag trotzdem umgesetzt wird, weil die Mehrheit dafür gestimmt habe.

Aufmerksam lauschten die insgesamt 14 Kinder den Ausführungen des Gemeindeoberhauptes während der Kinderparlamentssitzung im Kaller Ratssaal zu. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Ebenfalls mehrheitlich mit zwei Gegenstimmen wurde der „»Kindergarten« für Eltern“ beschlossen. Bevor Eltern nun frohlocken, dass sie nicht mehr arbeiten müssen: Es geht um einen Aktionstag, den die Eltern den ganzen Tag im Kindergarten verbringen, um „Papa und Mama zu zeigen, wie das im Kindergarten so ist“, erklärte Esser den Kindern, die sich während der Kinderparlamentssitzung mit Apfel- und Multivitaminsaft stärken durften.

Zum Abschluss des Besuchs zeigte der Bürgermeister den Kindern, inspiriert durch die eingangs erwähnte Frage „Wie funktioniert ein Auto“, das Elektroauto der Gemeinde Kall. Besonders beeindruckt waren die Kinder, dass dieses Auto flüsterleise ist. Bevor die Kinder aufbrachen erhielten alle noch eine kleine Tüte Gummibärchen. Denn „ab und zu sind Süßigkeiten natürlich auch erlaubt“, sagte Esser.

pp/Agentur ProfiPress

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