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Eifel-Therme produziert eigenen Strom

Neues Energiekonzept in Zusammenarbeit mit e-regio spart Energie, Geld und CO2

Mechernich-Firmenich – Wer in die Eifel-Therme Zikkurat nach Firmenich kommt, möchte sich im warmen Wasser entspannen und in den Saunen ordentlich schwitzen. Um das Freizeit- und Erlebnisbad dafür „auf Temperatur“ zu bringen, ist einiges an Energie nötig. „Damit wir die Therme zukünftig noch wirtschaftlicher als bislang betreiben können und sie ein Anziehungspunkt in der Region bleibt, suchen wir ständig nach zusätzlichen Einsparpotentialen“, so Geschäftsführer Thomas Hambach, Erster Beigeordneter der Stadt Mechernich.

Hier entsteht die Wärme für die Eifel-Therme: (v.l.) Thomas Hambach, Eifel-Therme Betriebsleiter Jörg Schaefer und Kevin Poensgen (e-regio) an einem der neuen Blockheizkraftwerke. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Gemeinsam mit dem Energiedienstleister e-regio aus Euskirchen hat Hambach deshalb die Wärmeerzeugung modernisiert und optimiert. Die etwas in die Jahre gekommenen Heizkessel wurden durch moderne Blockheizkraftwerke (BHKW) und neue Brennwertkessel ersetzt. Die hocheffizienten BHKW erzeugen aus Erdgas nicht nur Wärme, sondern gleichzeitig auch Strom.

So können nun rund 40 Prozent des benötigten Stroms selbst produziert werden. Durch das neue Energiekonzept und die modernen Anlagen kann die Therme nicht nur Energie, sondern auch noch bis zu 40.000 Euro im Jahr einsparen. „Die Investition in Höhe von rund 140.000 Euro rechnet sich damit in relativ kurzer Zeit“, ist Hambach überzeugt. „Mit e-regio haben wir einen Partner aus der Region gefunden, der den Betrieb der Wärmeversorgung rund um die Uhr sicherstellt und sich außerdem um die Wartung und Instandhaltung kümmert“, freut sich der Geschäftsführer.

Haben in der Eifel-Therme ein neues Energiekonzept auf die Schiene gesetzt: (v.l.) Betriebsleiter Jörg Schaefer, e-regio-Projektleiter Kevin Poensgen und Geschäftsführer Thomas Hambach. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Und auch für die Umwelt lohnt sich die Investition. „Mit dem neuen Wärmekonzept kann die Therme ihren jährlichen CO2-Ausstoß um mehr als 35 Tonnen reduzieren“, erklärt Dipl.-Ing. Kevin Poensgen, Projektverantwortlicher bei e-regio.

pp/Agentur ProfiPress

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