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DRK bittet zur Blutspende

Termin am Sonntag, 17. Mai, von 9.30 bis 13 Uhr im Berufskolleg Eifel in Kall unter besonderen Vorkehrungen – Aktion wird den Umständen entsprechend angepasst – Bürgermeister Hermann-Josef Esser wird auch spenden

Kall – Blut spenden in Zeiten von Corona ist eine Herausforderung. „Aber chronisch Kranke sind natürlich weiterhin auf Bluttransfusionen angewiesen“, erklärt Edeltraud Engelen, Blutspendebeauftragte des DRK-Kreisverbandes Euskirchen. Und Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker ergänzt: „Laut ausdrücklichem Ministeriumserlass dürfen Blutspenden stattfinden.“

Ungewohnt ist das Bild schon, einen Rotkreuz-Mitarbeiter, geschützt mit Visier, bei der Blutspende zu sehen – so wie hier Anfang April in Euskirchen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

In Kall findet nun zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Situation eine Blutspende statt. Die erste dieses Jahr am 16. Februar wirkt beinahe wie aus einer anderen Zeit. Am Sonntag, 17. Mai, 9.30 bis 13 Uhr im Berufskolleg Eifel, wird alles etwas anders sein als sonst. Aber die Schule bietet ausreichend Platz, um sich auszubreiten. Insgesamt wird alles etwas entzerrt, Abstände müssen eingehalten werden, sowohl beim Warten, bei der Anmeldung als auch bei der Blutabnahme selbst.

Einen prominenten Unterstützer der Blutspendeaktion gibt es in Kall: Bürgermeister Hermann-Josef Esser ist langjähriger Spender und wird sich auch am 17. Mai anpieksen lassen. „Die Blutspende ist auch in Corona-Zeiten wichtig“, weiß Esser und bittet die Kaller Bürger darum, sich auch von den gegebenen Umständen nicht abschrecken zu lassen und ins Berufskolleg zu kommen.

Am Eingang wird den Blutspendern von einem Rotkreuz-Helfer, der mit einem Plexiglas-Visier geschützt ist, die Temperatur gemessen und der Eisenwert bestimmt. Außerdem erfolgt die Abfrage, in der unter anderem ermittelt wird, ob sich der potenzielle Blutspender krank fühlt. Auslandsaufenthalte der vergangenen vier Wochen, die noch bei den Blutspenden im April abgefragt wurden, dürfte es so gut wie nicht mehr geben, diese waren auch ein Ausschlusskriterium.

Da vor der Blutspende auch ein Anamnesebogen auszufüllen ist, bittet Edeltraud Engelen darum, einen eigenen Kugelschreiber mitzubringen, damit nicht alle Blutspender den gleichen Stift anfassen müssen. Begleitpersonen und Kinder dürfen im Gegensatz zu sonst nicht mit in ins Blutspendelokal kommen. Natürlich dürfen Begleitpersonen im Auto warten.

Die Mitarbeiter des Blutspendedienstes West, die die Abnahmen durchführen, tragen ebenfalls Visier oder Mund-Nasen-Schutz. Maskenpflicht gilt seit dem 20. April auch für die Blutspender selbst. Wer keine eigene Maske mitbringt, erhält eine Einmalmaske vom Roten Kreuz. Die Liegen sind im weiten Abstand, das gilt auch für den Ruhebereich. Einen kostenlosen Corona-Test erhalten die Blutspender übrigens nicht. Allerdings wird das Blut auf bestimmte Proteinketten untersucht, wodurch generell eine Infektion, zu der auch SARC-CoV-2 gehört, festgestellt werden kann.

Für viele Blutspender gehört mittlerweile die gemeinsame Stärkung nach vollzogener Spende einfach dazu. Darauf muss momentan aber auch verzichtet werden. „Die Imbisse finden leider nicht statt. Stattdessen teilen wir Lunchpakete aus.“ Das Rote Kreuz hat zentral Lebensmittel wie Schoko- oder Wurstriegel eingekauft und verteilt diese an die Ortsvereine, erklärte der Euskirchener Gemeinschaftsleiter Daniel Pöthmann. Frische Lebensmittel und Obst sollen von den Ortsvereinen kurz vor dem Spendetermin selbst besorgt werden. Das führt im Übrigen auch zu einer Entzerrung beim Personal des Ortsvereins.

pp/Agentur ProfiPress

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